{"id":5072,"date":"2016-11-13T11:01:28","date_gmt":"2016-11-13T10:01:28","guid":{"rendered":"https:\/\/esperanto.berlin\/?p=5072"},"modified":"2017-07-13T11:24:45","modified_gmt":"2017-07-13T10:24:45","slug":"friedenshoffnungen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/esperanto.berlin\/de\/friedenshoffnungen\/","title":{"rendered":"Friedenshoffnungen mit Esperanto"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;<\/p>\n<dl>\n<dt><span style=\"font-family: Arial;\">Philipp Sonntag <\/span><span style=\"font-family: Arial;\"><span style=\"font-size: small;\">ESP\/2016\/WUS\/FriedenshoffmESPa.doc<\/span><\/span> <span style=\"font-family: Arial;\"><span style=\"font-size: small;\">Vortrag Danziger 50 am 14. Nov 2016<\/span><\/span><\/dt>\n<dd><span style=\"font-family: Arial;\"><span style=\"font-size: small;\">Vorbemerkung: Manchmal sind deutsche Vortr\u00e4ge oder Schriften zu Esperanto gefragt und da will ich beitragen \u2013 so hier auf Einladung vom WUS (World University Service) zu GEW (Global Education Week), 2016 mit dem Motto: \u201eGemeinsam f\u00fcr eine Welt des Friedens\u201c. <\/span><\/span><\/dd>\n<dd><span style=\"font-family: Arial;\"><span style=\"font-size: small;\">Einige Anregungen aus der Diskussion am 14. Nov. 2016 (Danzigerstr. 50) habe ich bereits in diesen Text einbezogen. Was fehlt, sind Leidenschaft und Provokationen aus unserer Jugend, aus jeglicher Nova Junularo, trotzdem, ich bin \u201eHoffender\u201c zu:<\/span><\/span><\/p>\n<dl>\n<dd><span style=\"font-family: Arial;\"><span style=\"font-size: small;\">Junularo en nia lando interesi\u011das kaj interesi\u011dos pri politiko<\/span><\/span><\/dd>\n<\/dl>\n<\/dd>\n<dt><\/dt>\n<dt><span style=\"font-family: Arial;\">Die Merkmale von Esperanto und Homaranismo wurden von L.L.Zamenhof <\/span><span style=\"font-family: Arial;\"><u>schon im Ansatz konstruktiv<\/u><\/span><span style=\"font-family: Arial;\"> auf eine Vertr\u00e4glichkeit bis Friedlichkeit unter Menschen ausgerichtet. Dies ist wohl so gut wie jedem Esperantisten bekannt und eigentlich w\u00e4re damit das Thema \u201eFriedenshoffnung mit Esperanto\u201c schon erledigt, Motto: Sollen doch die anderen auf uns h\u00f6ren! Man k\u00f6nnte allenfalls noch ein paar Irrt\u00fcmer \u00fcber Esperanto herausstellen und eben richtigstellen, was die Wahrheit ist. <\/span><\/dt>\n<dt><span style=\"font-family: Arial;\">Meine Hoffnung ist jedoch, dass der folgende Ansatz f\u00fcr Esperantisten und ebenso f\u00fcr andere, insbesondere Friedensbewegte, interessant ist:<\/span><\/dt>\n<dd><span style=\"font-family: Arial;\">Es gibt grundlegende <\/span><span style=\"font-family: Arial;\"><u>Experten<\/u><\/span><span style=\"font-family: Arial;\"> der Sicherheitspolitik, der Vertrauensbildenden Ma\u00dfnahmen wie bei KSZE, der Rechtsstaatlichkeit und des V\u00f6lkerrechtes, der Systemtheorie usw., welche die aktuellen <\/span><span style=\"font-family: Arial;\"><u>Herausforderungen f\u00fcr Frieden<\/u><\/span><span style=\"font-family: Arial;\"> in herausragender Weise neu durchdacht haben: Neu, deshalb ist ein plausibles Indiz, dass sie umstritten sein k\u00f6nnen. Ihre Aussagen und Hinweise betreffen zumindest auf jeden Fall h\u00f6chst relevante Themen und sind f\u00fcr uns geeignet, Bedingungen jeglichen Friedens zu diskutieren. Es geht um unser Selbstverst\u00e4ndnis: Tr\u00e4gt Esperanto hundert Jahre nach dem Tod von L. L. Zamenhof weiterhin zu Recht die Hoffnung f\u00fcr ein friedliches Miteinander der Menschheit im eigenen Namen? <\/span><\/dd>\n<dt>\u201e<span style=\"font-family: Arial;\">Homaranisten\u201c gibt es nicht und etliche Esperantisten meinen, Homaranismo sei so problematisch, dass man es am besten ignorieren soll. F\u00fcr viele Aspekte, besonders im Alltag, hat Homaranismo in der Tat geringe oder sogar irritierende Bedeutung. Ganz anders verh\u00e4lt es sich in Kontexten wie V\u00f6lkerverst\u00e4ndigung, Weltinnenpolitik, Sicherheit: L. L. Zamenhof versuchte mit Homaranismo, strategische Ziele \u2013 etwa die Verwendbarkeit von Esperanto als Werkzeug f\u00fcr Ziele wie Frieden in Orten und global \u2013 zu erg\u00e4nzen und zu pr\u00e4zisieren. <\/span><\/dt>\n<dt><span style=\"font-family: Arial;\">Ich werde im Folgenden jeweils Anhaltspunkte der Experten zu Bedingungen des Friedens nennen, um dann versuchen zu k\u00f6nnen, Eigenschaften von Esperanto und teils Homaranismo den Herausforderungen zuzuordnen. Globaler Frieden w\u00e4re eine starke Ver\u00e4nderung und die Rolle von Esperanto k\u00f6nnte sich auf dem Weg dorthin auch stark \u00e4ndern. Im Grunde war bereits der Start von Esperanto ein gro\u00dfer Schritt, eine erste Stufe: Wo bietet Esperanto eigentlich l\u00e4ngst genau das an, was ebenso akut wie grunds\u00e4tzlich gefordert ist? Zweite Stufe: Wie sieht ein Umbruch, eine starke Ver\u00e4nderung in Richtung Frieden aus und wie stehen dann \u2013 wom\u00f6glich ganz anders als heute \u2013 die Chancen, weil Esperanto passt, auch eine Expansion von Esperanto zu erreichen? Dritte Stufe: Was kann dann global gesellschaftlich inklusive Esperanto geschehen? Kann es die Erf\u00fcllung dessen sein, was L. L. Zamenhof geplant hatte? <\/span><\/dt>\n<dt><span style=\"font-family: Arial;\">Zur Pr\u00e4zisierung: Nur vor dem Hintergrund eines m\u00f6glichen Durchbruches kann eine resignierende Empfindung, eine ungeduldige Aussage aus entt\u00e4uschten Hoffnungen wie \u201eBisher fehlender Erfolg von Esperanto\u201c nachvollziehbar sein. Faktisch gibt es laufend eine F\u00fclle von Erfolgen, durchaus auch in Richtung \u201eWeltinnenpolitik\u201c, wie sie von Kant skizziert und von Carl Friedrich von Weizs\u00e4cker und anderen immer weiter entwickelt worden ist. <\/span><\/dt>\n<dt><span style=\"font-family: Arial;\">Es geht uns also um global reale Bedingungen, \u00e4hnlich wie jene, die in der Vergangenheit gr\u00f6\u00dfere Ver\u00e4nderungen angesto\u00dfen haben. Wir Esperantisten sollten in der Lage sein, solche Bedingungen zu verfolgen, und diese sowohl zu unterst\u00fctzen, als auch zu nutzen. Es geht um Aktionen f\u00fcr in Zukunft vorstellbare Durchbr\u00fcche von Esperanto in Richtung breiter und effektiver Verwendung f\u00fcr Ziele wie Frieden. <\/span><\/dt>\n<dt><span style=\"font-family: Arial;\">Es geht nicht um momentan absehbare Durchbr\u00fcche. Es geht nicht um moralische Appelle an uns f\u00fcr verzweifelte Anstrengungen \u2013 sondern um besser gezielte grunds\u00e4tzliche Einstellungen und Bem\u00fchungen. Es geht gezielt darum, bei welchen Themen gerade Esperanto einem in Zukunft wachsenden Bedarf gut entsprechen kann. Von daher ist historisch f\u00fcr uns interessant, wie in der Vergangenheit starke <\/span><span style=\"font-family: Arial;\"><u>Ver\u00e4nderungen, insbesondere bei Sprache<\/u><\/span><span style=\"font-family: Arial;\">, geschehen sind, und warum: Mit welcher Absicht, entlang welchen starken Ver\u00e4nderungen in den Gesellschaften?