{"id":6340,"date":"2018-12-24T09:44:22","date_gmt":"2018-12-24T08:44:22","guid":{"rendered":"https:\/\/esperanto.berlin\/?p=6340"},"modified":"2018-12-24T10:20:09","modified_gmt":"2018-12-24T09:20:09","slug":"40-jaroj-stata-biblioteko","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/esperanto.berlin\/de\/40-jaroj-stata-biblioteko\/","title":{"rendered":"40 Jahre Stabi"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/staatsbibliothek-berlin.de\/\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright\" src=\"https:\/\/blog.sbb.berlin\/wp-content\/uploads\/stabi-logo-kante.png\" width=\"320\" height=\"85\" \/><\/a>Genau zum Zamenhof-Tag 1978 wurde der Neubau der \u00bb<a href=\"https:\/\/staatsbibliothek-berlin.de\/\">Staatsbibliothek Preu\u00dfischer Kulturbesitz<\/a>\u00ab er\u00f6ffnet, wozu es in der knappen Darstellung der <a href=\"https:\/\/staatsbibliothek-berlin.de\/die-staatsbibliothek\/die-gebaeude\/potsdamer-strasse\/baugeschichte\/\">Baugeschichte<\/a> auf der Website heisst:<\/p>\n<h4 style=\"text-align: left; padding-left: 30px;\"><strong>1978<\/strong> : Am 15. Dezember wird nach 20-j\u00e4hriger Planungsphase und <b>11 Jahren Bauzeit<\/b> der Neubau der Staatsbibliothek an der Potsdamer Stra\u00dfe durch Bundespr\u00e4sident Walter Scheel der \u00d6ffentlichkeit \u00fcbergeben. Den Nutzern bietet der Bibliotheksneubau 600 Lesepl\u00e4tze sowie zwei S\u00e4le f\u00fcr Sonderveranstaltungen mit insgesamt 580 Pl\u00e4tzen.<\/h4>\n<p>Der sperrige Name wurde von den Berlinern liebevoll als \u00bb<a href=\"https:\/\/staatsbibliothek-berlin.de\/\">Sta<\/a><a href=\"https:\/\/staatsbibliothek-berlin.de\/\">bi<\/a>\u00ab gek\u00fcrzt, wenn auch die Bibliothek selbst eher das K\u00fcrzel \u00bb<a href=\"https:\/\/staatsbibliothek-berlin.de\/\">SBB<\/a>\u00ab bevorzugt. Allerdings heisst der elektronische Katalog <a href=\"http:\/\/stabikat.de\/\">StaBiKat<\/a>, und liefert (Stand 24. Dez 2018) 3361 Treffer zum Stichwort Esperanto.<\/p>\n<p>Die Suche nach der Sondersammlung (Signatur 17ZZ) liefert nur 2816 Treffer.<\/p>\n<p>Die historischen Best\u00e4nde zur Esperanto-Literatur befanden sich damals aber noch im Stammhaus in dem 1914 er\u00f6ffneten <a href=\"https:\/\/staatsbibliothek-berlin.de\/die-staatsbibliothek\/die-gebaeude\/haus-unter-den-linden\/\">Geb\u00e4ude \u00bbUnter den Linden\u00ab<\/a> und damit in der DDR , also nicht ohne weiteres zug\u00e4nglich. Die Best\u00e4nde der Bibliothek waren durch den Zweiten Weltkrieg getrennt worden: rund 1,5 Millionen B\u00e4nde kamen nach Westberlin, rund 900.000 B\u00e4nde nach Ostberlin. Hunderttausende B\u00e4nde gelten als vernichtet oder verschollen. Einiges befindet sich bis heute in Best\u00e4nden in Polen oder in der ehemaligen Sowjetunion.<\/p>\n<p>Die <a href=\"https:\/\/staatsbibliothek-berlin.de\/sammlungen\/galerie\/?tx_sbbcollectionsbe_pi2%255Bdlink%255D=53\">heutige Esperanto-Sammlung<\/a> entstand 1936 durch die \u00dcbernahme der Bibliothek des \u00bb<a href=\"https:\/\/provenienz.gbv.de\/Esperanto-Institut_f%C3%BCr_das_Deutsche_Reich_(Leipzig)\">Esperanto-Instituts f\u00fcr das Deutsche Reich<\/a>\u00ab in Leipzig. Sie wurde ohne Kriegsverluste &#8211; vermehrt um einige sp\u00e4tere Erwerbungen &#8211; als Sondersammlung geschlossen aufgestellt. Es handelt sich um ungef\u00e4hr 2.000 B\u00e4nde an Zeitschriften, Sammelb\u00e4nde, Kongressberichte, Monographien und Akten von Esperanto-Vereinigungen.<\/p>\n<p>Das legend\u00e4re \u00bbUnu Libro\u00ab eines \u00bbDr. Esperanto\u00abist leider nicht dabei.