{"id":8647,"date":"2020-11-12T13:41:27","date_gmt":"2020-11-12T12:41:27","guid":{"rendered":"https:\/\/esperanto.berlin\/?page_id=8647"},"modified":"2020-11-12T15:40:24","modified_gmt":"2020-11-12T14:40:24","slug":"mailinglisten","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/esperanto.berlin\/de\/mailinglisten\/","title":{"rendered":"Mailinglisten"},"content":{"rendered":"<p>Seit einigen Jahren gibt es einen ziemlichen Wildwuchs von sogenannten \u00bbMailinglisten\u00ab mit Esperanto-Themen. Ein bew\u00e4hrter Anbieter (Yahoo) hat Ende 2020 sein kostenloses Angebot eingestellt. Einige beliebte Listen werden danach nicht mehr funktionieren.<\/p>\n<p>Eine Mailingliste kann von jedem eingerichtet werden (der wird damit zum Administrator) und hat nicht notwendigerweise eine f\u00f6rmliche Verbindung zu einer Organisation. So war die fleissig verwendete Liste (E-Mail: &lt;esperanto-berlin@yahoogroups.de&gt;) keineswegs eine offizielle Einrichtung der Esperanto-Liga Berlin Brandenburg e.V., sondern eine private Initiative.<\/p>\n<p>Das Prinzip ist einfach: Man kann eine E-Mail an die Adresse der Gruppe schicken, die dann an alle Mitglieder der Gruppe verteilt wird.<\/p>\n<p>Viele habe beschlossen zu anderen Mailinglisten umzuziehen. Vor allem werden <a href=\"https:\/\/groups.io\/\">groups.io<\/a> und <a href=\"https:\/\/groups.google.com\">google.groups<\/a> bevorzugt. Folgende Mailinglisten sind bekannt. Manche sind nicht \u00f6ffentlich und der Inhalt kann nur von angemeldeten Mitgliedern gesehen werden, die auch allein zu Senden von Mitteilungen berechtigt sind.<\/p>\n<table style=\"width: 649px; height: 148px;\">\n<tbody>\n<tr>\n<td style=\"width: 180.35px;\">Name der Liste<\/td>\n<td style=\"width: 249.467px;\">Thema<\/td>\n<td style=\"width: 73.1833px;\">\u00d6ffentlich<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 180.35px;\"><a href=\"https:\/\/groups.io\/g\/esperanto\/\">esperanto<\/a><\/td>\n<td style=\"width: 249.467px;\">Allgemein zu Esperanto<\/td>\n<td style=\"width: 73.1833px;\">ja<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 180.35px;\"><a href=\"https:\/\/groups.io\/g\/germanio\/\">germanio<\/a><\/td>\n<td style=\"width: 249.467px;\">Zu Esperanto im deutschen Sprachraum (als DE, AT, CH)<\/td>\n<td style=\"width: 73.1833px;\">ja<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 180.35px;\"><a href=\"https:\/\/groups.io\/g\/uea-membroj\">uea-membroj<\/a><\/td>\n<td style=\"width: 249.467px;\">Mitglieder des Weltverbands UEA<\/td>\n<td style=\"width: 73.1833px;\">ja<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 180.35px;\">\n<h5 id=\"universitato\"><a href=\"https:\/\/groups.io\/g\/universitato\">universitato<\/a><\/h5>\n<\/td>\n<td style=\"width: 249.467px;\">Hochschul-Aktivit\u00e4ten weltweit<\/td>\n<td style=\"width: 73.1833px;\">ja<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>Die Listen sind sehr zahlreich. Groups.io hat eine <a href=\"https:\/\/groups.io\/search?q=Esperanto\">Suchfunktion, die beim Stichwort<\/a> Esperanto dutzende Listen auff\u00fchrt. Manche, oft nur f\u00fcr die lokale Information, haben nur wenige Mitglieder, andere mehr als 100.