{"id":3873,"date":"2016-09-04T11:48:39","date_gmt":"2016-09-04T10:48:39","guid":{"rendered":"https:\/\/esperanto.berlin\/?p=3873"},"modified":"2016-09-08T18:57:05","modified_gmt":"2016-09-08T17:57:05","slug":"quo-vadis-szczecin","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/esperanto.berlin\/de\/quo-vadis-szczecin\/","title":{"rendered":"&#8221;Quo Vadis&#8221; &#8211; Lesung in Szczecin auf Esperanto"},"content":{"rendered":"<p>In der Bibliothek &#8220;<a href=\"http:\/\/www.ksiaznica.szczecin.pl\/\">Ksiaznica Pomorsk<\/a>a&#8221; in Szczecin fand am 3. September eine Lesung aus dem <a href=\"https:\/\/eo.wikipedia.org\/wiki\/Quo_vadis%3F\">Roman &#8220;Quo Vadis&#8221;<\/a> von Henryk Sienkiewicz in verschiedenen Sprachen statt. Da es eine <a href=\"https:\/\/eo.wikipedia.org\/wiki\/Quo_vadis%3F\">\u00dcbersetzung des Werkes <\/a>von Lidja Zamenhof aus dem Jahr 1933 gibt, war es auch auf Esperanto zumindest in dieser einen Stadt vertreten. Entsprechende Lesungen sollten in ganz Polen stattfinden.<\/p>\n<p>Die Passagen in Esperanto sind auf dem Video von Minute 4:30 bis 6:05 und dabei ist auch die reizende <a href=\"https:\/\/pl-pl.facebook.com\/karolina.rzeszuto\">Karolina Rzeszuto<\/a> zu h\u00f6ren und zu sehen, die vielleicht manche vom Zamenhof-Fest in Berlin kennen.<\/p>\n<p>Der Text in Esperanto ist auf der <a href=\"http:\/\/i-espero.info\/elsutaro\/esperanto-bialystok-cd\">CD von Bialystok <\/a>zu finden, die 2008 der Tageszeitung Gazeta Wyborcza beilag und noch heruntergeladen werden kann (530 MB)<\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" title=\"Quo vadis - NARODOWE CZYTANIE w Szczecinie\" width=\"640\" height=\"360\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/YW2Wy6Td5rY?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen><\/iframe><\/p>\n<p>Bericht mit Video in <a href=\"http:\/\/www.24kurier.pl\/aktualnosci\/kultura\/czytalismy-quo-vadis\/\">24Kurier.pl <\/a>auf polnisch.<\/p>\n<h2>Zum Hintergrund der Veranstaltung<\/h2>\n<p>aus <a href=\"http:\/\/www.polen-pl.eu\/quo-vadis-polen-oder-warum-sienkiewicz-dieses-jahr-kulturpatron-ist\/\">polen.pl <\/a>(Quo vadis, Polen? oder warum Sienkiewicz dieses Jahr Kulturpatron ist)<\/p>\n<p>Die Kulturpatrone des Jahres 2016 sind patriotische Helden. Ihre Werke und ihre Taten formten Generationen von Polen und Polinnen. Es \u00fcberrascht also nicht, dass die Entscheidung der <a href=\"http:\/\/orka.sejm.gov.pl\/kronika.nsf\/0\/077292672AC5AFDBC1257F3900357D8C\/%24File\/kronika005_8.pdf\" target=\"_blank\">Kommission f\u00fcr Kultur im Sejm<\/a> auf den Nobelpreistr\u00e4ger Henryk Sienkiewicz sowie den Komponisten zahlreicher patriotischer Lieder, Feliks Nowowiejski, fiel.<\/p>\n<p>Henryk Sienkiewicz war der erste Pole, der einen Nobelpreis f\u00fcr Literatur erhielt. \u201eSeine historischen Romane gaben Generationen von Polen in Zeiten nationalen Ungl\u00fccks seelischen Halt\u201c, so die Begr\u00fcndung der Kommission. Er war ein Botschafter des Polentums. Einer, der als geistiger Hetman (Heerf\u00fchrer im ehemaligen K\u00f6nigreich Polen) der Polen bezeichnet wird. Sienkiewicz schrieb, als sein Land von drei Gro\u00dfm\u00e4chten \u2013 Preu\u00dfen, Russland und Habsburg \u2013 geteilt war [und in diesem Land lebte Ludwig Zamenhof bis 1917]<\/p>\n<p>Am 15. November j\u00e4hrt sich sein Todestag zum 100. Mal. Dazu wird es im Verlauf des Jahres zahlreiche Veranstaltungen und Lesungen geben, die an das vielf\u00e4ltige Werk des Autors erinnern sollen.<\/p>\n<p>Langl\u00e4ufig nehmen viele Menschen an, dass Sienkiewicz 1905 f\u00fcr <em>Quo vadis?<\/em> den Nobelpreis erhielt. Die Auszeichnung galt aber dem gesamten literarischen Oeuvre. Wie all seine anderen Romane auch, publizierte Sienkiewicz <em>Quo vadis? <\/em>als Folgeroman in der Zeitung <em>Gazeta Polska<\/em> zwischen 1895-96.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright\" src=\"http:\/\/s018.radikal.ru\/i500\/1207\/6a\/5cc8a2185d2a.jpg\" width=\"319\" height=\"409\" \/>Er entf\u00fchrt den Leser ins sp\u00e4tantike Rom, in die Zeit der Schreckensherrschaft Neros. Detailverliebt gibt er dokumentarisch die historische Wirklichkeit wider. Er zeigt die dekadente und grausame Seite Roms, die von Gewalt gezeichnet ist. Seien es brutale Gladiatorenk\u00e4mpfe, Hinrichtungen, der von Nero angeordnete Brand Roms oder\u00a0schlie\u00dflich die bestialische Christenverfolgung. Und mittendrin im Strudel des Chaos spielt sich eine Liebesgeschichte ab. Ein junger Offizier und Patrizier des r\u00f6mischen Feldherrn Corbulo, Marcus Vinicius, verliebt sich in die K\u00f6nigstochter Lygia. Sie ist Christin und lebt bei einer reichen r\u00f6mischen Familie, die zum Christentum konvertiert ist, jedoch ist sie aus dem Volk der Lygier (das etwa im Raum des heutigen Schlesiens liegt) und wurde als Sklavin von einem Feldzug mitgebracht und als Tochter angenommen. Eine Trag\u00f6die scheint\u00a0vorprogrammiert zu sein. Doch es w\u00e4re nicht Sienkiewicz, wenn diese Love-Story nicht mit einem Happy End enden w\u00fcrde. Schlie\u00dflich behauptet sich das Christentum in der Geschichte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In der Bibliothek &#8220;Ksiaznica Pomorska&#8221; in Szczecin fand am 3. September eine Lesung aus dem Roman &#8220;Quo Vadis&#8221; von Henryk Sienkiewicz in verschiedenen Sprachen statt. 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