{"id":3998,"date":"2016-10-06T20:51:42","date_gmt":"2016-10-06T19:51:42","guid":{"rendered":"https:\/\/esperanto.berlin\/?p=3998"},"modified":"2016-10-08T08:39:01","modified_gmt":"2016-10-08T07:39:01","slug":"sommerfest-esperantoplatz-bericht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/esperanto.berlin\/de\/sommerfest-esperantoplatz-bericht\/","title":{"rendered":"Sommerfest auf dem Esperantoplatz"},"content":{"rendered":"<p><\/p>\n<h2>Zum vierten Mal \u2013 Sommerfest der Begegnungen auf dem Esperantoplatz<\/h2>\n<p>Aus der <a href=\"http:\/\/www.richard-quartier.de\/Nachricht.57+M5ebca8e94bc.0.html\">Website des Quartiermanagements<\/a> Richardplatz S\u00fcd von Fritz Wollenberg<\/p>\n<div class=\"cObj\">\n<div id=\"c537\" class=\"csc-default\">\n<div class=\"news-single-item\">\n<div class=\"news_image\"><a href=\"http:\/\/www.richard-quartier.de\/index.php?eID=tx_cms_showpic&amp;file=uploads%2Fpics%2F20160914-EP_6392.jpeg&amp;md5=e1da007b3cde6b0e023feabde36ff3d20eaca615&amp;parameters[0]=YTo0OntzOjU6IndpZHRoIjtzOjQ6IjUwMG0iO3M6NjoiaGVpZ2h0IjtzOjM6IjUw&amp;parameters[1]=MCI7czo3OiJib2R5VGFnIjtzOjI0OiI8Ym9keSBiZ0NvbG9yPSIjZmZmZmZmIj4i&amp;parameters[2]=O3M6NDoid3JhcCI7czozNzoiPGEgaHJlZj0iamF2YXNjcmlwdDpjbG9zZSgpOyI%2B&amp;parameters[3]=IHwgPC9hPiI7fQ%3D%3D\" target=\"thePicture\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.richard-quartier.de\/typo3temp\/pics\/20160914-EP_6392_2b476cde27.jpeg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"101\" border=\"0\" \/><\/a><a href=\"http:\/\/www.richard-quartier.de\/index.php?eID=tx_cms_showpic&amp;file=uploads%2Fpics%2F20160914-EP_6358.jpeg&amp;md5=07a128fbde3d4f9d21267642361bac1efe4ed1f7&amp;parameters[0]=YTo0OntzOjU6IndpZHRoIjtzOjQ6IjUwMG0iO3M6NjoiaGVpZ2h0IjtzOjM6IjUw&amp;parameters[1]=MCI7czo3OiJib2R5VGFnIjtzOjI0OiI8Ym9keSBiZ0NvbG9yPSIjZmZmZmZmIj4i&amp;parameters[2]=O3M6NDoid3JhcCI7czozNzoiPGEgaHJlZj0iamF2YXNjcmlwdDpjbG9zZSgpOyI%2B&amp;parameters[3]=IHwgPC9hPiI7fQ%3D%3D\" target=\"thePicture\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.richard-quartier.de\/typo3temp\/pics\/20160914-EP_6358_3cf2bf0641.jpeg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"101\" border=\"0\" \/><\/a><a href=\"http:\/\/www.richard-quartier.de\/index.php?eID=tx_cms_showpic&amp;file=uploads%2Fpics%2F20160914-EP_6371.jpeg&amp;md5=a33f7978e11f5a2695d26db7a7ebc517158f019b&amp;parameters[0]=YTo0OntzOjU6IndpZHRoIjtzOjQ6IjUwMG0iO3M6NjoiaGVpZ2h0IjtzOjM6IjUw&amp;parameters[1]=MCI7czo3OiJib2R5VGFnIjtzOjI0OiI8Ym9keSBiZ0NvbG9yPSIjZmZmZmZmIj4i&amp;parameters[2]=O3M6NDoid3JhcCI7czozNzoiPGEgaHJlZj0iamF2YXNjcmlwdDpjbG9zZSgpOyI%2B&amp;parameters[3]=IHwgPC9hPiI7fQ%3D%3D\" target=\"thePicture\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.richard-quartier.de\/typo3temp\/pics\/20160914-EP_6371_148250efee.jpeg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"101\" border=\"0\" \/><\/a><a href=\"http:\/\/www.richard-quartier.de\/index.php?eID=tx_cms_showpic&amp;file=uploads%2Fpics%2F20160914-EP_6491.jpg&amp;md5=3647a6310f4f3a7631676c432eb181d2b9116e51&amp;parameters[0]=YTo0OntzOjU6IndpZHRoIjtzOjQ6IjUwMG0iO3M6NjoiaGVpZ2h0IjtzOjM6IjUw&amp;parameters[1]=MCI7czo3OiJib2R5VGFnIjtzOjI0OiI8Ym9keSBiZ0NvbG9yPSIjZmZmZmZmIj4i&amp;parameters[2]=O3M6NDoid3JhcCI7czozNzoiPGEgaHJlZj0iamF2YXNjcmlwdDpjbG9zZSgpOyI%2B&amp;parameters[3]=IHwgPC9hPiI7fQ%3D%3D\" target=\"thePicture\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.richard-quartier.de\/typo3temp\/pics\/20160914-EP_6491_7d9063f313.