{"id":3256,"date":"2016-04-22T12:31:47","date_gmt":"2016-04-22T10:31:47","guid":{"rendered":"http:\/\/esperanto.berlin\/?p=3256"},"modified":"2016-04-22T12:31:47","modified_gmt":"2016-04-22T10:31:47","slug":"diskussion-trabantvan-parijs","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/esperanto.berlin\/de\/diskussion-trabantvan-parijs\/","title":{"rendered":"Discussion"},"content":{"rendered":"<p><\/p>\n<div id=\"yui_3_15_0_1_1461404806374_1227\" class=\"msg-header\">\n<div id=\"yui_3_15_0_1_1461404806374_1226\">\n<div class=\"author fleft fw-600\"><span id=\"yui_3_15_0_1_1461404806374_1259\" title=\"ireply\">Freitag 22. April Streitgespr\u00e4ch zwischen Van Parijs und Trabant in Berlin,<br \/>\num 19 h in Berlin.<br \/>\n\u00bb<strong>Die globale lingua franca und die Vielfalt der Nationalsprachen<\/strong>\u00ab<\/span><\/div>\n<div class=\"author fleft fw-600\"><\/div>\n<div id=\"yui_3_15_0_1_1461404806374_1228\" class=\"author fleft fw-600\">Bericht von Johann Pachter<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<div id=\"yui_3_15_0_1_1461404806374_1225\" class=\"msg-attachment-wrapper\"><\/div>\n<div id=\"yui_3_15_0_1_1461404806374_1176\" class=\"msg-content undoreset\">\n<div id=\"ygrps-yiv-107521198\">\n<div id=\"yui_3_15_0_1_1461404806374_1175\">\n<div id=\"yui_3_15_0_1_1461404806374_1174\">\n<div id=\"yui_3_15_0_1_1461404806374_1173\">Ein\u00a0 Streitgespr\u00e4ch war es eigentlich nicht, aber ein sehr interessantes Gespr\u00e4ch war es schon. Es begann \u00fcberraschend mit der Erw\u00e4hnung von Esperanto durch den Moderator M\u00fcller (S\u00fcddeutsche Zeitung, B\u00fcro in Berlin), im Vortag bei der Vorstellung von Van Parijs und seines Buches am Vortag.<\/div>\n<div><\/div>\n<div>Wor\u00fcber es am Vortag gegangen war, wurde nicht erw\u00e4hnt. Beide Streitkontrahenten sind befreundet und Van Parijs sprach Professor Trabant stets als J\u00fcrgen an.<\/div>\n<div><\/div>\n<div>Der Moderator pr\u00e4sentierte Van Parijs nicht als Autor, sondern als Uni-Professor f\u00fcr \u00d6konomie und Sozialaethik im mehrsprachigen Belgien und seinen beruflichen Werdegang. Van Parijs sagte, dass sein Buch auf seiner beruflichen und privaten Erfahrung in seiner Heimat Belgien als Sitz wichtiger EU- Organen und internationaler Instanzen (NATO) basiere, wo viel Englisch verwendet werde, sowie \u00fcber seiner reichen weltweiten Erfahrung mit Englisch (Promotion in Oxford, Studien in Harward-Uni, u.a.).<\/div>\n<div><\/div>\n<div>So sagte er, seine deutsche Freunden mit denen er fr\u00fcher Deutsch gesprochen h\u00e4tte, mit ihm jetzt lieber Englisch sprechen w\u00fcrden. Es ist eine weltweite Tendenz die Benutzung von Englisch als die Weltsprache und hat sehr wichtige wirtschaftliche Bedeutung , was er auch bef\u00fcrwortet.<\/div>\n<div>Trabant war mit ihm nicht ganz einverstanden. Trabant sagte, er sein Linguist und hat zu Sprachen eine andere Einstellung und ist f\u00fcr Sprachenvielfallt.<\/div>\n<div><\/div>\n<div>Am meisten redete Van Parijs und es gab eigentlich wenige Streitpunkte. Es ging stark um den Inhalt seines Buches. Nach dem Streitgespr\u00e4ch gab es viele interessante Fragen aus dem Publikum. Einige Fragenden machten sogar einen Vortrag, z.B. \u00fcber das Teritorialprinzip bezogen auf Sprachen.<\/div>\n<div><\/div>\n<div>Der letzte Fragender war Horst Gruner, der sich als Esperantosprechender vorstellte. Da gab es sofort Erstaunen und besonders, als Herr Gruner sehr intelligent und klug pr\u00e4sentierte, wie und warum er Esperanto gelernt hatte und seine Erfahrung mit und durch die Sprache darstellte. Van Parijs sagte, dass der Verlag eigentlich den Teil \u00fcber Esperanto in seinem Buch nicht gewollt hatte und der Autor das aber vom Verlag darauf bestanden hatte. Mit Erfolg wie man sieht.<\/div>\n<div><\/div>\n<div id=\"yui_3_15_0_1_1461404806374_1237\">Ich ging zu Herrn Gruner, den ich noch aus meiner Studien- und TEJO-Zeit kenne. Wir beiden gingen (Esperanto sprechend) zu Van Parijs und mit ihm zum Stehempfang auf die Dachterrasse der Berlin-Brandenburgischer Akademie der Wissenschaften. Wir hatten ein sehr interessantes Gespr\u00e4ch mit ihm. So meinte Van Parijs, Esperanto sei zu europ\u00e4isch, z.B. f\u00fcr die Inder, die eine ganz andere Sprachmentalit\u00e4t h\u00e4tten. Die Inder, die schon Englisch als Zweitsprache h\u00e4tten, w\u00fcrden keinen Sinn sehen, um eine weitere Sprache wie Esperanto zu lernen. Summa summarum: Es war ein interessantes &#8220;Streitgespr\u00e4ch&#8221;. Ich, und scheinbar Horst Gruner, hatte ein sehr interessantes Gespr\u00e4ch mit dem angenehmen, interessanten, weltoffenem Professor und Buchautor Van Parijs, mit dem wir uns besonders \u00fcber seine Meinung \u00fcber Esperanto austauschen konnten &#8211; bei gutem Essen und Getr\u00e4nke, die kostenlos von der Berlin-Brandenburgischer Akademie der Wissenschaften gestellt und von h\u00fcbschen Damen serviert wurden.<\/div>\n<div id=\"yui_3_15_0_1_1461404806374_1236\"><\/div>\n<div>Leicht sprachlich \u00fcberarbeitet von Roland Schnell<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Freitag 22. 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