{"id":7047,"date":"2019-05-30T12:11:26","date_gmt":"2019-05-30T11:11:26","guid":{"rendered":"https:\/\/esperanto.berlin\/?p=7047"},"modified":"2019-06-10T15:19:00","modified_gmt":"2019-06-10T14:19:00","slug":"deutsch-max-josef-metzger-platz-6-juni-2019-einweihung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/esperanto.berlin\/de\/deutsch-max-josef-metzger-platz-6-juni-2019-einweihung\/","title":{"rendered":"Max-Josef-Metzger-Platz 6. Juni 2019 Einweihung"},"content":{"rendered":"<p>Die aktuelle Ausgabe (Mittwoch,<a href=\"https:\/\/issuu.com\/berliner-woche\/docs\/1922_tg?e=4719140\/70217003\"> 29. Mai 2019<\/a>) der kostenlos verteilten\u00bb<a href=\"https:\/\/service.berliner-woche.de\/start\/\">Berliner Woche<\/a>\u00ab hat auf Seite 2 einen halbseitigen Beitrag zur Einweihung des Max-Josef-Metzger-Platzes in Wedding.<\/p>\n<p>Dabei wird auch Esperanto erw\u00e4hnt.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><em>Eine Besonderheit ist das neue Informationssystem, das \u00fcber<\/em><br \/>\n<em>den Namensgeber und die Geschichte des Platzes informiert.<\/em><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><em>Vier im Boden eingelassene Tafeln aus Cortenstahl berichten \u00fcber das Leben und Wirken <\/em><em>des Priesters Max-Josef Metzger, der aufgrund seiner pazifistischen \u00dcberzeugungen von <\/em><em>den Nationalsozialisten 1944 hingerichtet wurde.<\/em><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><em>Max Josef Metzger lebte in der Willdenowstra\u00dfe 8 hinter der <\/em><em>Kirche St. Joseph. Neben den historischen Fakten wird auch <\/em><em>Metzgers Geisteshaltung gestalterisch im Park aufgenommen.<\/em><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><strong><em>Weil der katholische Pfarrer sich f\u00fcr die Plansprache Esperanto <\/em><em>engagierte, sind auf der Laufbahn Worte wie \u201estrecken\u201c <\/em><em>oder\u201eb\u00fccken\u201c aufgemalt und in Esperanto \u00fcbersetzt.<\/em><\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><strong><em>Metzger war Herausgeber der Esperanto\u2010Zeitschrift Katolika <\/em><em>Mondo und richtete in Graz ein internationales katholisches <\/em><em>Esperanto\u2010B\u00fcro ein.<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Der Text erw\u00e4hnt leider nicht, dass das Esperanto-Engagement von Metzger auf den \u00bb<em>Tafeln aus <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Cortenstahl\">Cortenstahl<\/a>\u00ab <\/em>bislang <a href=\"https:\/\/esperanto.berlin\/de\/max-josef-metzger-placo-preta\/\">nichts zu erkennen<\/a> ist. Vielleicht werden die Texte besser erkennbar, wenn der Rost sein Werk tut.<\/p>\n<p>Und das Engagemen von Metzger es war viel facettenreicher als die Herausgabe der Zeitschrift \u00bbKatolika Mondo\u00ab und ein \u00bb<em>internationales katholisches <\/em><em>Esperanto\u2010B\u00fcro\u00ab<\/em> (gemeint ist vermutlich die IKA <em> (Katholische Internationale),<\/em> die tats\u00e4chlich in der ersten Zeit ihr B\u00fcro bei Metzger in Graz hatte.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/esperanto.berlin\/onkel-max-mag-apfelstrudel\/\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-6959 alignright\" src=\"https:\/\/esperanto.berlin\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/OnkelMaxApflestrudelTitel.jpg\" alt=\"\" width=\"310\" height=\"440\" \/><\/a>In dieser Zeit k\u00fcmmerte er sich auch um die Jugendarbeit (Schutzengelbund) und hielt Vortr\u00e4ge vor Kindern.<\/p>\n<p>In <a href=\"https:\/\/esperanto.berlin\/onkel-max-mag-apfelstrudel\/\">einem dieser Vortr\u00e4ge<\/a> bekannte er sich zu einer gesunden (vegetarischen) Lebensweise. Gestand aber auch, dass er Apfelstrudel nicht verachte, weil das eine \u00bbgesunde und zutr\u00e4gliche\u00ab Mehlspeise sei.<\/p>\n<p>Der Nachdruck des Vortrags in der \u201eGrazer Mittags-Zeitung\u201c vom 11. Mai 1916 ist <a href=\"https:\/\/esperanto.berlin\/de\/plauderstunde-onkel-max\/\">hier nachzulesen<\/a>.<\/p>\n<p>Das Christk\u00f6nigs-Institut in Meitigen, das in seinem Archiv die Schriften von Max Josef Metzer bewahrt, wurden zwei Jahrg\u00e4nge der Zeitschrift mit dem Titel \u00bbKatholische Jugendzeitschrift\u00ab entdeckt, die ebenfalls von Metzger herausgegeben wurde. In der in jeder der monatlichen Ausgaben findet sich ein solches Gespr\u00e4ch von Onkel Max mit seinen Nichten und Neffen.<\/p>\n<p>Nach einem Besuch beim V\u00f6lkerbund in Bern geht er auf das Sprachproblem ein, erl\u00e4utert dann die Vorz\u00fcge von Esperanto und von da an erschien eine \u00bb<a href=\"https:\/\/esperanto.berlin\/onklo-max-instruas\/\">Esperanto-Ecke<\/a>\u00ab in jeder Ausgabe, die ein Kind- oder jugendgerchter Sprachkurs war.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-7051\" src=\"https:\/\/esperanto.berlin\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/BerlWocheMetzgerPlatzMai2019.jpg\" alt=\"\" width=\"999\" height=\"879\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die aktuelle Ausgabe (Mittwoch, 29. Mai 2019) der kostenlos verteilten\u00bbBerliner Woche\u00ab hat auf Seite 2 einen halbseitigen Beitrag zur Einweihung des Max-Josef-Metzger-Platzes in Wedding. 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