<\/span><\/dt>\n<dt><span style=\"font-family: Arial;\">Ich gehe daf\u00fcr vor allem aus von Carl Friedrich von Weizs\u00e4cker, Kenneth Boulding und Samuel Huntington. <\/span><\/dt>\n<dt><span style=\"font-family: Arial;\">Ich zitiere grundlegende Aussagen \u00fcber Frieden (mit denen ich seit 1964 professionell zu tun hatte, siehe http:\/\/www.philipp-sonntag.de\/bibliographie.html) und deute <\/span><span style=\"font-family: Arial;\"><u>jeweils<\/u><\/span><span style=\"font-family: Arial;\"> dazu erste Versuche an, eine <\/span><span style=\"font-family: Arial;\"><u>Friedenshoffnung mit Esperanto<\/u><\/span><span style=\"font-family: Arial;\"> besser erreichbar zu machen. Daf\u00fcr brauchen wir Friedens-Experten ebenso wie Esperanto-Experten, am besten ein Kombination von beiden, z. B. in einem Team. Wera Blanke hat in ihrem Buch: \u201eEsperanto \u2013 Terminologie und Terminologiearbeit\u201c eine F\u00fclle von wissenschaftlichen und praxisbezogenen Sachgebieten genannt, in denen eine Anwendung von Esperanto laufend auf- und ausgebaut wird und immer n\u00fctzlicher sein wird. <\/span><\/dt>\n<dt><\/dt>\n<dt><span style=\"font-family: Arial;\"><b>Von Weizs\u00e4cker, Carl, Friedrich: Bedingungen des Friedens. G\u00f6ttingen, 1964, 1-22. <\/b><\/span><\/dt>\n<dt><span style=\"font-family: Arial;\">CFW Seite 8:<\/span><\/dt>\n<dd><u>\u201e<\/u><span style=\"font-family: Arial;\"><u>Der Weltfriede ist notwendig<\/u><\/span><span style=\"font-family: Arial;\">, denn die Welt der vorhersehbaren Zukunft ist eine wissenschaftlich-technische Welt.<\/span><\/dd>\n<dd><span style=\"font-family: Arial;\">Der Weltfriede <\/span><span style=\"font-family: Arial;\"><u>ist nicht das goldene Zeitalter<\/u><\/span><span style=\"font-family: Arial;\">, sondern sein Herannahen dr\u00fcckt sich in der allm\u00e4hlichen Verwandlung der bisherigen Au\u00dfenpolitik in <\/span><span style=\"font-family: Arial;\"><u>Welt-Innenpolitik<\/u><\/span><span style=\"font-family: Arial;\"> aus. (CFW 13: Welt-Innenpolitik: Die Entstehung \u00fcbernationaler Institutionen und die Beurteilung weltpolitischer Probleme mit innenpolitischen Kategorien.)<\/span><\/dd>\n<dd><span style=\"font-family: Arial;\">Der Weltfriede fordert von uns eine au\u00dferordentliche moralische Anstrengung, denn wir m\u00fcssen \u00fcberhaupt eine <\/span><span style=\"font-family: Arial;\"><u>Ethik des Lebens in der technischen Welt<\/u><\/span><span style=\"font-family: Arial;\"> entwickeln.\u201c <\/span><\/dd>\n<dt><span style=\"font-family: Arial;\">Friedenshoffnung mit Esperanto: Welt-innenpolitisch betrachtet sind s\u00e4mtliche Sprachen Dialekte, im Sinne regionaler Besonderheiten. In technischen Bereichen wurden k\u00fcnstliche Sprachen entworfen, genutzt, pr\u00e4zisiert und im Zuge der Anwendungen laufend nat\u00fcrlicher. In gesellschaftlichen Bereichen ist dies vorstellbar, teils erprobt und grunds\u00e4tzlich machbar. Nichts sonst ist auf diesem Weg so systematisch und leidenschaftlich erprobt, wie Esperanto. <\/span><\/dt>\n<dt><span style=\"font-family: Arial;\">H\u00fcbinger notiert im Kapitel: \u201eDie Aufgaben des Historikers\u201c<\/span><sup><span style=\"font-family: Arial;\"><a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote1sym\" name=\"sdfootnote1anc\">1<\/a><\/span><\/sup><span style=\"font-family: Arial;\">:<\/span><\/dt>\n<dd>\u201e<span style=\"font-family: Arial;\">Und die Einsichten der ersten Generation von engagierten Beobachtern moderner Konfliktlagen k\u00f6nnen von verbl\u00fcffender Aktualit\u00e4t sein. So wie die Antwort auf die Frage, ob es eine \u201eVers\u00f6hnung der V\u00f6lker durch die Geschichtswissenschaft\u201c geben k\u00f6nnen, mit der der franz\u00f6sische Historiker Marc Bloch seinen Vortrag auf dem Internationalen Historikertag im August 1928 in Oslo schloss. In diesem Monat wurde in Paris der Briand-Kellog-Pakt geschlossen, der den Krieg als Werkzeug nationaler Politik \u00e4chten sollte. Zur gleichen Zeit warb Bloch in Oslo eindringlich daf\u00fcr, \u201eschrittweise eine gemeinsame Wissenschaftssprache herauszubilden (\u2026). Mit einem Wort, wir h\u00f6ren auf, in alle Ewigkeit von Nationalgeschichte zu Nationalgeschichte zu plaudern ohne uns zu verstehen. Ein Dialog unter Schwerh\u00f6rigen, von denen jeder v\u00f6llig verkehrt auf die Fragen des anderen antwortet, ist ein alter Kunstgriff der Kom\u00f6die, dazu angetan, ein aufgeschlossenes Publikum zu erheitern, eine empfehlenswerte \u00dcbung ist es nicht.