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"101\" border=\"0\" \/><\/a><\/div>\n<p>Bei herrlichstem Sommerwetter kamen etwa 100 Leute zum 4. Sommerfest auf den Esperantoplatz. \u201eBonvenon sur la Esperantoplaco\u201c \u2013 das \u201eWillkommen auf dem Esperantoplatz\u201c erklang nicht nur in Esperanto und Deutsch, sondern gleich darauf in Albanisch, Spanisch, Griechisch und weiteren Sprachen und machte deutlich, dass sich hier Menschen mit unterschiedlichen Sprachen und kulturellen Erfahrungen begegneten \u2013 Leute aus dem Kiez, aber auch G\u00e4ste aus anderen L\u00e4ndern zog es am 14. September zu diesem Platz, der den Namen der internationalen Sprache Esperanto tr\u00e4gt.<\/p>\n<p>Er\u00f6ffnet wurde das Fest durch die Veranstalter. Ronald Schindler, der Vorsitzende der Esperanto-Liga Berlin lobte vor allem das gemeinsame <dfn title=\"franz\u00f6sisch: pers\u00f6nlicher Einsatz \">Engagement<\/dfn> der Vereine, Institutionen und B\u00fcrger f\u00fcr diesen Platz und seine Aufwertung. F\u00fcr die Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung von A-Z Hilfen Berlin begr\u00fc\u00dfte Bereichsleiter Michael Schr\u00f6der alle Aktiven und Besucher und forderte sie auf, sich \u00fcber die Angebote dieses schon seit langem am Platz ans\u00e4ssigen Tr\u00e4gers der Wohnungslosen- und Wiedereingliederungshilfen zu informieren, aber auch die Informationsst\u00e4nde der anderen Vereine zu besuchen.<\/p>\n<p>Das bunte Programm auf dem Sternmosaik in der Mitte des Platzes er\u00f6ffnete der in der internationalen Esperanto-Szene bekannte S\u00e4nger und Liedermacher Stephan Schneider mit dem Lied \u201eMi estas nur hom\u2018\u201c \u2013 \u201eIch bin nur ein Mensch\u201c. Von seinen eher leisen Liebesliedern in Esperanto, gesungen zur Gitarre, waren im Laufe des Festes noch einige zu h\u00f6ren. Kinder der L\u00f6wenzahn-Grundschule und aus dem Interkulturellen Theaterzentrum am Esperantoplatz begeisterten die Zuh\u00f6rer dann mit ihren T\u00e4nzen und Liedern. Einige Beitr\u00e4ge der Kinder kamen ganz spontan und waren einmal speziell den Schulanf\u00e4ngern gewidmet und zum anderen der Neuk\u00f6llner B\u00fcrgermeisterin, die, wie schon im vergangenen Jahr, das Sommerfest besuchte und mit vielen B\u00fcrgern sprach.