{"id":6027,"date":"2018-10-25T10:54:59","date_gmt":"2018-10-25T09:54:59","guid":{"rendered":"https:\/\/esperanto.berlin\/?p=6027"},"modified":"2018-10-26T19:59:44","modified_gmt":"2018-10-26T18:59:44","slug":"festlibro-lins","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/esperanto.berlin\/de\/festlibro-lins\/","title":{"rendered":"Festschrift Lins mit Berlin-Bezug"},"content":{"rendered":"<p><div style=\"width: 255px\" class=\"wp-caption alignright\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.interlinguistik-gil.de\/wb\/media\/bilder\/lins.png\" alt=\"\" width=\"245\" height=\"360\" \/><p class=\"wp-caption-text\">En la mondon venis nova sento. Festlibro por la 75-jari\u011do de Ulrich Lins. Eldonita de Hitosi Gotoo, Goro Christoph Kimura kaj Jos\u00e9 Antonio Vergara. New York: Mondial.<\/p><\/div><\/p>\n<p>Vorstellung am 10. Dezember in der <a href=\"https:\/\/esperanto.berlin\/de\/temoj-danziger-50\/\">Danziger 50<\/a><\/p>\n<p>Die Produktion dickleibiger Druckwerke erfreut sich in der Esperanto-Welt weiterhin grosser Beliebtheit. Nun hat es den Historiker Dr. Ulrich Lins getroffen, dem zum 75. Geburtstag eine Festschrift mit dem Titel \u00bbEn la mondon venis nova lingvo\u00ab gewidmet wurde. Das bezieht sich auf die erste Zeile der <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/La_Espero\">Esperanto-Hymne<\/a>, die da lautet \u00bb&#8230;venis nova sento\u00ab<\/p>\n<p>Eine Buchbesprechung von Prof. Sabine Fiedler ist auf der <a href=\"http:\/\/www.interlinguistik-gil.de\/wb\/pages\/posts\/festschrift-fuer-den-historiker-dr.-ulrich-lins-zum-75.-geburtstag-36.php\">Web-Site von GIL<\/a> ver\u00f6ffentlicht worden.<\/p>\n<p>Lins war mehrfach in Berlin, zuletzt als <a href=\"https:\/\/esperanto.berlin\/de\/omagxo-2017\/\">Referent bei der Zamenhof-Ehrung<\/a> im April 2017 im Polnischen Institut, wo er \u00fcber \u00bbDer Wandel des Zamenhofbildes\u00ab gesprochen hat.<\/p>\n<p>Das Inhaltsverzeichnis des Buches l\u00e4sst erkennen, dass ein ger\u00fcttelt Mass Berlin-Bezug auf den 710 Seiten untergebracht wurde.<\/p>\n<p>Wenn Thomas Borman \u00fcber die Bespitzelung von Esperantisten in der DDR schreibt, wird Berlin, in diesem Fall Ostberlin, eine entscheidenede Rolle spielen. Hier war das B\u00fcro der Esperanto-Abteilung im Kulturbund der DDR (La dan\u011deraj lingvo-uzantoj \u2013 kiel la sekreta servo de GDR observis esperantistojn). Es sei hier erw\u00e4hnt, dass im September 2018 eine ausf\u00fchrliche <a href=\"https:\/\/www.springer.com\/de\/book\/9783658235529\">Untersuchung \u00fcber den Kulturbund<\/a> ver\u00f6ffentlich wurde, in der auch Esperanto mehrfach erw\u00e4hnt wird und bekannte Pers\u00f6nlichkeiten der Esperanto-Welt mit Klarnamen genannt werden.