\u201c <\/span><\/dd>\n<dt><span style=\"font-family: Arial;\">Auffallend f\u00fcr Esperantisten ist hier: \u201e\u2026gemeinsame Wissenschaftssprache \u2026\u201c. <\/span><\/dt>\n<dt><span style=\"font-family: Arial;\">CFW 16\/18:<\/span><\/dt>\n<dd><span style=\"font-family: Arial;\">Der Friede muss nicht nur durch friedfertige Absichten, sondern <\/span><span style=\"font-family: Arial;\"><u>durch feste \u00fcbernationale Institutionen<\/u><\/span><span style=\"font-family: Arial;\"> gesichert werden. Absichten und Gef\u00fchle wechseln von Land zu Land, von Generation zu Generation; der Friede aber mu\u00df alle L\u00e4nder umfassen und die Generationen \u00fcberdauern. Diese Institutionen m\u00fcssen so gut wie m\u00f6glich den heranreifenden innenpolitischen Strukturen und einer sich vereinheitlichenden Welt angepasst sein. \u2026<\/span><\/dd>\n<dd><span style=\"font-family: Arial;\">In der west- und mitteleurop\u00e4ischen Geschichte waren <\/span><span style=\"font-family: Arial;\"><u>Rechtsgleichheit und Rechtssicherheit<\/u><\/span><span style=\"font-family: Arial;\"> das wichtigste Sprungbrett zur institutionell gesicherten Freiheit. \u2026<\/span><\/dd>\n<dd><span style=\"font-family: Arial;\">In der Welt-Innenpolitik ist die Schaffung und Verteidigung zuverl\u00e4ssiger rechtsstaatlicher Formen im Innern der Staaten und <\/span><span style=\"font-family: Arial;\"><u>durchsetzbarer rechtlicher Normen<\/u><\/span><span style=\"font-family: Arial;\"> im Verkehr zwischen ihnen ein vordringliches Ziel; dies ist ein Ziel, das \u00fcberall auf der Welt pers\u00f6nlichen Einsatz unter Gefahr rechtfertigt. Rechtsstaatlichkeit ist die Grundlage b\u00fcrgerlicher Freiheit; Freiheit ohne bindende Rechtsordnung vernichtet sich selbst. \u2026<\/span><\/dd>\n<dd><span style=\"font-family: Arial;\">Terror ist ja eigentlich ein plumpes und altmodisches Mittel: Das moderne Problem hei\u00dft: <\/span><span style=\"font-family: Arial;\"><u>Freiheit und Planung<\/u><\/span><span style=\"font-family: Arial;\">. Moderne Industriegesellschaften wie einerseits die der atlantischen Nationen, andererseits die der Sowjetunion werden einander immer \u00e4hnlicher; dies geschieht unter der Decke widerstreitender Ideologien \u2026<\/span><\/dd>\n<dt><span style=\"font-family: Arial;\">Friedenshoffnung mit Esperanto: Im Einklang mit Esperanto bietet Homaranismo plausible Optionen an. Solche skizzierten Ans\u00e4tze von globalen Gemeinsamkeiten weisen in Richtung weltinnenpolitisch konsensf\u00e4higer Aktionen. Zugleich ist Esperanto ein Modell einer konsensf\u00e4higen Vernunft. <\/span><\/dt>\n<dt><span style=\"font-family: Arial;\">Die moralische Anstrengung obliegt auch uns, \u201edem Westen\u201c: Im Sinne von \u201erichtig oder falsch\u201c und logischen Schl\u00fcssen (Aristoteles) als westlicher Weisheit ist Esperanto optimal vorstrukturiert. Aber wie k\u00f6nnen wir Esperanto und Homaranismo weiter entwickeln, im Sinne <\/span><span style=\"font-family: Arial;\"><u>globaler Gemeinsamkeit und Weltinnenpolitik<\/u><\/span><span style=\"font-family: Arial;\">? Wie k\u00f6nnen wir Erkenntnisse und Werte anderer Kulturkreise einbeziehen? Ein Beispiel aus fern\u00f6stlicher Weisheit k\u00f6nnte sein: \u201eDas Gegenteil einer tiefen Weisheit ist wieder eine tiefe Weisheit\u201c. <\/span><\/dt>\n<dt><\/dt>\n<dt><\/dt>\n<dt><span style=\"font-family: Arial;\"><b>KB Kenneth E. Boulding: National Defense Through Stable Peace. IIASA, Laxenburg, 1983 S 30 + 36<\/b><\/span><\/dt>\n<dt><span style=\"font-family: Arial;\">KB 29\/30:<\/span><\/dt>\n<dd><span style=\"font-family: Arial;\">Eine der ersten Friedensbedingungen sollte sein, dass man die <\/span><span style=\"font-family: Arial;\"><u>Grenzen von Nationen<\/u><\/span><span style=\"font-family: Arial;\"> einfach nicht mehr beachtet. Wof\u00fcr sich die Menschen interessieren, ihre \u201eAgenda\u201c, das kann sich stark ver\u00e4ndern. \u2026 Es w\u00e4re ein sehr gutes Zeichen, wenn Grenzen so bedeutungslos w\u00fcrden und so k\u00fcnstlich, dass sich niemand dar\u00fcber aufregt. Einer der Gr\u00fcnde f\u00fcr Erfolge der USA ist, dass Grenzen so nebens\u00e4chlich geworden sind, dass niemand dar\u00fcber diskutiert. Tats\u00e4chlich war Michigan mal wegen Toledo im Krieg mit Ohio \u2013 als dann ein Mann verwundet worden war haben sie beschlossen, dass das Ganze den Streit nicht wert war und aufgeh\u00f6rt. \u2026<\/span><\/dd>\n<dd><span style=\"font-family: Arial;\">Nationalstaaten sollten einfach eine praktische, im Wesentlichen willk\u00fcrliche (Verwaltungs-) Einheit sein, etwas wegen dem man sich keine Sorgen zu machen braucht. Das scheint dann ein ideales politisches System zu sein. Kanada ist ein wundervolles Beispiel einer willk\u00fcrlich festgelegten Nation. Wenn es <\/span><span style=\"font-family: Arial;\"><u>Kanada m\u00f6glich<\/u><\/span><span style=\"font-family: Arial;\"> ist, zu existieren, was k\u00f6nnte es dann nicht? Da haben wir ein Land ohne sprachliche Einheit, ohne religi\u00f6se Einheit, ohne wirtschaftliche Einheit, ohne politische Einheit \u2013 alles was das Land hat ist Einheit! Es besteht seit hundert Jahren. <\/span><\/dd>\n<dt><\/dt>\n<dt><span style=\"font-family: Arial;\">Friedenshoffnung mit Esperanto: Wir Esperantisten kennen das Problem des <\/span><span style=\"font-family: Arial;\"><u>\u00dcbergangs<\/u><\/span><span style=\"font-family: Arial;\"> in eine bessere, z. B. friedliche Gesellschaft. Ausgangslage: Was heute ist, besonders die Vernunft in Esperanto, sind wir gew\u00f6hnt. Zielvorstellung: Eine friedliche Utopie k\u00f6nnen wir uns allein schon durch da Modell Homaranismo sofort vorstellen. Schwierig sind die konkreten Herausforderungen f\u00fcr einen \u00dcbergang, z. B.: Wie startet ein Esperantist \u2013 anders als andere Personen \u2013 einen Abr\u00fcstungswettlauf? KB hierzu auf S. 36:<\/span><\/dt>\n<dt><\/dt>\n<dd>\u201e<span style=\"font-family: Arial;\">Ich m\u00f6chte, dass das <\/span><span style=\"font-family: Arial;\"><u>Milit\u00e4r wahrgenommen<\/u><\/span><span style=\"font-family: Arial;\"> wird als \u201eSoldaten ohne Feinde\u201c, allein zur Verteidigung des Planeten. Ich s\u00e4he gerne eine gemeinsame Milit\u00e4rakademie von Russen und Amerikanern. \u2026 <\/span><\/dd>\n<dd><span style=\"font-family: Arial;\">Ich m\u00f6chte Dialektik in ein Ritual verwandeln. Sobald man Dialektik ernst nimmt, ist das zu gef\u00e4hrlich. Meiner Meinung nach ist es ein Kennzeichen politischer Reife eines Landes, dass egal w\u00e4re wer eine Wahl gewinnt, weil sonst sind wir in Schwierigkeiten. So \u00e4hnlich wie bei einem Fu\u00dfballspiel, da ist es im Grunde egal, wer gewinnt \u2013 es geht von unserer Vorstellung aus, wie es sein soll, wie die <\/span><span style=\"font-family: Arial;\"><u>Gemeinsamkeit wegen Frieden<\/u><\/span><span style=\"font-family: Arial;\"> wichtiger ist, als alles andere. W\u00e4re wichtig, wer gewinnt, w\u00fcrde man das andere Team vergiften. Fu\u00dfball ist nicht Krieg. Es sollte eines unserer Ziele sein, Krieg in Sport zu verwandeln.