<\/p>\n<p>Johann Pachter (siehe Esperanto-Version) weist darauf hin, dass manche Esperanto-Titel aus historischen Gr\u00fcnden an mehreren Standorten vorhanden seien. So seien Kinderb\u00fccher auf Esperanto \u00fcbergangsweise in dem ehemaligen <a href=\"https:\/\/staatsbibliothek-berlin.de\/die-staatsbibliothek\/die-gebaeude\/westhafen\/\">Getreidespeicher im Westhafen<\/a> untergebracht, bis auch sie ihren endg\u00fcltigen Standort nach Abschluss der Bauarbeiten in <a href=\"https:\/\/staatsbibliothek-berlin.de\/die-staatsbibliothek\/die-gebaeude\/haus-unter-den-linden\/\">\u00bbUnter den Linden\u00ab<\/a> finden werden.<\/p>\n<div id=\"attachment_5728\" style=\"width: 267px\" class=\"wp-caption alignright\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-5728\" class=\" wp-image-5728\" src=\"https:\/\/esperanto.berlin\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/Dima-Anna-staatsbibl-2-k.jpg\" alt=\"\" width=\"257\" height=\"193\" \/><p id=\"caption-attachment-5728\" class=\"wp-caption-text\">Anna kaj Dima finden ihre Zeitschrift im Lesesaal Haus Postsdamer Strasse<br \/>Foto: Fritz Wollenberg<\/p><\/div>\n<p>Am<a href=\"https:\/\/esperanto.berlin\/de\/revuo-esperanto-en-stata-biblioteko-berlino-la-redaktoroj-dum-preleg-kaj-inform-vojago\/\"> Vormittag des 24. April<\/a> haben Anna Striganowa und Dmitri Schewtschenko, die Redakteure der Zeitschrift\u00a0\u00bbrevuo esperanto\u00ab, im\u00a0 Haus an der Potsdamer Stra\u00dfe), die f\u00fcr die Esperanto-Sammlung zust\u00e4ndige Fachreferentin Susanne Henschel besucht. Sie hat die Stellen in den Leses\u00e4len gezeigt, an denen Esperanto-Publikationen zu finden sind.<\/p>\n<p>Sie konnten befriedigt feststellen, dass die aktuellen Ausgaben ihrer Zeitschrift hier im Lesesaal (Bereich HB5 Sprach- und Literaturwissenschaft) frei zug\u00e4nglich sind .<\/p>\n<p>In einem anderen Teil des Hauses an der Potsdamer Strasse befindet sich eine andere <a href=\"https:\/\/esperanto.berlin\/de\/eo-revuo-mexiko-stabi\/\">Esperanto-Rarit\u00e4t<\/a>. Das Ibero-Amerikanische Institut hat 2017\u00a0 eine fast vollst\u00e4ndige Sammlung der Zeitschrift \u201eMeksika Lumturo\u201c (El Faro Mexicano) mit dem Untertitel \u201eOrgano de la Societo Meksika por Propagandi Esperanton\u201c erworben, die von von 1904 bis 1905 erschienen ist. Unter dem Titel <a href=\"https:\/\/fidblog.iai.spk-berlin.de\/2017\/07\/21\/ein-leuchtturm-fuer-esperanto\/\" rel=\"bookmark\">Ein Leuchtturm f\u00fcr\u00a0Esperanto<\/a> wurde im Blog auf die Verwendung von Esperanto in Mexiko hingewiesen, wo man durchaus gleichauf mit Berlin war.<\/p>\n<p>Vor der Epoche des Internet der Besuch der Stabi ein unverzichtbarer Teil von Recherchen. In den Katalogen auf Karteikarten konnte man oft f\u00fcndig werden und bekam das gesuchte Dokument (Buch, Zeitschrifenband) zur Benutzung in den Lesesaal nach einiger Zeit geliefert. Der Fortschritt ausserte sich in Katalogen auf Mikrofiches, die man mit speziellen Leseger\u00e4ten (rein optisch) betrachten konnte. Manchmal kam ein gesuchtes Dokument auch in Form einer Rolle Mikrofilm, wozu es andere Ger\u00e4te zum Lesen gab.<\/p>\n<p>Ein vollst\u00e4ndiger digitaler Katalog, der vielleicht nicht nur einen Literaturhinweis, sondern das ganze Dokument liefern w\u00fcrde, war der grosse Traum. Klobige Bildschirme (monochrom gr\u00fcn) f\u00fcr den Zugang zu Datenbanken ware die ersten Vorboten. Selbst wenn es einen Ausdruck (mit einem ratternden Nadeldrucker) gab, musste man die Karte f\u00fcr die Bestellung wieder von Hand ausf\u00fcllen. Und wenn das gew\u00fcnschte tats\u00e4chlich vorhanden war, konnte man f\u00fcr 10 Pf pro Seite kopieren.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Genau zum Zamenhof-Tag 1978 wurde der Neubau der \u00bbStaatsbibliothek Preu\u00dfischer Kulturbesitz\u00ab er\u00f6ffnet, wozu es in der knappen Darstellung der Baugeschichte auf der Website heisst: 1978 : Am 15. 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