<\/p>\n<h6 style=\"padding-left: 30px;\">Zimmer, Andreas: Der Kulturbund in der SBZ und in der DDR &#8211; Eine ostdeutsche Kulturvereinigung im Wandel der Zeit zwischen 1945 und 1990, Springer, 99 \u20ac<\/h6>\n<p>Bei dem Beitrag von Bernhard Tuider, heute Leiter des <a href=\"https:\/\/www.onb.ac.at\/de\/museen\/esperantomuseum\/\">Esperanto-Museum<\/a>s in Wien, \u00fcber <a href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Alfred_Hermann_Fried\">Alfred Hermann Fried<\/a>, kann kaum unerw\u00e4hnt bleiben, dass Fried in seiner Wohnung in der Golzstrasse in Sch\u00f6neberg Esperanto gelernt hat und vergeblich versucht hat eine Esperanto-Gruppe zu gr\u00fcnden. Der Titel \u00bbKiel vi vidas, via incito je lerni Esperanton ne estis vana\u00ab spielt auf die Nachricht von Fried an den franz\u00f6sichen Pazifisten <a href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Gaston_Moch\">Gaston Moch<\/a> an, der ihn lange bedr\u00e4ngt hatte, es doch mit Esperanto zu versuchen.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.eden-eg.de\/\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" alignright\" src=\"http:\/\/fotos.verwaltungsportal.de\/seitengenerator\/edenwapenringr.jpg\" width=\"163\" height=\"116\" \/><\/a>Javier Alcalde erw\u00e4hnt drei Esperanto-Projekte von <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Silvio_Gesell\">Silvio Gesell<\/a>, der viele Jahre in der <a href=\"http:\/\/www.eden-eg.de\/\">Obstbaukolonie Eden<\/a> bei Oranienburg gelebt hat (Tri Esperantaj projektoj de Silvio Gesell). Bisher sind keine handfesten Belege aufgetaucht, dass man sich dort mit Esperanto besch\u00e4ftigt h\u00e4tte, obwohl das aufgrund der Umst\u00e4nde (Lebensreformbewegung, Vegetarier) naheligend war. In der Zeitschrift \u00bbEsperanto\u00ab war am 5. Februar 1913 ein Beitrag mit dem Titel \u00bbLa fruktokultura kolonio \u201eEden\u201c\u00ab erschienen. Der Verfasser E. Wengler gab allerdings als Wohnsitz Essen-Ruhr) an und kannte Eden nicht aus eigener Anschauung, denn er schreibt\u00bb &#8230;.mi ne estas certa, \u0109u oni nepre postulas detenadon de alkoholo, nikotino kaj viando.\u00ab<\/p>\n<p>Mit Fritz Wollenberg ist zumindest ein Berliner unter den Autoren. Er schreibt \u00fcber den P\u00e4dagogen und bekannten Esperantisten <a href=\"https:\/\/eo.wikipedia.org\/wiki\/Ludwig_Sch%C3%B6dl\">Ludwig Sch\u00f6dl <\/a>der 1909 in Berlin geboren wurde. (La kura\u011dulo el Neuruppin. Ludwig Sch\u00f6dl \u2013 elstara germana esperantisto kaj pedagogo kun civitana kura\u011do).<\/p>\n<p>Bei vielen Beitr\u00e4gen der Festschrift wird man den Eindruck nicht los, dass die Autoren tief in ihre Archivkiste gegriffen haben. So ergibt sich ein Panoptikum von Beitr\u00e4gen, deren Bezug zur Arbeit und zur Biografie des Geehrten sich nicht ohne weiteres erschliesst. Viele m\u00f6gen gedacht haben, ein Historiker w\u00fcrde am ehesten ein irgendwie historisches Thema zu sch\u00e4tzen wissen.<\/p>\n<p>Was man nicht erwarten darf, ist eine kritische Auseinandersetzung mit dem \u00bbLebenswerk\u00ab von Lins, der sich unter dem Etikett \u00bbDie gef\u00e4hrliche Sprache\u00ab seit Jahrzehnten mit der Verfolgung von Esperanto unter Hitler und Stalin besch\u00e4ftigt hat und auf diesem Gebiet unangefochten als Koryph\u00e4e gilt.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vorstellung am 10. 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