\u201c <\/span><\/dd>\n<dt><\/dt>\n<dt><span style=\"font-family: Arial;\">Friedenshoffnung mit Esperanto: Das mit Esperanto erprobte friedliche Miteinander ist ein gutes Zukunftsmodell. Es ist m\u00f6glich, aus den <\/span><span style=\"font-family: Arial;\"><u>nat\u00fcrlichen Sprachen die dort starke unnat\u00fcrliche Willk\u00fcr rauszunehmen,<\/u><\/span><span style=\"font-family: Arial;\"> z. B. indem eineindeutig alle W\u00f6rter auf o Hauptw\u00f6rter sind. So gesehen k\u00f6nnen Plansprachen wie Esperanto weitaus nat\u00fcrlicher sein, als die sogenannten nat\u00fcrlichen Sprachen: Die Evolution merzt laufend jegliche Willk\u00fcr aus und pr\u00e4zisiert, von daher sind auch alle Tiersprachen nat\u00fcrlicher als diese m\u00fchsam improvisierten Kunstgebilde der menschlichen Sprachen. <\/span><\/dt>\n<dt><span style=\"font-family: Arial;\">Mit erprobten und bew\u00e4hrten Plansprachen k\u00f6nnen wir uns entspannt \u00fcber Grenzen hinweg miteinander verst\u00e4ndigen. Das ist ein Modell f\u00fcr ideologiefreie, faire, gleichberechtigte Kommunikation und somit im Kern f\u00fcr friedlichen Umgang miteinander. <\/span><\/dt>\n<dt><span style=\"font-family: Arial;\">Es gibt Musterbeispiele f\u00fcr zukunftsweisendes Gelingen, so wie KB es z. B. bei Kanada geschildert hat: Identit\u00e4t einer politischen Einheit kann besonders wenig begr\u00fcndet sein durch Eigenschaften, welche politische Einheiten unterscheiden und in Gegens\u00e4tze versetzen. Mit Wohlwollen wie bei Homaranismo gelingt ein Miteinander problemlos auch ohne sprachliche Einheit, ohne religi\u00f6se Einheit, ohne wirtschaftliche Einheit, ohne politische Einheit. Also<\/span><span style=\"font-family: Arial;\"><u>: friedensf\u00e4hig ist ein Land, welches multi-kulturell und neutral angelegt ist<\/u><\/span><span style=\"font-family: Arial;\"> und dies bewusst lebt. Zwar k\u00f6nnen trennende Sprachen leicht zur Belastung werden, aber eine gepflegt multi-kulturelle und neutrale Gesellschaft kann damit umgehen. <\/span><\/dt>\n<dt><span style=\"font-family: Arial;\"><u>Sprachen<\/u><\/span><span style=\"font-family: Arial;\"> sind bis hin in regionale Bereiche verschieden, dies ist auch f\u00fcr Kommunikation zwischen L\u00e4ndern ungeeignet. Nur (!) Esperanto erf\u00fcllt momentan schon im Ansatz diese Bedingung von multi-kulturell und neutral. Zwar gibt es erst allm\u00e4hlich \u201ereine Esperanto Kultur\u201c, aber die \u00dcbersetzungen aus vielen Sprachen und deren Kulturen in Esperanto hinein sind bemerkenswert zahlreich. Und z. B. mit Homaranismo kann man die Kulturen neutral \u201esortieren\u201c und \u201eordnen\u201c. <\/span><\/dt>\n<dt><span style=\"font-family: Arial;\">KB5:<\/span><\/dt>\n<dd>\u201e<span style=\"font-family: Arial;\">Die Unsicherheit, welche durch <\/span><span style=\"font-family: Arial;\"><u>Geheimdienste<\/u><\/span><span style=\"font-family: Arial;\"> verursacht wird, ist eine weitere Quelle sch\u00e4dlichen Verhaltens des internationalen Systems. Geheimhaltung in Droh-Systemen bewirkt, dass Glaubw\u00fcrdigkeit schon im Ansatz sehr schlecht ausgestattet ist und h\u00f6chst gef\u00e4hrliche und teure Zust\u00e4nde ausl\u00f6sen kann. Ich habe schon oft <\/span><span style=\"font-family: Arial;\"><u>empfohlen, dass die VN eine Agentur f\u00fcr Spionage<\/u><\/span><span style=\"font-family: Arial;\"> einrichten sollen, welche gegen alles und jeden spioniert und die Ergebnisse augenblicklich <\/span><span style=\"font-family: Arial;\"><u>ver\u00f6ffentlicht<\/u><\/span><span style=\"font-family: Arial;\">. Das w\u00fcrde die Sicherheit des internationalen Systems ganz erheblich verst\u00e4rken, weil es unter Geheimhaltung wenig oder gar keine Tests geben kann. Solche wegen Geheimhaltung niemals getesteten Systeme zeigen unter Belastung zumeist eine besonders schlechte Leistung \u2026\u201c<\/span><\/dd>\n<dt><span style=\"font-family: Arial;\">Friedenshoffnung mit Esperanto: <\/span><span style=\"font-family: Arial;\"><u>Nat\u00fcrliche Sprachen<\/u><\/span><span style=\"font-family: Arial;\"> praktizieren f\u00fcr Au\u00dfenstehende eine Art <\/span><span style=\"font-family: Arial;\"><u>Geheimhaltung durch umst\u00e4ndliche Grammatik<\/u><\/span><span style=\"font-family: Arial;\">-Regeln. Das ganze Konzept der Geheimhaltung betont eine fiktive Unm\u00f6glichkeit von globalen Gemeinsamkeiten. Wikileaks ist ganz im Sinne von Homaranismo. <\/span><\/dt>\n<dt><span style=\"font-family: Arial;\">Tats\u00e4chlich w\u00e4re technisch l\u00e4ngst m\u00f6glich, dass alle Menschen im \u00dcberfluss leben. Das global eifrige Gegeneinander ist technisch l\u00e4ngst \u00fcberholt, Geheimdienste schaden ihren eigenen L\u00e4ndern oft mehr, als sie ihnen nutzen k\u00f6nnten. In Anlehnung an Erich K\u00e4stner (die Philosophie ist im Grunde nichts andres als eine raffinierte und umst\u00e4ndliche Form von Dummheit): \u201eGeheimhaltung ist im Grunde eine besonders raffinierte und umst\u00e4ndliche Form von zerst\u00f6rerischer Ideologie\u201c. <\/span><\/dt>\n<dt><span style=\"font-family: Arial;\">Die <\/span><span style=\"font-family: Arial;\"><u>Willk\u00fcr<\/u><\/span><span style=\"font-family: Arial;\"> in Religionen ist Blasphemie und trennt die Menschen von jeglichem Gott und ebenso voneinander: Indem hundert Religionen behaupten, nur ihre eigenen heiligen Schriften seien von Gott diktiert \u2013 dann hat im Grunde keine mehr als ein Prozent Hoffnung auf G\u00fcltigkeit. W\u00fcrde Gott sich um uns k\u00fcmmern, so h\u00e4tte er keine Anlass, keinen Bedarf an Geheimhaltung. Es g\u00e4be keinsterlei \u201eAuserw\u00e4hltes Volk\u201c. Vielleicht ist eine \u201ek\u00fcnstlich neutral\u201c vorstrukturierte Sprache die einzig m\u00f6gliche f\u00fcr \u201e<\/span><span style=\"font-family: Arial;\"><u>nat\u00fcrliche Religiosit\u00e4t<\/u><\/span><span style=\"font-family: Arial;\">\u201c. Eine friedliche \u00dcberwindung von Scharia erfordert eine gewisse Objektivit\u00e4t des Bewusstseins. Mit Esperanto erh\u00e4lt man ein Werkzeug hierf\u00fcr in bereits erprobter und bew\u00e4hrter Form. <\/span><\/dt>\n<dt><\/dt>\n<dt><span style=\"font-family: Arial;\">Zum <\/span><span style=\"font-family: Arial;\"><u>Ausma\u00df von Ver\u00e4nderung<\/u><\/span><span style=\"font-family: Arial;\">, KB 9:<\/span><\/dt>\n<dd>\u201e<span style=\"font-family: Arial;\">NDOs (National Defense Organizations) sind ein Teil der Wirtschaft und in einigen F\u00e4llen erreichen sie einen Anteil von zehn Prozent davon. Im II. Weltkrieg stieg in USA ihr Anteil an der gesamten Wirtschaft auf bis zu 42 Prozent, das war wirklich enorm. In fr\u00fcheren Zeiten sagte Adam Smith, dass kein Land mehr als ein Prozent der eigenen Bev\u00f6lkerung im milit\u00e4rischen Bereich haben k\u00f6nne, ohne einen Zusammenbruch zu erleiden.