{"id":1539,"date":"2012-12-09T08:18:44","date_gmt":"2012-12-09T07:18:44","guid":{"rendered":"http:\/\/www.esperanto.de\/bb\/?p=1539"},"modified":"2012-12-09T08:18:44","modified_gmt":"2012-12-09T07:18:44","slug":"pola-esperantisto-revenas","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/esperanto.berlin\/de\/pola-esperantisto-revenas\/","title":{"rendered":"Pola Esperantisto goes back home to Bia\u0142ystok"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.esperanto.de\/bb\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/PolaEspiTitel1906.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-1548\" title=\"PolaEspiTitel1906\" src=\"http:\/\/www.esperanto.de\/bb\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/PolaEspiTitel1906.png\" alt=\"\" width=\"170\" height=\"247\" \/><\/a><br \/>\nPressemitteilung 4. Dezember 2012<\/p>\n<p><strong style=\"font-size: 150%;\">\u00dcbergabe von einzigartigen Esperanto-Dokumenten aus Berlin in Bia\u0142ystok am 8.12.2012<\/strong><\/p>\n<p>Die internationale Sprache Esperanto wird 125 Jahre alt<\/p>\n<p>Auch in diesem Dezember gehen wieder einzigartige Dokumente von Berlin an die Bibliothek der polnischen Stadt Bia\u0142ystok. Im Jahr 2012, dem Jahr in dem die internationale Sprache Esperanto ihren 125-j\u00e4hrigen Geburtstag feiert, ist das unter anderem das Orginal der Erstausgabe der ersten polnischen Esperanto-Zeitschrift &#8220;Pola Esperantisto&#8221; aus dem Jahr 1906.<\/p>\n<p>Bia\u0142ystok wurde im Herbst 1941 von der deutschen Wehrmacht zerst\u00f6rt, wobei auch die Bibliotheken mit ihren Best\u00e4nden ein Opfer der Flammen wurden. Die Zeitschrift &#8220;Pola Esperantisto&#8221; wurde von anfang an auch in Deutschland gelesen und deshalb ist sie auch im Zeitschriftenkatalog der Staatsbibliothek aufgef\u00fchrt und im Bestand vorhanden.<\/p>\n<p>Die Esperanto-Freunde in Berlin und Brandenburg haben 2012 beschlossen ihr Exemplar, das in der Bibliothek im Esperanto-Zentrum in Lichtenberg aufbewahrt wurde, als kleine Geste der Wiedergutmachung an die Esperanto-Freunde in Polen zu \u00fcbergeben.<\/p>\n<p>Eine kleine Delegation aus Berlin wird unter der Leitung von Johann Pachter, der das Archiv des Deutschen Esperanto-Bundes betreut, Anfang Dezember nach Bia\u0142ystok fahren und dort an den Feierlichkeiten zum 125. Geburtstag der internationalen Sprache Esperanto teilnehmen. In diesem Rahmen werden am 8. Dezember 2012 die Dokumente aus Berlin \u00fcbergeben. Johann Pachter wird am 15. Dezember 2012 beim Berliner Zamenhof-Fest im Kulturverein Prenzlauer Berg e.V. Danziger Str. 50 dar\u00fcber berichten.<\/p>\n<p>Bia\u0142ystok hat als Geburtsort von Ludwik Zamenhof, dem Begr\u00fcnder der Sprache Esperanto f\u00fcr Esperanto-Freunde eine besondere Bedeutung. Seit dem Esperanto-Weltkongress im Jahr 2009 gibt es dort ein Kulturzentrum, das Esperanto-Literatur sammelt. Schon um 150. Geburtstag Zamenhofs 2009 \u00fcbergab eine Delegation aus Berlin 150 B\u00fccher.<\/p>\n<p>Seine Kindheit und Jugend in Bia\u0142ystok haben Ludwik Zamenhof gepr\u00e4gt und letztlich zur Formulierung einer gemeinsamen Sprache f\u00fcr die ganze Menschheit motiviert.<\/p>\n<p>Vor dem Hintergrund der immer wieder aufflackernden Konflikte zwischen Polen, Russen, Deutschen, Litauern und Juden entschloss er sich, eine leicht erlernbare und neutrale Sprache zu entwickeln um durch Verst\u00e4ndigung Hass und Vorurteile ab- und Freundschaften aufzubauen. Seine Idee traf den Nerv der Zeit.<\/p>\n<p>Ausformulieren und in Form eine Brosch\u00fcre verbreiten konnte seine Idee erst Jahre sp\u00e4ter, als er 1887 in Warschau lebte und sich mit seiner frisch angetrauten Gattin Klara eine Existenz als Arzt aufbauen wollte.<\/p>\n<p>Nach der Ver\u00f6ffentlichung der Sprache Esperanto schossen vielerorts Esperanto-Vereine aus dem Boden um die gemeinsame Idee voranzubringen. In Polen, dem Mutterland der Sprache, entwickelte sich die Esperanto-Bewegung jedoch im Vergleich zu L\u00e4ndern wie Deutschland und Frankreich relativ sp\u00e4t und konnte erst 1908 die erste auf heimischem Boden gedruckte Zeitschrift herausgeben. In ihrer ersten Ausgabe gestehen die polnischen Esperantisten dies ein und weisen auf die deutlich schwierigeren materiellen Umst\u00e4nde in ihrer Heimat als Ursache hin.<\/p>\n<p>Heute sind die Esperantosprecher in Polen sehr aktiv und pflegen einen intensiven Kontakt zum polnischen Senat.<\/p>\n<p>Mehr \u00fcber die Sprache Esperanto und ihre Anwendungsm\u00f6glichkeiten kann man donnerstags ab 20 Uhr bei der<a title=\"Donnerstagsrunde\" href=\"http:\/\/www.esperanto.de\/bb\/ubersicht\/donnerstagsrunde\/\"> Esperanto-Liga Berlin in Lichtenberg<\/a>, Einbecker Str. 36 erfahren.<\/p>\n<p>Die Web-Site isthttp:\/\/www.esperanto.de\/bb\/<\/p>\n<p>Dort gibt es weitere Informationen \u00fcber die Esperanto-Aktivit\u00e4ten in Berlin und Brandenburg.<\/p>\n<p>Ein Probeexemplar der <a title=\"Esperanto-Informilo 657 erschienen\" href=\"http:\/\/www.esperanto.de\/bb\/esperanto-informilo-657-erschienen\/\">Zeitschrift &#8220;informilo&#8221;,<\/a> dessen Nummer 657 im Dezember erschienen ist, kann man unter der angegebenen Adresse anfordern oder per Mail bestellen:esperanto@berlin.de<\/p>\n<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/p>\n<p>verantwortlich<\/p>\n<p>Roland Schnell<br \/>\nPressesprecher des Esperanto-Verbands Berlin Brandenburg e.V.<\/p>\n<p>mobil 0 176 \/ 53 79 14 51<\/p>\n<p>FAX 0 30 \/ 63 91 00 37<\/p>\n<h2><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/anno.onb.ac.at\/cgi-content\/annoshow-plus?call=e1c|1906|0004|00000001||tif||45|\" alt=\"\" width=\"200\" \/><\/h2>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Pressemitteilung 4. 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