<\/p>\n<p>Auch <a href=\"https:\/\/groups.google.com\/search?q=Esperanto\">groups.google hat eine Suchfunktion<\/a>, die einige 100 Listen findet. In der Spalte &#8220;Aktivit\u00e4t&#8221; kann man sehen, da\u00df manche Listen seit Jahren nicht mehr benutzt werden.<\/p>\n<p>In der Regel mu\u00df man sich selbst bei der Gruppe anmelden. Manchmal mu\u00df der Administrator die Anmeldung best\u00e4tigen, so wie auch manche Gruppen die Genehmigung jedes Beitrags verlangen.<\/p>\n<p>Die pure Zahl der Mailinglisten darf nicht dazu verleiten, daraus eine \u00fcbersch\u00e4umende Aktivit\u00e4t der Esperanto-Sprecher abzuleiten. Es ist zu ber\u00fccksichtigen, da\u00df die allermeisten kaum eine Handvoll Mitglieder haben und sch\u00e4tzungsweise 3\/4 der Mailinglisten seit Jahren keine Aktivit\u00e4t mehr aufweist.<\/p>\n<p>Es spielt sicher eine Rolle, da\u00df sich die Aktivit\u00e4ten auf andere Dienste, wie <a href=\"https:\/\/web.facebook.com\/\">facebook<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.instagram.com\/explore\/tags\/esperanto\/?hl=de\">instagram<\/a> oder telegram verlagert haben. Da dort vieles nur f\u00fcr eingetragene Mitglieder des Anbieters (nicht des jeweiligen Informationsangebots, wie bei Mailinglisten) sichtbar ist, ist eine eine Beurteilung schwierig.<\/p>\n<p>Auch <a href=\"http:\/\/www.ipernity.com\/\">ipernity<\/a> mit vielen Benutzern aus dem Esperanto-Umfeld gibt es noch. Auch da gibt es eine <a href=\"http:\/\/www.ipernity.com\/search\/user?w=0&amp;q=esperanto\">Suchfunktion<\/a>, die zumindest ein paar Namen auswirft. Aber wenn man <a href=\"http:\/\/www.ipernity.com\/search\/user?view=2&amp;opt=1&amp;w=0&amp;q=esperanto&amp;m=1\">nach Interessen sucht<\/a>, kommt deutlich mehr zusammen. Man erkennt da viele Bekannte. Die Frage ist auch hier, wie aktiv die registrierten Mitglieder tats\u00e4chlich sind.<\/p>\n<p>Diese Browser-basierten Dienste f\u00fchren zu einem sehr viel h\u00f6hern Datendurchsatz als schlichte E-Mail-Programme, da sie gro\u00dfen Wert auf Bilder legen, egal ob das Sinn macht oder nicht. Etwa <a href=\"https:\/\/www.tiktok.com\/tag\/esperanto\">tiktok<\/a> (#esperanto ohne Sprachpr\u00e4ferenz).<\/p>\n<p>Ein Kriterium, das bei einem schlecht ausgebauten Mobilfunk-Netz (wie in DE) schon eine Rolle spielen kann.<\/p>\n<p>Die neueren Dienste beziehen ihre Berechtigung aus Fotos und neuerdings Kurzvideos. Inw\u00edefern das sachlich gerechtfertigt ist, wenn man Termine ank\u00fcndigen oder kurze Hinweise (vorzugsweise durch Links) verbreiten will, w\u00e4re einer Diskussion wert.<\/p>\n<p>Immerhin bieten auch einfache Mailinglisten eine Browser-Oberfl\u00e4che, so da\u00df man sich nicht unbedingt mit dem Mail-Client begscheiden mu\u00df. Der Texteditor unterst\u00fctzt die g\u00e4ngigen Formatierungen, die von Textverarbeitungsprogrammen vertraut sind und kann sogar Fotos einbinden.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Seit einigen Jahren gibt es einen ziemlichen Wildwuchs von sogenannten \u00bbMailinglisten\u00ab mit Esperanto-Themen. Ein bew\u00e4hrter Anbieter (Yahoo) hat Ende 2020 sein kostenloses Angebot eingestellt. Einige beliebte Listen werden danach nicht mehr funktionieren. 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