\u201c <\/span><\/dd>\n<dt><span style=\"font-family: Arial;\">Friedenshoffnung mit Esperanto: Starke gesellschaftliche <\/span><span style=\"font-family: Arial;\"><u>Ver\u00e4nderungen<\/u><\/span><span style=\"font-family: Arial;\"> waren m\u00f6glich und sie sind die Voraussetzung, die \u00dcberlebensbedingung in der Moderne. Was f\u00fcr den \u00dcbergang in eine friedliche Welt am meisten fehlt, sind Utopien eines Ausbruchs aus schlechten Gewohnheiten, wie z. B. weg von der durch Atomwaffen gef\u00e4hrlichen Abschreckung gegen Feinde. Esperanto ist ein erprobtes Modell f\u00fcr faires Miteinander. <\/span><\/dt>\n<dt><span style=\"font-family: Arial;\">Von daher k\u00f6nnte gerade <\/span><span style=\"font-family: Arial;\"><u>Esperanto glaubw\u00fcrdig eine neutrale Agentur f\u00fcr Konfliktl\u00f6sungen<\/u><\/span><span style=\"font-family: Arial;\"> anbieten. Wichtig w\u00e4ren ganz neue Ans\u00e4tze. So ist gibt es <\/span><span style=\"font-family: Arial;\"><u>Entsprechungen<\/u><\/span><span style=\"font-family: Arial;\"> bei hoher Neutralit\u00e4t und Objektivierbarkeit von Esperanto <\/span><span style=\"font-family: Arial;\"><u>mit anderen Strukturen, wie z. B. grundlegend bei Software,<\/u><\/span><span style=\"font-family: Arial;\"> w\u00e4hrend es bei \u201enat\u00fcrlichen Sprachen\u201c in Anleitungen usw. Fehler gibt, z. B. mangels Eindeutigkeit. Auch w\u00e4re eine \u201e<\/span><span style=\"font-family: Arial;\"><u>Gl\u00e4serne Verwaltung<\/u><\/span><span style=\"font-family: Arial;\">\u201c mit Esperanto besser machbar als bisher, es k\u00f6nnte der Datenschutz f\u00fcr den bisher allzu gl\u00e4sernen Menschen erh\u00f6ht werden. Es gibt Entsprechungen wie bei Homaranismo mit Menschenrechten usw.<\/span><\/dt>\n<dt><\/dt>\n<dt><\/dt>\n<dt><span style=\"font-family: Arial;\"><b>Samuel Phillips Huntington: Kampf der Kulturen. Die Neugestaltung der Weltpolitik im 21. Jahrhundert. Europa-Verlag, M\u00fcnchen, Wien 1996, ISBN 3-203-78001-1.<\/b><\/span><\/dt>\n<dt><span style=\"font-family: Arial;\">HK19:<\/span><\/dt>\n<dd>\u201e<span style=\"font-family: Arial;\">Die zentrale These dieses Buches lautet: <\/span><span style=\"font-family: Arial;\"><u>Kultur und die Identit\u00e4t von Kulturen<\/u><\/span><span style=\"font-family: Arial;\">, auf h\u00f6chster Ebene also die Identit\u00e4t von Kulturkreisen, <\/span><span style=\"font-family: Arial;\"><u>pr\u00e4gen<\/u><\/span><span style=\"font-family: Arial;\"> heute, in der Welt nach dem Kalten Krieg, die Muster von Koh\u00e4renz, Desintegration und Konflikt. \u2026<\/span><\/dd>\n<dd><span style=\"font-family: Arial;\">Zum erstenmal in der Geschichte ist globale Politik sowohl multipolar als auch multikulturell; Verwestlichung ist etwas anderes als Modernisierung; \u2026<\/span><\/dd>\n<dd><span style=\"font-family: Arial;\">Eine auf kulturellen Werten basierende Weltordnung ist im Entstehen begriffen: Gesellschaften, die durch kulturelle Affinit\u00e4ten verbunden sind, kooperieren miteinander. Bem\u00fchungen, eine Gesellschaft von einem Kulturkreis in einen anderen zu verschieden, sind erfolglos; <\/span><\/dd>\n<dd><span style=\"font-family: Arial;\">Seine universalistischen Anspr\u00fcche bringen den Westen zunehmend in Konflikt mit anderen Kulturkreisen, am gravierendsten mit dem Islam und China.\u201c <\/span><\/dd>\n<dt><span style=\"font-family: Arial;\">Friedenshoffnung mit Esperanto: Esperanto kann als neutrales und objektivierendes Werkzeug positiv wahrgenommen und genutzt werden. Aber der spontane erste Eindruck ist anders: <\/span><span style=\"font-family: Arial;\"><u>Esperanto<\/u><\/span><span style=\"font-family: Arial;\"> ist zun\u00e4chst Mal ein <\/span><span style=\"font-family: Arial;\"><u>Werkzeug des Westens<\/u><\/span><span style=\"font-family: Arial;\">, der Wei\u00dfen. Das zeigt sich schon an den Buchstaben, auch an der Herkunft der meisten W\u00f6rter. Esperanto m\u00fcsste sich von daher fair weiterentwickeln. Indem wir als Westler das tun, k\u00f6nnten die anderen Kulturkreise so manches bei Esperanto besser anerkennen. Es mag ja objektiv naheliegen genau die wohl relativ einfachen Buchstaben von Esperanto zu verwenden. Nur: gerade wir d\u00fcrfen davon am wenigsten ausgehen, m\u00fcssen Erprobungen zulassen. Weiter gibt es in allen Kulturkreisen wertvolle, zielf\u00fchrend <\/span><span style=\"font-family: Arial;\"><u>friedensnahe Begriffe<\/u><\/span><span style=\"font-family: Arial;\">. Es m\u00fcssen nicht viele sein, aber ein paar grundlegende in Esperanto <\/span><span style=\"font-family: Arial;\"><u>einzubeziehen<\/u><\/span><span style=\"font-family: Arial;\"> kann enorm friedlichen Konsens \u2013 und letztlich Frieden \u2013 voranbringen. Huntington betont die Unterschiede:<\/span><\/dt>\n<dt><span style=\"font-family: Arial;\">HK 386:<\/span><\/dt>\n<dd>\u201e<span style=\"font-family: Arial;\">Westliche Gesellschaften m\u00f6gen sich f\u00fcr Konflikt und Gleichgewicht entschieden haben. Geschichte, Kultur und die Realit\u00e4ten der Macht lassen erwarten, dass Asien f\u00fcr Friede und Hegemonie optieren wird. Die \u00c4ra, die mit dem Eindringen von Westlern um 1840 begann, geht zu Ende. China nimmt wieder seinen Platz als regionaler Hegemon ein, und der Osten findet zu sich selbst.