{"id":5154,"date":"2017-07-31T21:23:13","date_gmt":"2017-07-31T20:23:13","guid":{"rendered":"https:\/\/esperanto.berlin\/?p=5154"},"modified":"2017-08-04T12:24:43","modified_gmt":"2017-08-04T11:24:43","slug":"esperanto-kulturo-en-la-stata-biblioteko-berlino-legoprovajoj-el-la-jubileaj-libroj-de-eabb","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/esperanto.berlin\/de\/esperanto-kulturo-en-la-stata-biblioteko-berlino-legoprovajoj-el-la-jubileaj-libroj-de-eabb\/","title":{"rendered":"Esperanto-Kultur in der Staatsbibliothek Berlin &#8211; Leseproben aus den Jubil\u00e4umsb\u00fcchern der ELB und des EVBB"},"content":{"rendered":"<p>Die Staatsbibliothek zu Berlin hat am 26. Juli bei Facebook auf den Geburtstag der Sprache Esperanto aufmerksam gemacht und auf den Beitrag von Dr. Ulrich Lins in ihrem Bibliotheksmagazin 2\/2017 hingewiesen. Sie hat sich damit in die weltweiten Aktionen zur Ehrung des Esperanto-Begr\u00fcnders Ludoviko Lazaro Zamenhof eingereiht, die von der UNESCO anl\u00e4sslich seines 100. Todestages f\u00fcr 2017 angeregt wurden.<\/p>\n<p><strong><em>F\u00fcr den 21. September 2017 von 18.15 bis 19.45 Uhr l\u00e4dt die Staatsbibliothek zu einem Werkstattgespr\u00e4ch mit Fritz Wollenberg, Esperanto-Liga Berlin, im Schulungsraum im Lesesaal des Hauses Potsdamer Stra\u00dfe 33 ein. <\/em><\/strong><\/p>\n<p><strong><em>Thema: \u00a0\u201eEsperanto-eine Sprache, die begeistert \u2013 Zur Kultur und Geschichte einer untersch\u00e4tzten Weltsprache\u201c <\/em><\/strong><\/p>\n<p>Da wird einiges Wesentliche und Erstaunliche aus der Kultur und Geschichte der Sprache und der Sprachgemeinschaft vorgestellt, wof\u00fcr Esperanto-Publikationen aus dem reichhaltigen Bibliotheksbestand herangezogen werden. Wer wei\u00df schon, dass die in Paris erschienene Erstausgabe des \u201eFundamento de Esperanto\u201c, die verbindliche Beschreibung der Grundlagen der Sprache, aus dem Jahr 1905, in der Staatsbibliothek einzusehen ist, dass das Enciklopedia vortaro esperanta-germana (Enzyklop\u00e4dische W\u00f6rterbuch Esperanto-Deutsch) des Begr\u00fcnders der Terminologiewissenschaft Eugen W\u00fcster im Lesesaal Unter den Linden steht und Ottfried Preu\u00dflers Kinderbuch \u201eDie kleine Hexe\u201c in Esperanto (La malgranda sor\u0109istino) in der Kinderbuchabteilung, Westhafenstra\u00dfe 1 ausgeliehen werden kann?<\/p>\n<p>Bei der Veranstaltung am 21. September wird das neue zweisprachige (Esperanto, Deutsch) Jubil\u00e4umsbuch des Esperanto-Verbandes Berlin-Brandenburg f\u00fcr 1903-2014 der Staatsbibliothek \u00fcbergeben.<\/p>\n<p><strong>Leseprobe aus dem neuen Jubil\u00e4umsbuch von 2017<\/strong><strong><em><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-5156 alignright\" src=\"https:\/\/esperanto.berlin\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/jl2-kovrilo-antaue-kk.jpg\" alt=\"\" width=\"131\" height=\"205\" \/><\/em><\/strong><\/p>\n<p>\u201e Esperanto \u2013 Sprache und Kultur in Berlin und Brandenburg \u2013 111 Jahre\u201c, Hrsg. EVBB, Red. Fritz Wollenberg, Verlag Mondial \u2013 New York, Berlin, 509 Seiten, etwa 200 Illustrationen, ISBN 978-1-59569-340-2 (USA)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><em>5.5 Esperanto-Sammlungen \/ Esperanto-kolektoj<\/em><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: