{"id":7339,"date":"2019-08-20T22:55:25","date_gmt":"2019-08-20T21:55:25","guid":{"rendered":"https:\/\/esperanto.berlin\/?p=7339"},"modified":"2019-09-08T05:20:36","modified_gmt":"2019-09-08T04:20:36","slug":"viva-esperanto-kulturo-en-zamenhofparko-lichtenberg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/esperanto.berlin\/de\/viva-esperanto-kulturo-en-zamenhofparko-lichtenberg\/","title":{"rendered":"Lebendige Esperanto-Kultur im Zamenhofpark, Berlin Lichtenberg"},"content":{"rendered":"<p><strong>R\u00fcckblick auf das Jubil\u00e4um<\/strong><\/p>\n<p>10 Jahre Zamenhofpark \u2013 die Jubil\u00e4umsveranstaltung am 9. August 2019 zog an die 50 Leute am Nachmittag zur Ausstellungser\u00f6ffnung ins <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Rathaus_Lichtenberg\">Rathaus<\/a>, 20 zum anschlie\u00dfenden Kiezspaziergang zu Orten der Esperanto-Kultur in <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Bezirk_Lichtenberg\">Lichtenberg<\/a> und etwa 100 am Abend zu Musik und Esperanto-Literatur in den <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Zamenhofpark\">Zamenhofpark<\/a>.<\/p>\n<div id=\"attachment_7340\" style=\"width: 1133px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-7340\" class=\"size-full wp-image-7340\" src=\"https:\/\/esperanto.berlin\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Blog-01a-R.jpg\" alt=\"\" width=\"1123\" height=\"354\" \/><p id=\"caption-attachment-7340\" class=\"wp-caption-text\">Fotos: Rainer Orgis<\/p><\/div>\n<p>Eingeladen wurde international in den gro\u00dfen Esperanto-Zeitschriften Revuo Esperanto (<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Universala_Esperanto-Asocio\">Esperanto-Weltbund<\/a>, <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Rotterdam\">Rotterdam<\/a>), La Ondo de Esperanto (Verlag Sezonoj, <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kaliningrad\">Kaliningrad<\/a>) und Esperanto-aktuell (<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Deutscher_Esperanto-Bund\">Deutscher Esperanto-Bund<\/a>, <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Berlin\">Berlin<\/a>) ebenso wie regional in Zeitungen des Berliner Bezirks Lichtenberg (<a href=\"https:\/\/www.abendblatt-berlin.de\/wp-content\/uploads\/pdf_archiv\/\/2019\/kw_31\/Lichtenberg_vom_03.08.2019.pdf\">Berliner Abendblatt<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.berliner-woche.de\/lichtenberg\/c-kultur\/erinnerung-an-esperanto-erfinder_a225490\">Berliner Woche<\/a>, Tagesspiegel Lichtenberg).<\/p>\n<p>Die <a href=\"https:\/\/esperanto.berlin\/de\/10-jaroj-zamenhofparko-ni-festos-la-9-an-de-augusto\/\">Esperanto-Liga Berlin<\/a> hat das Ereignis in Kooperation mit dem <a href=\"http:\/\/www.museum-lichtenberg.de\/index.php\/angebote\/ausstellungen\/892-10-jahre-zamenhof-park\">Museum Lichtenberg<\/a> und der <a href=\"http:\/\/www.stk-lichtenbergmitte.de\/kiezkalender\/eventdetail\/15\/-\/10-jahre-zamenhofpark.html\">Stadtteilkoordination Lichtenberg Mitte<\/a> vorbereitet und alle drei haben auf ihren Webseiten dar\u00fcber informiert. Auch der <a href=\"https:\/\/www.esperanto.de\/de\/enhavo\/gazetaro\/artikoloj\/zamenhofpark-berlin-lichtenberg-feiert-10-geburtstag-ausstellungs\">Deutsche Esperanto-Bund<\/a> tat das.<\/p>\n<p>Einige G\u00e4ste im In- und Ausland wurden speziell eingeladen.