\u201c <\/span><\/dd>\n<dt><span style=\"font-family: Arial;\">Huntington begr\u00fcndet dies mit der breit beobachtbaren Anpassung der L\u00e4nder um China herum, so wird eine moderne und friedliche, nicht unn\u00f6tig polarisierende Weltinnenpolitik m\u00f6glich. Der Westen kann damit Probleme haben, siehe<\/span><\/dt>\n<dt><span style=\"font-family: Arial;\">HK 385:<\/span><\/dt>\n<dd>\u201e<span style=\"font-family: Arial;\">Die chinesische Hegemonie wird Instabilit\u00e4t und Konflikt in Ostasien reduzieren. \u2026 Chinas konfuzianisches \u201eErbe mit seiner Betonung von Autorit\u00e4t, Ordnung, Hierarchie und dem Supremat des Kollektiven vor dem Individuellen legt der Demokratisierung Hindernisse in den Weg.\u201c<\/span><\/dd>\n<dt><span style=\"font-family: Arial;\">Ist das denn schlimm? Es w\u00e4re ein interessantes Forschungsprojekt, die Lehre des Konfuzius dem \u201ediplomatisch westlichen\u201c Konstrukt Homaranismo gegen\u00fcber zu stellen, dabei Entsprechungen und Unterschiede herauszuarbeiten. Im Zuge dessen k\u00f6nnen Machtfaktoren und Sprachen relativiert werden. <\/span><\/dt>\n<dt><span style=\"font-family: Arial;\">HK 42:<\/span><\/dt>\n<dd><span style=\"font-family: Arial;\"><u>Sinngem\u00e4\u00df<\/u><\/span><span style=\"font-family: Arial;\"> (verk\u00fcrzt): die Welt wird bestehend aus 7 oder 8 Kulturkreisen am besten verst\u00e4ndlich beschrieben. Hingegen weder chaotisch\/anarchisch, noch als einheitlich u\/o von einer Macht dominiert, noch als durch Nationalstaaten gepr\u00e4gt, letzteres ist in Aufl\u00f6sung. <\/span><span style=\"font-family: Arial;\"><u>Global aktive Institutionen<\/u><\/span><span style=\"font-family: Arial;\"> gewinnen an Bedeutung, sind jedoch kulturell gepr\u00e4gt und unterschiedlich. <\/span><\/dd>\n<dt><span style=\"font-family: Arial;\">Fakt ist: die <\/span><span style=\"font-family: Arial;\"><u>Verbreitung<\/u><\/span><span style=\"font-family: Arial;\"> von Englisch nimmt laufend ab, die von Esperanto laufend zu. HK 82-86, zur Frage einer \u201eWeltsprache\u201c: <\/span><\/dt>\n<dd><span style=\"font-family: Arial;\">Sinngem\u00e4\u00df, aus Tabellen: Die einzige Sprache, die global mehr als 10 Prozent sprechen, war und ist Mandarin (chinesisch). Englisch war 1958 bei 9,8% und es nimmt laufend ab, 1992 bei 7,6% und inzwischen wom\u00f6glich unter 7%. <\/span><\/dd>\n<dt><span style=\"font-family: Arial;\">Huntington schreibt (S. 82-87): <\/span><\/dt>\n<dd>\u201e<span style=\"font-family: Arial;\">In gewisser Hinsicht kann eine <\/span><span style=\"font-family: Arial;\"><u>Sprache, die 92%<\/u><\/span><span style=\"font-family: Arial;\"> der Menschen fremd ist, nicht die Weltsprache sein. In anderer Hinsicht k\u00f6nnte man sie dennoch so nennen, sofern es die Sprache ist, die Menschen verschiedener Sprachgruppen und Kulturen benutzen, um miteinander zu kommunizieren, sofern es also die <\/span><span style=\"font-family: Arial;\"><i>lingua franca <\/i><\/span><span style=\"font-family: Arial;\">der Welt, sprachwissenschaftlich gesprochen die wichtigste \u201eLanguage of Wider Communication\u201c (LWC) in der Welt ist. \u2026\u201c<\/span><\/dd>\n<dd>\u201e<span style=\"font-family: Arial;\">Diplomaten, Gesch\u00e4ftsleute, Wissenschaftler, Touristen und die Touristikbranche, Flugzeugpiloten und Fluglotsen ben\u00f6tigen ein Mittel der effizienten Kommunikation untereinander und tun dies heute gro\u00dfenteils auf Englisch.\u201c \u2026<\/span><\/dd>\n<dd>\u201e<span style=\"font-family: Arial;\">Wie der f\u00fchrende Sprachwissenschaftler Joshua Fishman bemerkt hat, wird eine Sprache als <\/span><span style=\"font-family: Arial;\"><i>lingua franca<\/i><\/span><span style=\"font-family: Arial;\"> oder LWC eher akzeptiert, wenn sie <\/span><span style=\"font-family: Arial;\"><u>nicht haupts\u00e4chlich einer bestimmten ethnischen Gruppe<\/u><\/span><span style=\"font-family: Arial;\">, Religion oder Ideologie zugeordnet werden kann. In der Vergangenheit wies das Englische viele dieser Zuordnungen auf. Neuerdings ist es \u201eent-ethnisiert\u201c, ie es in der Vergangenheit mit dem Akkadischen, Aram\u00e4ischen, Griechischen und Lateinischen geschah.\u201c \u2026<\/span><\/dd>\n<dd>\u201e<span style=\"font-family: Arial;\">In dem Ma\u00dfe, wie die Macht des Westens im Verh\u00e4ltnis zu der Macht anderer Kulturkreise allm\u00e4hlich schwindet, wird auch der Gebrauch des Englischen und anderer westlicher Sprachen in anderen Gesellschaften und zur Kommunikation zwischen Gesellschaften langsam zur\u00fcckgehen.\u201c <\/span><\/dd>\n<dt><span style=\"font-family: Arial;\">Friedenshoffnung mit Esperanto: Sowohl <\/span><span style=\"font-family: Arial;\"><u>was Buchstaben als auch was Wort\u00fcbernahmen von Sprachen betrifft, wird Esperanto als \u201ewestlich<\/u><\/span><span style=\"font-family: Arial;\">\u201c wahrgenommen, zumeist als amerikanisch, insbesondere bei den modernen Medien aller Art. Vorteil ist, dass Esperanto trotzdem eindeutig die einfachste und dabei vorl\u00e4ufig modernste Sprache ist, zumindest des Westens, vermutlich weltweit. Zu modern geh\u00f6rt: Esperanto kann sich \u2013 und darf sich in einem globalen Konsens \u2013 f\u00fcr alle Kulturkreise neutral weiter entwickeln. <\/span><\/dt>\n<dt><span style=\"font-family: Arial;\">Zielf\u00fchrend w\u00e4re, mit der Friedenspolitik auf Gemeinsamkeiten verschiedener Kulturen <\/span><span style=\"font-family: Arial;\"><u>aufzubauen<\/u><\/span><span style=\"font-family: Arial;\"> und genau solche Aspekte in Esperanto und Homaranismo zu <\/span><span style=\"font-family: Arial;\"><u>integrieren<\/u><\/span><span style=\"font-family: Arial;\">. Es k\u00f6nnte sich wom\u00f6glich herausstellen, dass Homaranismo genau jene Gemeinsamkeiten betont, welche den meisten Kulturen gemeinsam sind! Die Gemeinsamkeiten m\u00fcssen aber \u00fcber Grenzen hinweg gelebt werden, durch ein \u201eBambusgeflecht\u201c famili\u00e4rer und pers\u00f6nliche Beziehungen, wie es f\u00fcr den chinesischen Kulturraum (\u00fcber China