{"id":8331,"date":"2020-08-17T20:38:19","date_gmt":"2020-08-17T19:38:19","guid":{"rendered":"https:\/\/esperanto.berlin\/?page_id=8331"},"modified":"2020-08-18T12:48:45","modified_gmt":"2020-08-18T11:48:45","slug":"ekonomia-internacio-katolika","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/esperanto.berlin\/de\/max-josef-metzger\/ekonomia-internacio-katolika\/","title":{"rendered":"Katholische Internationale\u00a0 &#8211; Wirtschaftlich"},"content":{"rendered":"<p><\/p>\n<h2 id=\"katholische-internationale\u00a0--\">Katholische Internationale\u00a0 &#8211; Wirtschaftlich<\/h2>\n<h3 id=\"vorschlag-von-max-josef-metzge\">Vorschlag von Max Josef Metzger<\/h3>\n<p>Unter der Unterschrift \u00bbEkonomia internacio katolika\u00ab pr\u00e4sentiert Metzger seine Gedanken, welche Rolle die \u00bbinternacio katolika\u00ab im Wirtschaftsleben spielen k\u00f6nnte. Er \u00fcbernimmt die Ideen von Johannes Ude, der ihn als Generalsekret\u00e4r seiner Unternehmen nach Graz geholt hatte. Ude beklagt die Vorherrschaft von Juden im Einzel- und Gro\u00dfhandel in \u00d6sterreich, die seiner Meinung nach ungerechtfertige Profite erwirtschaften. Dieses Handelssystem sollte auf internationalen M\u00e4rkten durch eine katholische Organisation ersetzt werden. Die Gewinne sollten der katholischen Wohlt\u00e4tigkeit zugutekomen.<\/p>\n<p>Metzger zitiert eine Vorstellung, die inzwischen zum Grundbestand aller Verschw\u00f6rungstheoretiker geh\u00f6rt, nachdem ein Netzwerk von \u00bbJuden und Freimaurern\u00ab die Weltwirtschaft beherrsche. Er zitiert Walter Rathenau, der gesagt hat, da\u00df einige hundert Gro\u00dfkapitalisten, die sich pers\u00f6nlich kennen, die Weltwirtschaft beherrschen w\u00fcrden. Seine Antwort ist nicht Klassenkampf, sondern der Aufbau von alternativen kommerziellen Strukturen mit Hilfe von Esperanto.<\/p>\n<p>\u00d6sterreich m\u00fcsse Getreide und \u00d6l importieren, das solle bei gut katholischen Unternehmen gekauft werden, wie auch der Export von Holz, Baumfr\u00fcchten und Industriewaren nur \u00fcber katholische Unternehmen abgewickelt werden solle.<\/p>\n<p>Als erster Schritt wurde Anfang 1920 eine \u201eKristana komuno ekonomio\u00ab als Aktiengesellschaft von Katholiken in Wien und Graz gegr\u00fcndet.<\/p>\n<p>Sie will wahrhaft christliche Werte im Wirtschafsleben vewirklichen und Produzenten und Konsumenten in einer Gesellschaft zusammenf\u00fchren, die einen Handel zu gerechten Preisen gew\u00e4hrleisten sollten.<\/p>\n<p>Die Paralellen zu Konsum- und Produktionsgenossenschaften, die meist im sozialdemokratischen Umfeld entstanden sind, sind un\u00fcbesehbar.<\/p>\n<p>Metzger war in Graz mit wirtschaftlichen Stukturen vertraut. Johannes Ude hatte nach dem Vorbild in anderen Orten ein \u00bbAlkoholfreise Speisehaus\u00ab gegr\u00fcndet, das in Graz sehr beliebt war. Man hatte sich bei der \u00bbg\u00e4rungsloser Fruchtverwertung\u00ab engagiert und produzierte in Graz pasteurisierte S\u00e4fte und Marmelade. Den Betrieb hatte \u00bbOnkel Oskar\u00ab in der \u00bbKatholischen Jugendzeitung\u00ab beschrieben.<\/p>\n<p>Diese Verfahren war in der Schweiz und S\u00fcddeutschland entwickelt worden um die weithin gebr\u00e4uchliche Verg\u00e4rung zu Obstweinen (Most, Cider) zu vermeiden, das als einziges Verfahren zur Konservierung von Obst galt. Der Konsum von Alkohol galt als Einstiegsdroge f\u00fcr die Trunksucht, zumal auch Kinder. Es war naheliegend, bei der Herstellung mit gutem Beispiel voranzugehen anstatt auf Einsicht bei den Saftpressen zu hoffen.<\/p>\n<p>Wige&#8230;.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Katholische Internationale\u00a0 &#8211; Wirtschaftlich Vorschlag von Max Josef Metzger Unter der Unterschrift \u00bbEkonomia internacio katolika\u00ab pr\u00e4sentiert Metzger seine Gedanken, welche Rolle die \u00bbinternacio katolika\u00ab im Wirtschaftsleben spielen k\u00f6nnte. 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