<\/p>\n<p>Frau Dr. Franziska Giffey erkundigte sich bei Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von A-Z Hilfen nach deren Erfahrungen und Problemen in ihrer schwierigen Arbeit mit in Not geratenen Menschen, sprach mit Tagesm\u00fcttern \u00fcber deren wertvolle und so notwendige Betreuungsarbeit und interessierte sich sehr f\u00fcr die Stadtraumintervention der Stadtplaner von der <abbr title=\" Arbeitsgruppe\">AG<\/abbr> Urban, die eine Verbindung zwischen dem Esperantoplatz und dem gen\u00fcberliegenden Spiel- und Bolzplatz hergestellt hatten, auf dem \u201eOUTREACH \u2013 Mobile Jugendarbeit Berlin\u201c\u00a0 das Basketballspiel f\u00fcr M\u00e4dchen und der <abbr title=\"Arbeiterwohlfahrt\">AWO<\/abbr>-Jugendklub \u201eDie Scheune\u201c Fu\u00dfballspiel f\u00fcr alle anboten. Mit ein paar Teppichfliesen hatten die kreativen Stadtplaner einen Zebrastreifen f\u00fcr die Zeit des Festes installiert und einen \u201ePlatzhalter\u201c aufgebaut, einige variabel gestaltete Holzelemente, von denen einige bepflanzt waren, andere als Sitzelemente dienten. Hier konnte man sich per Kopfh\u00f6rer Informationen \u00fcber den Esperantoplatz und Meinungen zum Platz in Deutsch und in Esperanto anh\u00f6ren und seine eigene Meinung hinterlassen. Auf der Webseite yourkiez.de ist das wiederzufinden.<\/p>\n<p>Michael Pinetzki stellte das Projekt auch auf unserer B\u00fchne, dem Sternmosaik, vor. Hier f\u00fchrten Anja Hitze vom Interkulturellen Theaterzentrum (itz) und ich f\u00fcr die Esperanto-Liga Berlin als Moderatoren nicht nur durch das kulturelle Programm. Es wurden Initiativen vorgestellt wie die der Stadtagenten mit ihrer Pflege- und Pflanzaktion auf dem Platz und ihrer Bewertung der sch\u00f6nsten Baumscheiben im Kiez. Auch G\u00e4ste kamen hier zu Wort wie Janusz aus Polen, der seit 34 Jahren Esperanto spricht und auch in Deutschland viele Freunde hat. Unter der nach dem Begr\u00fcnder des Esperanto Ludwig Zamenhof benannten Zamenhofeiche wurde wieder Klartext geredet.<\/p>\n<p>Die B\u00fcrgermeisterin betonte, dass das Fest stattfindet \u201evor dem Hintergrund einer Sprache, die die Menschen weltweit zusammenbringt\u201c und dankte allen, die daf\u00fcr arbeiten, dass die Verst\u00e4ndigung in Neuk\u00f6lln, wo \u00fcber 150 Sprachen gesprochen werden, immer ein bisschen besser funktioniert. Sie forderte alle auf, von ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen, sich gegen Fremdenfeindlichkeit und f\u00fcr die Bewahrung der demokratischen Werte in unserer Stadt einzusetzen und zeigte sich \u00fcberzeugt davon, dass diejenigen, die f\u00fcr Esperanto sind, auch f\u00fcr eine weltoffene Gesellschaft, f\u00fcr eine weltoffene und vielf\u00e4ltige Stadt sind.<\/p>\n<p>Unter dem Applaus der Festteilnehmer und zur Melodie der Europahymne zog sie gemeinsam mit Kindern, die alle einen Zipfel ergriffen hatten, dann das Tuch vom Schaukasten und enth\u00fcllte so das von der <abbr title=\" Arbeitsgruppe\">AG<\/abbr> Urban und der Esperanto-Liga Berlin geschaffene neue Informationsplakat, das \u00fcber Entstehung und Gestaltung des Esperantoplatzes, \u00fcber Geb\u00e4ude und Anlieger sowie \u00fcber die Sprache Esperanto informiert. Das Museum Neuk\u00f6lln half mit Quellenmaterial.<\/p>\n<p>Eine kleine Ausstellung neben dem Schaukasten stellte den Begr\u00fcnder der Sprache Esperanto Ludwig Zamenhof etwas genauer vor, da dieser Humanist im kommenden Jahr auf Beschluss der UNESCO anl\u00e4sslich seines 100. Todestages als eine der gro\u00dfen Pers\u00f6nlichkeiten der Menschheit geehrt wird.