center\"><em><strong>Die Staatsbibliothek zu Berlin Preu\u00dfischer Kulturbesitz<\/strong> <\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: left\"><em>stellt auf ihrer Internetseite: \u2026 ausf\u00fchrlich ihre Esperanto-Sammlung vor. <\/em><em>Danach enth\u00e4lt sie \u00fcber 2.000 B\u00e4nde Literatur \u00fcber Esperanto und Plansprachen, vor allem Texte in Esperanto, auf Deutsch, franz\u00f6sisch und englisch (Zeitschriften, Sammelb\u00e4nde, Kongressberichte, Monographien und Akten von Esperanto-Vereinigungen) und ist vollst\u00e4ndig im Konventionellen Sachkatalog (Esperanto-Sammlung) erschlossen. Signaturenbereich: 17 ZZ 1 \u2013 17 ZZ 2810. <\/em><\/p>\n<p>\u2026<\/p>\n<p><em>Auf den Bestand an \u00dcbersetzungen und Original-Werken in Esperanto wird verwiesen, speziell auf Belletristik, z. B. \u00dcbersetzungen von Klassikern der Weltliteratur (Goethe: Faust; Shakespeare: Hamlet; Voltaire: Candide; Mickiewicz: Pan Tadeusz), M\u00e4rchensammlungen (Grimms M\u00e4rchen, M\u00e4rchen aus 1001 Nacht), sowie Werke zu einzelnen Wissenschaftsgebieten wie Naturwissenschaften (z. B. terminologische W\u00f6rterb\u00fccher, Nomenklaturen), Technik, Medizin, Wirtschaft, Geschichte, Politik, Philologie, Theologie, Philosophie, Musik, Kunst und landes- und ortsbezogene Literatur (z. B. Reisef\u00fchrer).<\/em><\/p>\n<p>\u2026<\/p>\n<p><em>Literatur zu Esperanto gibt es auch im Alten Realkatalog unter:<\/em><\/p>\n<p><em>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Kunstsprachen<\/em><\/p>\n<p><em>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 &gt; Sprachen. Literaturen &gt; Linguistik \u2026 &gt; Kunstsprachen<\/em><\/p>\n<p><em>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Notationsbereich: V 8581 &#8211; V 8647\/280<\/em><\/p>\n<p><em>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Esperanto:<\/em><\/p>\n<p><em>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 &gt; Sprachen. Literaturen &gt; Linguistik \u2026 &gt; \u2026 &gt; Esperanto<\/em><\/p>\n<p><em>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Notationsbereich: V 30540 \u2013 V 31398<\/em><\/p>\n<p><em>Informiert wird dar\u00fcber, dass seit Begr\u00fcndung des Esperanto durch Ludwig Lazar Zamenhof 1887 die Bibliothek die wichtigste einschl\u00e4gige Literatur gesammelt hat. <\/em><\/p>\n<p>&#8230;<\/p>\n<p><em>In der Brosch\u00fcre \u201cLa Vendreda Klubo\u201c, herausgegeben 1921 von Johannes Dietterle bei Ferdinand Hirt &amp; Sohn, Leipzig wurde unter den 11 original in Esperanto verfassten Artikeln auch der Beitrag von Elisabeth Wunderlich (1889-) \u201eLa \u015dtata Saksa Esperanto-biblioteko\u201c (\u201eDie staatliche S\u00e4chsische Esperanto-Bibliothek\u201c) ver\u00f6ffentlicht (S. 100-102). Elisabeth Wunderlich war die Sekret\u00e4rin des S\u00e4chsischen Esperanto-Instituts (ab 1923 Esperanto-Institut f\u00fcr das Deutsche Reich). Sie beschreibt in ihrem Beitrag den Bestand von 1921.