hinaus) typisch ist (HK S. 272). Mit Esperanto ist so etwas \u00fcber Grenzen hinweg gemeinsam und gleichberechtigt (!) m\u00f6glich. <\/span><\/dt>\n<dt><span style=\"font-family: Arial;\">Soweit Schulkinder Esperanto lernen, hilft ihnen dies bewusst wie unbewusst, Umst\u00e4ndlichkeiten zu vermeiden, vern\u00fcnftige L\u00f6sungen von Problemen als nat\u00fcrlich m\u00f6glich zu verinnerlichen. Bereits im Sch\u00fcleraustausch w\u00fcrden sie anschaulich erleben, wie bei neutralen und gleichberechtigten Umgangsformen eine F\u00fclle von Problemen, von unn\u00f6tigen Konfrontationen wegfallen. <\/span><\/dt>\n<dt><span style=\"font-family: Arial;\">Aktuell beschreibt Elke-Schmitter mit \u201eEnglisches Hinken\u201c (SPIEGEL 44\/2016, S. 135) die Nachteile, die vielen <\/span><span style=\"font-family: Arial;\"><u>Umst\u00e4ndlichkeiten<\/u><\/span><span style=\"font-family: Arial;\">, die willk\u00fcrlichen und unn\u00f6tigen Zumutungen der englischen Sprache und sie betont die Vorteile von Esperanto:<\/span><\/dt>\n<dd>\u201e<span style=\"font-family: Arial;\">Das Englische, das sich so einfach anl\u00e4sst, ist ein Beispiel von besonderer T\u00fccke. \u2026 Wie w\u00e4re es, wenn nun nicht viele zum lebenslangen Hinken verurteilt w\u00e4ren, sondern alle eine Sprache spr\u00e4chen, zu der sie einen gleich langen Weg zur\u00fccklegen m\u00fcssen? Wenn beispielsweise <\/span><span style=\"font-family: Arial;\"><u>das einfache Esperanto<\/u><\/span><span style=\"font-family: Arial;\">, Ende des 19. Jahrhunderts als Projekt zur V\u00f6lkerverst\u00e4ndigung auf den Weg gebracht, die <\/span><span style=\"font-family: Arial;\"><u>erste Fremdsprache eines jeden Schulkindes<\/u><\/span><span style=\"font-family: Arial;\"> w\u00e4re? Binnen einer Generation w\u00e4re eine europ\u00e4ische \u00d6ffentlichkeit da, die sich tats\u00e4chlich grunddemokratisch verst\u00e4ndigen kann. Vorderhand ohne den Reichtum einer Literatur. Aber auch ohne die hemmende und dysfunktionale Absch\u00fcssigkeit, bei der das Parlando des einen das Stottern des anderen ist.- Das Englische sagt: Think big!\u201c<\/span><\/dd>\n<dt><span style=\"font-family: Arial;\">Friedenshoffnung mit Esperanto: Weltweit haben <\/span><span style=\"font-family: Arial;\"><u>Kinder und Jugendliche einen hohen Anteil<\/u><\/span><span style=\"font-family: Arial;\"> an der Bev\u00f6lkerung und sie eint ein gemeinsames Gesp\u00fcr, f\u00fcr eine w\u00fcnschenswert friedliche und faire Zukunft. Basisdemokratisch ist die Jugend weltweit frustriert. Das kann kaum anders sein, denn sie sieht; Vieles geht schief und sie selbst haben keine Macht. Eigentlich w\u00e4ren sie \u201edie gr\u00f6\u00dfte Partei\u201c, und am st\u00e4rksten engagiert, weil es um ihre Zukunft geht, f\u00fcr die genau sie selbst sich durchaus engagieren m\u00f6chten \u2013 und zwar nur in einer Ausweglosigkeit mit Gewalt statt Frieden. Also: <\/span><span style=\"font-family: Arial;\"><u>Schul-Kinder aller Kultur-Welten vereinigt euch<\/u><\/span><span style=\"font-family: Arial;\">, denn:<\/span><\/dt>\n<\/dl>\n<ul>\n<li><span style=\"font-family: Arial;\">Es ist irre umst\u00e4ndlich Grammatik zu lernen \u2013 es sei denn die erste Fremdsprache die man lernt ist <\/span><span style=\"font-family: Arial;\"><u>grammatikalisch eindeutig, \u00fcbersichtlich, willk\u00fcrfrei, harmonisch, freundlich, fair. Schrift und Aussprache passen eineindeutig zusammen <\/u><\/span><span style=\"font-family: Arial;\">\u2013 wenn das geht, ist eigentlich l\u00e4ngst alles andere nicht akzeptabel. Sprachwissenschaftler sollten Auswirkungen fair untersuchen, so z. B. ob der (angebliche) Wert von \u201eLatein als erster Fremdsprache\u201c schwer und bitter erkauft werden muss. <\/span><\/li>\n<li><span style=\"font-family: Arial;\">Die Struktur vom Esperanto ist mit all den eigenen praktischen, in sich logischen Strukturen, bei weitem am besten kombinierbar mit modernen Strukturen wie den Software Ausarbeitungen usw. Das k\u00f6nnte bei \u201eEsperanto als erster Fremdsprache\u201c bald dazu f\u00fchren, dass man Esperanto auch \u00f6ffentlich \u201cganz nat\u00fcrlich als weitaus nat\u00fcrlicher als alle anderen Sprachen\u201c empfindet. <\/span><\/li>\n<li><span style=\"font-family: Arial;\">Solange die f\u00fchrende Macht, derzeit noch USA, ihre Dominanz unfair ausn\u00fctzt, ist sie das gr\u00f6\u00dfte Hindernis f\u00fcr globalen Frieden. Weltweit formt sich seit Jahrhunderten mit Erbitterung aus den anderen <\/span><span style=\"font-family: Arial;\"><u>Kulturkreisen \u201eeine Mehrheit gegen Englisch<\/u><\/span><span style=\"font-family: Arial;\">\u201c, was die Revolution ausl\u00f6sen wird ist die Erkenntnis: Es gibt eine praktische Alternative!\u201c <\/span><\/li>\n<li><span style=\"font-family: Arial;\">Zu \u201eVorderhand ohne den Reichtum einer Literatur\u201c: Tats\u00e4chlich sind viele der Vorreiter von Esperanto in vielen L\u00e4ndern selbst Literaten, welche als Hobby gew\u00e4hlt haben, aus ihrer eigenen Sprache Schriften ins Esperanto zu \u00fcbersetzen: Es gibt eine enorme F\u00fclle solcher Texte und gerade das w\u00fcrde jedem eine F\u00fclle von Literatur weltweit erschlie\u00dfen. <\/span><\/li>\n<li><span style=\"font-family: Arial;\">Und zum Schluss ein ernstes Thema: Die praktischen Erfahrungen mit Englisch bei der <\/span><span style=\"font-family: Arial;\"><u>Vermeidung von Eskalationen<\/u><\/span><span style=\"font-family: Arial;\"> zu Atomkriegen zeigen enorme Risiken. Jeder verwendet sein improvisiertes Englisch \u2013 und das ist, wie auch Huntington betont, weltweit insbesondere in den verschiedenen Kulturkreisen bemerkenswert verschieden. Auch hier l\u00e4sst sich erhoffen: Mit der Einf\u00fchrung von Esperanto gerade im medientechnischen Bereich k\u00f6nnte im Ansatz eine h\u00f6here Sicherheit verbunden werden. Der Durchbruch f\u00fcr Esperanto und seinen Nutzen wird nicht durch Macht erfolgen, nicht durch Gewalt, nicht durch Lobby. Vielmehr geht es um basisdemokratische Begrenzung von Macht, den die \u00dcberlebensbedingung der Menschheit ist Frieden, und die Basis dazu