{"id":5372,"date":"2017-09-30T16:42:09","date_gmt":"2017-09-30T15:42:09","guid":{"rendered":"https:\/\/esperanto.berlin\/?p=5372"},"modified":"2017-10-01T06:10:45","modified_gmt":"2017-10-01T05:10:45","slug":"ciam-kiam-mi-lernas-novan-lingvon-la-5-a-somerfesto-sur-la-esperantoplaco-kun-rege-kantisto-jonny-m","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/esperanto.berlin\/de\/ciam-kiam-mi-lernas-novan-lingvon-la-5-a-somerfesto-sur-la-esperantoplaco-kun-rege-kantisto-jonny-m\/","title":{"rendered":"Immer, wenn ich eine neue Sprache lerne \u2026 Das 5. Sommerfest auf dem Esperantoplatz mit Reggae-S\u00e4nger Jonny M"},"content":{"rendered":"<p>Es herrschte eine gute Stimmung unter den etwa 100 Besuchern des Sommerfestes auf dem Esperantoplatz, von denen 20 die Sprache Esperanto sprachen. Die Ohrw\u00fcrmer des Reggae-S\u00e4ngers aus der K\u00f6lner Gegend handelten von der Lust am Sprachenlernen, von der positiven Kraft der Toleranz, von seinen Esperanto-Freunden in aller Welt, aber auch von den Gefahren der Atomenergie und unserer Verantwortung f\u00fcr die Tiere auf dieser Welt. In den Liedern von Jonny M vereinten die Weltsprachen Esperanto und Musik auf dem Esperantoplatz ihre positiven Energien.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-5374\" src=\"https:\/\/esperanto.berlin\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/Jonny-M-Gaestebuch-k.jpg\" alt=\"\" width=\"1387\" height=\"940\" \/><\/p>\n<p>Er\u00f6ffnet wurde das Fest durch die Melodie der Europa-Hymne, gespielt von dem Musikanten Hartmut Mittag, dessen Musik man sonst im \u201eHauptmann von K\u00f6penick\u201c oder im Friedrichshagener Spreetunnel lauschen kann. Das Willkommen auf dem Esperantoplatz erklang dann in mehreren Sprachen, unter anderem in Italienisch und Arabisch. Rolf Kemnitzer begr\u00fc\u00dfte die Festteilnehmer f\u00fcr das Interkulturelle Theaterzentrum Berlin (ITZ) und verwies auf die engagierte Theater-Arbeit seiner Kolleginnen und Kollegen vor allem mit Kindern und Jugendlichen am Esperantoplatz. Christian Schaaf w\u00fcnschte allen im Namen von A-Z Hilfen Berlin (A-Z), das im Kiez eine verantwortungsvolle soziale Arbeit f\u00fcr in Not geratene junge Leute leistet, ein sch\u00f6nes Fest. Und der Vorsitzende der Esperanto-Liga Berlin (ELB) Ronald Schindler ging in seinen Begr\u00fc\u00dfungsworten vor allem auf die Symbolkraft der 25 Jahre alten nach dem Begr\u00fcnder des Esperanto benannten Zamenhof-Eiche ein.<\/p>\n<p>Die Kinder der L\u00f6wenzahn-Grundschule und des ITZ bekamen f\u00fcr ihre T\u00e4nze und Lieder viel Applaus. An ihrem Weltkindertag konnten Kinder sich beim Fest am ITZ-Stand schminken, bei A-Z Sinnesspiele erleben und lustige Buttons herstellen, am Esperanto-Stand gr\u00fcne Luftballons aufblasen, sich an der Aktionsecke der AG Urban bet\u00e4tigen und bei \u201eVorfahrt f\u00fcr Kinder\u201c, einem Projekt, das erstmals beim Sommerfest dabei war, Erfahrungen mit dem Lastenfahrrad machen.<\/p>\n<p>Erstmals dabei war auch das sehr gefragte Pr\u00e4ventionsteam des Polizeiabschnitts 54 mit seinem Informationsstand.<\/p>\n<p>Schon eine Woche vor dem Fest hatten unter der sachkundigen F\u00fchrung des Projektes \u201eEmpowerment f\u00fcr Umweltbewusstsein\u201c (EfU) und mit den vom Projekt bereitgestellten Arbeitsmitteln und Pflanzen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von A-Z, vom ITZ und vom Quartiersmanagement (QM) gemeinsam mit einigen Esperanto-Freunden die Gr\u00fcnfl\u00e4chen auf dem Platz g\u00e4rtnerisch bearbeitet. Der Schaukasten war vom QM und die Erinnerungstafel vor der Zamenhof-Eiche von der ELB in Ordnung gebracht worden. Gemeinsam wurde der immer wieder drohenden Verwahrlosung des Platzes entgegengewirkt. Auch Mitarbeiter des Gr\u00fcnfl\u00e4chenamtes waren vor dem Fest auf dem Platz aktiv geworden und Herr Sodeikat nahm als Gast teil.<\/p>\n<p>So wurde der Esperantoplatz am 20. September wirklich wieder als kleine gr\u00fcne Oase erlebt, und die Teilnehmer der Pflanz- und Pflegeaktion des EfU g\u00e4rtnerten voller Freude.