<\/p>\n<p>Wer die 12 Tafeln der Ausstellung auf dem Flur in der 1. Etage des <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Rathaus_Lichtenberg\">Lichtenberger Rathauses<\/a> neben dem Ratssaal genauer betrachtet, versteht, warum dieses Jubil\u00e4um nicht nur die Esperanto-Sprechenden in Lichtenberg interessierte. Der Name Zamenhof steht, so Berit M\u00fcller in der Berliner Woche, f\u00fcr \u201edie Geschichte eines Traums, der dem Wunsch nach Frieden und V\u00f6lkerverst\u00e4ndigung entsprang\u201c. Die deutschsprachige Ausstellung zur Esperanto-Kultur in Lichtenberg, die kulturellen Beitr\u00e4ge zum Jubil\u00e4um und die Gespr\u00e4che mit den aus Italien, den Niederlanden, Frankreich, Polen und Russland angereisten G\u00e4sten zeigten, dass Zamenhof nicht nur Tr\u00e4umer und Vision\u00e4r, sondern auch Realist war, dass Esperanto als Sprache der Verst\u00e4ndigung heute funktioniert und die Esperanto-Kultur Realit\u00e4t in <a href=\"ttps:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Europa\">Europa<\/a> und der Welt ist.<\/p>\n<p><strong>Die Ausstellung im Rathaus Lichtenberg<\/strong><\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich kamen auch die regionalgeschichtlich Interessierten auf ihre Kosten. Gleich die erste Ausstellungstafel zeigt, dass die Entstehung des Zamenhofparks historisch mit dem Friedrichsfelde Lichtenberger Grenzgraben zusammenh\u00e4ngt, einem Wassergraben, der die nat\u00fcrliche Grenze zwischen <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Berlin-Lichtenberg\">Lichtenberg<\/a> und <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Berlin-Friedrichsfelde\">Friedrichsfelde<\/a> bildete und heute einen Nachfolger hat als Regenwasserkanal unter der Rosenfelder, der Einbecker Stra\u00dfe und der Marie-Curie-Allee zum <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Rummelsburger_See\">Rummelsburger See<\/a>.<\/p>\n<p>Wie sich das Gel\u00e4nde ver\u00e4ndert hat und diese h\u00fcbsche kleine Parkanlage in den 1990-er Jahren so umgestaltet wurde, wie wir sie heute kennen, illustrieren Fotos aus dem Museum Lichtenberg und Pl\u00e4ne vom Gr\u00fcnfl\u00e4chenamt Lichtenberg.<\/p>\n<div id=\"attachment_7343\" style=\"width: 527px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-7343\" class=\" wp-image-7343\" src=\"https:\/\/esperanto.berlin\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Blog-07-k-FW.jpg\" alt=\"\" width=\"517\" height=\"388\" \/><p id=\"caption-attachment-7343\" class=\"wp-caption-text\">Der Zamenhofpark im Juni 2019 mit dem spektakul\u00e4ren Rondell.<br \/>Foto: Fritz Wollenberg 6.6.2019<\/p><\/div>\n<div id=\"attachment_7341\" style=\"width: 526px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-7341\" class=\"size-full wp-image-7341\" src=\"https:\/\/esperanto.berlin\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Blog-06-k-FW.jpg\" alt=\"\" width=\"516\" height=\"354\" \/><p id=\"caption-attachment-7341\" class=\"wp-caption-text\">Foto: Fritz Wollenberg<\/p><\/div>\n<p>Das Museumsteam um Direktor Dr. Thomas Thiele und Herr Pegelow vom Stra\u00dfen- und Gr\u00fcnfl\u00e4chenamt des Bezirks haben gro\u00dfen Anteil am Zustandekommen der Ausstellung und am Erfolg der gesamten Veranstaltung.<\/p>\n<p>Die Idee hat ihren Ursprung in einem Gespr\u00e4ch mit Dr. Thiele anl\u00e4sslich der \u00dcbergabe des Jubil\u00e4umsbuches des Esperanto-Verbands Berlin-Brandenburg \u201eEsperanto \u2013 Sprache und Kultur in Berlin und Brandenburg \u2013 111 Jahre\u201c vor 2 Jahren im Museum.<\/p>\n<div id=\"attachment_7342\" style=\"width: 536px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-7342\" class=\" wp-image-7342\" src=\"https:\/\/esperanto.berlin\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Blog-04-k-A.jpg\" alt=\"\" width=\"526\" height=\"400\" \/><p id=\"caption-attachment-7342\" class=\"wp-caption-text\">Der Historiker und Lichtenberger Politiker Prof. J\u00fcrgen Hofmann im Gespr\u00e4ch mit Museumsdirektor Dr. Thomas Thiele w\u00e4hrend der Ausstellungser\u00f6ffnung.