{"id":5716,"date":"2018-04-29T11:28:22","date_gmt":"2018-04-29T10:28:22","guid":{"rendered":"https:\/\/esperanto.berlin\/?p=5716"},"modified":"2018-05-14T17:05:52","modified_gmt":"2018-05-14T16:05:52","slug":"spektaklo-pri-verdsanguloj-kun-kantoj-de-kasi-prezentitaj-dum-sango-festivalo-en-danziger50","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/esperanto.berlin\/de\/spektaklo-pri-verdsanguloj-kun-kantoj-de-kasi-prezentitaj-dum-sango-festivalo-en-danziger50\/","title":{"rendered":"Spektakel \u00fcber die \u201eGr\u00fcnbl\u00fctigen\u201c mit Liedern von Ka\u015di w\u00e4hrend des \u201eBlut-Festivals\u201c im Zentrum danziger50 aufgef\u00fchrt"},"content":{"rendered":"<p>Im Rahmen des zweit\u00e4gigen \u201eBlut-Festivals\u201c\u00a0 wurde am 28. April 2018 das Spektakel \u201eVerda Sango\u201c (\u201eGr\u00fcnes Blut\u201c) mit den Liedern des Musikers und Esperanto-S\u00e4ngers Carsten Schnathorst (Ka\u015di) vor einem gr\u00f6\u00dftenteils nicht-Esperanto-sprachigen Publikum aufgef\u00fchrt.<\/p>\n<p>Das Kellergew\u00f6lbe hatte sich in eine Notaufnahme verwandelt. Peter K\u00fchnel spielte einen Vampir, der festgestellt hat, wie schmackhaft das gr\u00fcne Blut begeisterter Esperanto-Sprecher ist und deshalb das Publikum von seinen Qualit\u00e4ten als Esperanto-Lehrer \u00fcberzeugen will. Aber obwohl sich die Leute an seinem \u201eVampirkurs\u201c beteiligen, er den ber\u00fchmten Forscher und Esperanto-Schriftsteller Tibor Sekelj mit Geschichten \u00fcber das Kontaktieren m\u00f6glicher Kannibalen im brasilianischen Urwald zitiert, und er den Esperanto-Land-Tango einschmeichelnd tanzt, bleibt das Misstrauen gegen\u00fcber dem wohl doch nur nach gr\u00fcnem Blut Gierenden.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-5717\" src=\"https:\/\/esperanto.berlin\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/verda-sango-kunagantoj-k.jpg\" alt=\"\" width=\"945\" height=\"716\" \/><\/p>\n<p>Ka\u015di, der Musiker und Esperanto-S\u00e4nger aus Hamburg verk\u00f6rperte am Keyboard \u00a0mit seinen Liedern aus dem Esperanto-Leben die Lebendigkeit und Gef\u00fchlstiefe der Sprache Esperanto, ob er nun \u00fcber die Liebe sang (Amu min!), \u00fcber Erlebnisse bei Esperanto-Treffen (Renkonti\u011da kanto) oder zum Tanz aufspielte \u201a (Esperanto-Rock &#8216;n&#8217; Roll). Er verk\u00f6rperte den \u201eGr\u00fcnbl\u00fctigen\u201c, der sich f\u00fcr das Esperanto begeistert, das als Sprache der Hoffnung mit der Farbe der Hoffnung in Verbindung gebracht wird. Er erhielt viel Applaus. Die Texte seiner Lieder konnte das Publikum in Deutsch und Esperanto auf dem Bildschirm mitlesen.<\/p>\n<p>Doktor und Krankenschwester befassten sich mit Sprache und Kultur der \u201eGr\u00fcnbl\u00fctigen, weil sie in ihrer Notaufnahme mit dem Opfer des Vampirs konfrontiert wurden.<\/p>\n<p>Wera Blanke, die eine Krankenschwester spielte, die sich immer mehr f\u00fcr Perlen der Esperanto-Literatur begeistert, brillierte mit dem Vortrag des Gedichtes \u201eSopiro\u201c (Sehnsucht) des ungarischen Esperanto-Poeten K\u00e1lm\u00e1n Kalocsay und von Texten aus dem Epos des schottischen Esperanto-Schriftstellers William Auld \u201eLa infana raso\u201c.<\/p>\n<p>Als Doktor entwickelte ich bei dem Spektakel ein eher wissenschaftliches Interesse an dem Verhalten und der Kultur der \u201eGr\u00fcnbl\u00fctigen\u201c, moderierte aber auch das Spektakel.<\/p>\n<p>Vor allem musste ich die Versuche des Vampirs zur\u00fcckweisen, sich als Esperanto-Lehrer zu etablieren, um an das gr\u00fcne Blut zu kommen. Ich erinnerte an das Schicksal des Esperanto-Lehrers aus der Erz\u00e4hlung \u201eLa verda puno\u201c (Die gr\u00fcne Strafe) von Louis Beaucaire und wies darauf hin, dass es wesentlich ungef\u00e4hrlicher ist, sich an die Kurse im Internet zu halten, z.B. \u00a0bei edukado.net und duolingo oder an bew\u00e4hrte Esperanto-Lehrerinnen wie Katalin Kov\u00e1cs.<\/p>\n<p>An der Entstehung des Spektakels war Gerd Bussing beteiligt, der Texte aus der Esperanto-Literatur ausw\u00e4hlte. Ihm geb\u00fchrt Dank ebenso wie Horst Gruner, der die Bilder und Texte einblendete, und dem Kulturverein, der den Auftritt des Musikers Carsten Schnathorst aus Hamburg finanzierte und die notwendige Technik zur Verf\u00fcgung stellte.<\/p>\n<p>Ich hatte auch Gelegenheit, einige andere der auf- und anregenden Beitr\u00e4ge des \u201eBlut-Festivals\u201c aus verschiedenen k\u00fcnstlerischen Bereichen zu erleben und war besonders beeindruckt von dem gruselig-am\u00fcsanten Programm des \u201eErz\u00e4hlkunst e.V.\u201c am zweiten Tag.<\/p>\n<p>Das Blut-Festival soll es auch im n\u00e4chsten Jahr wieder geben.<\/p>\n<p>Fritz Wollenberg<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Rahmen des zweit\u00e4gigen \u201eBlut-Festivals\u201c\u00a0 wurde am 28. April 2018 das Spektakel \u201eVerda Sango\u201c (\u201eGr\u00fcnes Blut\u201c) mit den Liedern des Musikers und Esperanto-S\u00e4ngers Carsten Schnathorst (Ka\u015di) vor einem gr\u00f6\u00dftenteils nicht-Esperanto-sprachigen Publikum aufgef\u00fchrt. Das Kellergew\u00f6lbe hatte sich in eine Notaufnahme verwandelt. &hellip; <a href=\"https:\/\/esperanto.berlin\/de\/spektaklo-pri-verdsanguloj-kun-kantoj-de-kasi-prezentitaj-dum-sango-festivalo-en-danziger50\/\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[4,7,1],"tags":[],"jetpack_featured_media_url":"","jetpack_shortlink":"https:\/\/wp.me\/par8jA-1uc","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/esperanto.berlin\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5716"}],"collection":[{"href":"https:\/\/esperanto.berlin\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/esperanto.berlin\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/esperanto.berlin\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/esperanto.berlin\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=5716"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/esperanto.berlin\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5716\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":5719,"href":"https:\/\/esperanto.berlin\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5716\/revisions\/5719"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/esperanto.berlin\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=5716"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/esperanto.berlin\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=5716"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/esperanto.berlin\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=5716"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}