<\/em><\/p>\n<p><strong>Leseprobe aus dem Jubil\u00e4umsbuch der Esperanto-Liga Berlin von 2006<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-5155 alignright\" src=\"https:\/\/esperanto.berlin\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/jl1-kovrilo-antaue-kk.jpg\" alt=\"\" width=\"127\" height=\"201\" \/><\/strong><\/p>\n<p>\u201eEsperanto \u2013 Sprache und Kultur in Berlin \u2013 100 Jahre\u201c Hrsg. ELB, Red. Fritz Wollenberg, Verlag Mondial \u2013 New York, Berlin, 368 Seiten, ISBN 978-1-59569-340-2 (USA)<\/p>\n<p><strong><em>5.7. Esperanto-kolekta\u0135oj en Berlin (Esperanto-Sammlungen in Berlin)<\/em><\/strong><\/p>\n<p>\u2026<\/p>\n<p><strong><em>Die Esperanto-Bibliothek in der Staatsbibliothek<\/em><\/strong><\/p>\n<p>\u2026<\/p>\n<p><em>Die Bibliothek des Esperanto-Instituts f\u00fcr das Deutsche Reich in Leipzig wurde von dessen letztem Direktor Albert Steche der Preu\u00dfischen Staatsbibliothek in Berlin angeboten, nachdem die Deutsche B\u00fccherei &#8230; das Angebot nicht akzeptiert hatte. Die wertvolle Bibliothek entstand ab 1908, als in Dresden das Esperanto-Institut f\u00fcr Sachsen gegr\u00fcndet wurde.<\/em><\/p>\n<p><em>F\u00fcr November 1936 war die Aufl\u00f6sung des Instituts geplant. Das Verbot der Esperanto-Organisationen war bereits seit Juli in Kraft.<\/em><\/p>\n<p><em>\u00dcber den gesamten Vorgang existieren Briefe des Instituts in Leipzig und der Bibliothek in Berlin. 1800 Publikationen und 72 Zeitschriften in 268 B\u00e4nden waren mit Katalog in 25 Kisten nach Berlin gesandt worden. Im Dezember best\u00e4tigte die Bibliothek die Ankunft der Kisten. <\/em><\/p>\n<p>\u2026<\/p>\n<p><em>In den 60-er Jahren ordneten, reinigten und katalogisierten Berliner Esperantisten wie z.B. Karl Maier und seine Frau Hedwig die B\u00fccher. Durch einige neue B\u00fccher aus dieser Zeit erg\u00e4nzten sie die Sammlung.<\/em><\/p>\n<p><em>Ein Artikel aus dem \u201eBerlina Informilo\u201c vom September 1995:<\/em><\/p>\n<p><strong><em>Letztendlich: Staatliche Sorge f\u00fcr Esperanto<\/em><\/strong><\/p>\n<p>\u2026<\/p>\n<p><em>Ein freundlicher Bibliothekar f\u00fchrte mich nach einem Moment des Nachdenkens (Esperanto-Sammlung? Wirklich? Wo?) zu ihr, besser zu deren Katalog. Dieser Katalog befindet sich ganz hinten im Zimmer des Systematischen Katalogs, an einem Ort, wo sich auch die anderen Sondersammlungen befinden. Das bedeutet, dass die Esperanto-Sammlung nicht im Allgemeinen Katalog zu finden ist. <\/em><\/p>\n<p><em>Sie umfasst 3 Karteik\u00e4sten, geordnet nach dem Alphabet und nach Themen, aber vertrauen Sie nicht zu sehr dem systematischen Teil\u2026<\/em><\/p>\n<p><em>Erw\u00e4hnenswert ist die franz\u00f6sische Monatszeitung \u201ela pirato\u201c (Der Pirat). Sie wurde ab 1933 ver\u00f6ffentlicht und befindet sich in der Sammlung bis 1935. Es handelt sich um eine sehr geistreiche \u201eZeitschrift f\u00fcr Satire, Humor und Freiheit \u2026relativ\u201c, deren Chefredakteur Raymond Schwartz war\u2026<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: right\">Sebastian Hartwig<\/p>\n<p>Anmerkung: Aktuelle Beschreibung der Esperanto-Sammlung in der Staatsbibliothek &#8211; siehe: <a href=\"http:\/\/staatsbibliothek-berlin.de\/sammlungen\/galerie\/?tx_sbbcollectionsbe_pi2%5Bdlink%5D=53\">http:\/\/staatsbibliothek-berlin.de\/sammlungen\/galerie\/?tx_sbbcollectionsbe_pi2%5Bdlink%5D=53<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Staatsbibliothek zu Berlin hat am 26. Juli bei Facebook auf den Geburtstag der Sprache Esperanto aufmerksam gemacht und auf den Beitrag von Dr. Ulrich Lins in ihrem Bibliotheksmagazin 2\/2017 hingewiesen. 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