sind globale Gemeinsamkeiten und friedliche Interessen. <\/span><\/li>\n<\/ul>\n<dl>\n<dt><span style=\"font-family: Arial;\">Fazit, die Beispiele zeigen: Esperanto ist grunds\u00e4tzlich bestens geeignet f\u00fcr eine friedlichere Entwicklung der Menschheit \u2013 es m\u00fcsste jedoch als lebendige Sprache selbst sowohl allgemein als auch in spezifischen Anwendungen gezielt f\u00fcr Herausforderungen wie Frieden <\/span><span style=\"font-family: Arial;\"><u>weiterentwickelt<\/u><\/span><span style=\"font-family: Arial;\"> werden. Homaranismo gibt hierzu Denkanst\u00f6\u00dfe. <\/span><\/dt>\n<dt><span style=\"font-family: Arial;\"># # # # # # <\/span><\/dt>\n<dt><\/dt>\n<dt><span style=\"font-family: Arial;\"><b>Exkurs<\/b><\/span><span style=\"font-family: Arial;\">: Wir brauchen mehr Sicherheit gegen Terror, als Lehrer L\u00e4mpel gegen\u00fcber Max und Moritz verg\u00f6nnt war, denen der Terror-Anschlag genial hautnah gelingt:<\/span><\/dt>\n<dd><\/dd>\n<dd><span style=\"font-family: Arial;\"><i>En Maks kaj Morits de Wilhelm Busch mi trovas:<\/i><\/span><\/dd>\n<dd><span style=\"font-family: Arial;\">Tion diris kun persist\u2018 Dass die mit Verstand geschah<\/span><\/dd>\n<dd><span style=\"font-family: Arial;\">Lemplo jen, la instruist\u2018: war Herr Lehrer L\u00e4mpel da:<\/span><\/dd>\n<dd><span style=\"font-family: Arial;\">Jenas vivo aksiom\u2018: Also lautet ein Beschluss<\/span><\/dd>\n<dd><span style=\"font-family: Arial;\">Klera i\u011du \u0109iu hom\u2018.- dass der Mensch was lernen muss<\/span><\/dd>\n<dd><span style=\"font-family: Arial;\">-ne sufi\u0109ias alphabet\u2018 Nicht allein das ABC<\/span><\/dd>\n<dd><span style=\"font-family: Arial;\">Sole, esti jam poet\u2018 bringt den Menschen in die H\u00f6h;<\/span><\/dd>\n<dt><\/dt>\n<dd><\/dd>\n<dt><\/dt>\n<dd><span style=\"font-family: Arial;\">Kasxe en la domon venas. <\/span><span style=\"font-family: Arial;\"><i>(zur Meerschaumpfeife von Lehrer L\u00e4mpel):<\/i><\/span><\/dd>\n<dd><span style=\"font-family: Arial;\">Jen la pipon Maks jam tenas. Max h\u00e4lt sie in seiner Hand;<\/span><\/dd>\n<dd><span style=\"font-family: Arial;\">Morits nun al malutilo sxtopas pulvon de fusilo\/<\/span><\/p>\n<dl>\n<dd><span style=\"font-family: Arial;\">Aber Morits aus der Tasche<\/span><\/dd>\n<\/dl>\n<\/dd>\n<dd><span style=\"font-family: Arial;\">El botelo, sxut\u2018,sxut\u2018,sxut\u2018, \u2026 geschwinde stopf stopf stopf, <\/span><\/dd>\n<dd><span style=\"font-family: Arial;\">en la pipon dum minut\u2018. Pulver in den Pfeifenkopf<\/span><\/dd>\n<dd><span style=\"font-family: Arial;\">Nun sen bru\u2018 rapide for jetzt nur still und schnell nach Haus<\/span><\/dd>\n<dd><span style=\"font-family: Arial;\">pasis jam diserva hor\u2018.- \u2026 denn schon ist die Kirche aus.-<\/span><\/dd>\n<dd><span style=\"font-family: Arial;\"><i>(kaj poste \u2026) (und sp\u00e4ter dann \u2026):<\/i><\/span><\/dd>\n<dd><span style=\"font-family: Arial;\">Knal\u2018! Eksplodo kaj detru\u2018 Rums! Da geht die Pfeife los<\/span><\/dd>\n<dd><span style=\"font-family: Arial;\">De la pip\u2018, kun granda bru\u2018! Mit Get\u00f6se schrecklich gro\u00df<\/span><\/dd>\n<dd><\/dd>\n<dt><span style=\"font-family: Arial;\">Wir wollen, dass es uns besser ergeht als Witwe Bolte, als sie die H\u00fchner am Ast entdeckt:<\/span><\/dt>\n<dd><span style=\"font-family: Arial;\">Kun dolor- kaj zorgo plen<\/span><\/dd>\n<dd><span style=\"font-family: Arial;\">\u015di tran\u0109ile prenas jen<\/span><\/dd>\n<dd><span style=\"font-family: Arial;\">La mortintojn de la \u015dnuro<\/span><\/dd>\n<dd><span style=\"font-family: Arial;\">Por \u0109esi la torturo.<\/span><\/dd>\n<dt><\/dt>\n<\/dl>\n<p align=\"CENTER\"><span style=\"font-family: Arial;\"><b>Fine mi diras: <\/b><\/span><\/p>\n<p align=\"CENTER\"><span style=\"font-family: Arial;\"><b>Enga\u011di\u011du kun Esperanto por paco!<\/b><\/span><\/p>\n<div id=\"sdfootnote1\">\n<p><span style=\"font-size: small;\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote1anc\" name=\"sdfootnote1sym\">1<\/a> <span lang=\"de-DE\">H\u00fcbinger, Gangolf: Engagierte Beobachter der Moderne \u2013 Von Max Weber bis Ralf Dahrendorf; Wallstein Verlag, G\u00f6ttingen, (2016), S. 271<\/span><\/span><\/p>\n<\/div>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; Philipp Sonntag ESP\/2016\/WUS\/FriedenshoffmESPa.doc Vortrag Danziger 50 am 14. Nov 2016 Vorbemerkung: Manchmal sind deutsche Vortr\u00e4ge oder Schriften zu Esperanto gefragt und da will ich beitragen \u2013 so hier auf Einladung vom WUS (World University Service) zu GEW (Global Education &hellip; <a href=\"https:\/\/esperanto.berlin\/de\/friedenshoffnungen\/\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":20,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"jetpack_featured_media_url":"","jetpack_shortlink":"https:\/\/wp.me\/par8jA-1jO","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/esperanto.berlin\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5072"}],"collection":[{"href":"https:\/\/esperanto.berlin\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/esperanto.berlin\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/esperanto.berlin\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/20"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/esperanto.berlin\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=5072"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/esperanto.berlin\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5072\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":5073,"href":"https:\/\/esperanto.berlin\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5072\/revisions\/5073"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/esperanto.berlin\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=5072"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/esperanto.berlin\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=5072"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/esperanto.berlin\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=5072"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}