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-5375\" src=\"https:\/\/esperanto.berlin\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/Klezmer-kk.jpg\" alt=\"\" width=\"902\" height=\"591\" \/><\/p>\n<p>Schon traditionell mit dabei, begleiteten die Musikgruppe QUERBEET (KLEZMER &amp; MEHR) und der Akkordeonist Alexander Danko mit ihrer stimmungsvollen Musik die Festaktionen. An Tischen sitzend, die die Kirchengemeinde St. Richard zur Verf\u00fcgung gestellt hatte, lie\u00df sich das Festgeschehen auch bei Kaffee und Kuchen oder einem nichtalkoholischen Mixgetr\u00e4nk verfolgen F\u00fcr diese kulinarischen Gen\u00fcsse sorgte A-Z.<\/p>\n<p>Unter der Zamenhof-Eiche wurde Klartext gesungen und geredet. Die Moderatoren Rolf Kemnitzer und Fritz Wollenberg taten das zum Teil selbst oder animierten Festg\u00e4ste dazu. Was am Esperantoplatz geliebt wird, sind das viele Gr\u00fcn und der nahe wunderbare Spielplatz, auf dem w\u00e4hrend des Festes Kinder und Jugendliche mit den Kolleginnen und Kollegen vom AWO-Jugendclub \u201eDie Scheune\u201c sich dem Ballspiel hingaben. Ein Problem f\u00fcr das ITZ und die Kinder sind immer wieder die Drogendealer vor der Haust\u00fcr. Im Theatersaal des ITZ zeigten Theaterkinder interessierten Besuchern als \u201eWeltpremiere\u201c ihren Film \u201eDas Haus am Esperantoplatz\u201c mit ihrer Sicht auf den Kiez.<\/p>\n<p>Meinungen und W\u00fcnsche zum Platz sammelte auch das QM an seinem Stand.<\/p>\n<p><strong>Was w\u00fcnschen sich die Leute?<\/strong> Zur Infrastruktur: <em>einen Eisstand\/ein mobiles Caf\u00e9, Spielm\u00f6glichkeiten (z.B. Tischtennisplatte), mehr M\u00fclleimer, neue B\u00e4nke (Sitzgelegenheiten), Tiere, Kicker, Outdoor-Fitnessger\u00e4te, mehr Feste. <\/em><\/p>\n<p>Zur Gestaltung: <em>mehr Pflanzen, z. B Rasen, Korkenzieherweide, Wildblumen, orangene Blumen, Sonnenblumen, weniger M\u00fcll, regelm\u00e4\u00dfige Pflege, einen Wandelpfad durch die Beete, Weiterbau der Vogel\/Welt\/Stadt, widerstandsf\u00e4hige Blumen und Str\u00e4ucher gegen Hundeurin, Str\u00e4ucher als Barriere, damit die Hunde nicht auf die Fl\u00e4chen kommen (z B. Berberitzen), den Stern gr\u00fcn bepflastern.<\/em><\/p>\n<p>Zu Wort kam auf der B\u00fchne (dem Sternmosaik) auch der Vorsitzende des Deutschen Esperanto-Bundes Ulrich Brandenburg, der hervorhob, dass hier, wo sich so viele Nationalit\u00e4ten treffen, die Esperanto-Sprecher nat\u00fcrlich dazugeh\u00f6ren. Durch das Interview, das Rolf Kemnitzer mit Fritz Wollenberg f\u00fchrte, erfuhren die Besucher einiges aus der Kultur und Geschichte der Sprache Esperanto und ihrer Sprachgemeinschaft. Anlass daf\u00fcr war das Erscheinen eines Jubil\u00e4umsbuches des Esperanto-Verbands Berlin-Brandenburg, in dem man am Esperanto-Stand bl\u00e4ttern konnte.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-5377\" src=\"https:\/\/esperanto.berlin\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/Sommerfest-Esperantoplatz-Weg-kk.jpg\" alt=\"\" width=\"1168\" height=\"591\" \/><\/p>\n<p>Im erfolgreichen Zusammenspiel der verschiedenen Vereine, Projekte und Institutionen, zu denen auch die Auxilium-Klientenverwaltung geh\u00f6rte, brachte das diesj\u00e4hrige Sommerfest, das mit Mitteln aus dem Aktionsfonds des <a href=\"http:\/\/www.richard-quartier.de\/index.php?id=57&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=180&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;cHash=281a310b2f8c69c83106e45fe5201de8\">Quartiersmanagements Richardplatz S\u00fcd<\/a> im Rahmen des Programms \u201eSoziale Stadt\u201c unterst\u00fctzt wurde, viele kreative Begegnungen und Gespr\u00e4che.<\/p>\n<p>Fritz Wollenberg (Text und Fotos)<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es herrschte eine gute Stimmung unter den etwa 100 Besuchern des Sommerfestes auf dem Esperantoplatz, von denen 20 die Sprache Esperanto sprachen. 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