<\/p>\n<p>Alexander Danko, der eben noch auf dem Akkordeon die Europahymne intoniert hatte, spielte nun Alt-Berliner Melodien und brachte damit nochmal eine neue Stimmung in das Fest. Beim Kaffee und dem von A-Z-Mitarbeiterinnen selbstgebackenen Kuchen sitzt man gem\u00fctlich an den Tischen und St\u00fchlen, die aus der nahe gelegenen Richard-Kirche herbeigeschafft worden waren, unterh\u00e4lt sich, in welcher Sprache auch immer, und sieht den zur Musik tanzenden Kindern zu oder flaniert von Stand zu Stand. Am Esperanto-Stand trifft man diesmal nicht nur den Experten Gerd Bussing, sondern auch Leute aus dem Esperanto-Laden in der Kreuzberger Katzbachstra\u00dfe, wo sich die Gesch\u00e4ftsstelle des Deutschen Esperanto-Bundes befindet. Viele Kinder belagern den gro\u00dfen Tisch des itz und malen, einige gestalten sich am A-Z-Hilfen-Stand noch einen <dfn title=\"englisch: Knopf \">Button<\/dfn>. Clemens vom itz hat nicht nur die Mikrofon- und Musikanlage voll im Griff, sondern sorgt heute auch f\u00fcr die Bew\u00e4sserung der Gr\u00fcnfl\u00e4chen auf dem Platz. Den Polizisten, der hier nach dem Rechten schaut, sieht man in fr\u00f6hlichem Gespr\u00e4ch mit Besuchern.<\/p>\n<p>Bei Begegnungen und Gespr\u00e4chen am Rande entsteht so manche neue Idee f\u00fcr den Platz. Die Landschaftsarchitektin Bettina Longardt, die 2007\/08 den Esperantoplatz neu gestaltet hatte, ber\u00e4t mit dem Kollegen vom Gr\u00fcnfl\u00e4chenamt und der Standbetreuerin vom <dfn title=\"Verfahren der Stadtentwicklung\">Quartiersmanagement<\/dfn>, wie die Gr\u00fcnfl\u00e4chen so umgestaltet werden k\u00f6nnen, dass sie nicht mehr so stark verunkrauten. Der K\u00fcnstler Christoph agi B\u00f6hm erh\u00e4lt neue Anregungen, wie sein Projekt der \u201eVogel\/Welt\/Stadt\u201c verwirklicht werden kann.<\/p>\n<p>Der Esperantoplatz wurde nach dem Fest sauberer, gepflegter, mit neuen Pflanzen und einem attraktiver und informativer gestalteten Schaukasten hinterlassen.<\/p>\n<p>Das Fest war ein Teamspiel, offen f\u00fcr neue Partner, die etwas f\u00fcr den Esperantoplatz tun wollen. Die Unterst\u00fctzung des Sommerfestes mit Mitteln aus dem Aktionsfond des <dfn title=\"Verfahren der Stadtentwicklung\">Quartiersmanagements<\/dfn> Richardplatz S\u00fcd im Rahmen des Programms \u201eSozialen Stadt\u201c erm\u00f6glichte die Vielfalt von Aktionen f\u00fcr Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Am Ende dieses Festes freut man sich schon auf das n\u00e4chste im Sommer 2017.<\/p>\n<p class=\"news-single-author\"><a href=\"mailto:info-richard@quartiersmanagement.de\"><cite>Fritz Wollenberg<\/cite><\/a><\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zum vierten Mal \u2013 Sommerfest der Begegnungen auf dem Esperantoplatz Aus der Website des Quartiermanagements Richardplatz S\u00fcd von Fritz Wollenberg Bei herrlichstem Sommerwetter kamen etwa 100 Leute zum 4. 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