<br \/>Foto: Rainer Orgis<\/p><\/div>\n<p>Aktuell Ist der Esperanto-Verband Berlin-Brandenburg Mitglied im <a href=\"https:\/\/www.kiezspinne-fas.org\/\">FAS Kiezspinne<\/a> (seit 2011). Er l\u00e4dt ein zu unterschiedlichen Esperanto-Kulturveranstaltungen in der Orangerie, bei denen vor allem auch die Beziehungen zum Esperanto-Klub in <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Stettin\">Szczecin<\/a> (Polen) gepflegt werden.<\/p>\n<p>Die Ausstellung blickt zur\u00fcck auf das Esperanto-Leben in den 2000-er und 2010-er Jahren im Esperantohaus in der Einbecker Stra\u00dfe, wo die Deutsche Esperanto-Jugend, die Esperanto-Liga Berlin und der Deutsche Esperanto-Bund bis 2015 ihren Sitz hatten und die Esperanto-Bibliothek wie auch das Esperanto-Archiv genutzt werden konnten. Einige interessante G\u00e4ste wie der australische Esperanto-Autor Trevor Steele und der nepalesische Bergf\u00fchrer und Esperanto-Lehrer Bharat Kumar Ghimire werden vorgestellt. Johann Pachter und Peter K\u00fchnel die im Esperantohaus wirkten und sich 2008\/2009 f\u00fcr die Benennung des Zamenhofparks engagierten, haben auch das Jubil\u00e4um mit organisiert. Christiane Altrogge, die die Bibliothek betreute, war mit von der Partie.<\/p>\n<p>Esperanto-Freunde und \u2013Freundinnen, die in den 1960-er bis 1990-er Jahren das Esperanto-Leben im Kulturbundklub Frankfurter Allee 285 mitgestalteten, waren an der Entstehung der entsprechenden Ausstellungstafel beteiligt. Ihre Erinnerungen wurden hier festgehalten. Renate Berndt, die mit ihrem Mann Dieter die ersten Esperanto-Kurse nach Aufhebung des Verbots 1961 und Gr\u00fcndung der Esperanto-Arbeitskreise im Kulturbund 1965 leitete, und dann die Lichtenberger Gruppe 1968 ins Leben rief, freut sich beim Jubil\u00e4um, wie lebendig die Esperanto-Kultur in Lichtenberg geblieben ist. Damals hatten sie wegen der besonderen N\u00e4he ihres Mannes zur tschechischen Kultur vor allem enge Freundschaftsbeziehungen zum Esperanto-Klub in <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Pardubice\">Pardubice<\/a> gepflegt, woran sich auch Hartmut Mittag, Achim Meinel und seine Frau Karsta gern erinnern. Achim Meinel wei\u00df noch, wie aktiv die Eisenbahner-Esperantisten in dieser Gruppe waren. Er selbst war sp\u00e4ter von 2006 bis 2016 Vorsitzender der Deutschen Eisenbahner-Esperantisten im Bahnsozialwerk (BSW).<\/p>\n<div id=\"attachment_7344\" style=\"width: 529px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-7344\" class=\" wp-image-7344\" src=\"https:\/\/esperanto.berlin\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Blog-08-k-R.jpg\" alt=\"\" width=\"519\" height=\"249\" \/><p id=\"caption-attachment-7344\" class=\"wp-caption-text\">Ausstellungser\u00f6ffnung im Ratssaal.<br \/>Foto: Rainer Orgis<\/p><\/div>\n<p>Das bisher gr\u00f6\u00dfte Esperanto-Ereignis in Lichtenberg \u2013 der Deutsch-D\u00e4nisch-Polnische Esperanto-Kongress von 2012 hat in der Ausstellung nat\u00fcrlich seinen Platz mit den K\u00fcnstlern, dem Vortragsprogramm und dem Thema \u201ePartner in Europa\u201c. Hauptschaupl\u00e4tze waren die Orangerie und die <a href=\"https:\/\/www.max-taut-schule.de\/max-taut-aula\/\">Max-Taut-Aula<\/a>.<\/p>\n<p>Auch Mitglieder der <a href=\"http:\/\/www.interlinguistik-gil.de\/wb\/pages\/startseite.php\">Gesellschaft f\u00fcr Interlinguistik<\/a> sind beim Jubil\u00e4um dabei. Diese 1991 in Berlin gegr\u00fcndete sprachwissenschaftliche Gesellschaft untersucht die internationale Kommunikation, insbesondere Struktur und Funktion des Esperanto. Sie tagte 2018 zum ersten Mal in Lichtenberg, in der modernen <a href=\"https:\/\/www.jugendherbergeberlinostkreuz.de\/\">Jugendherberge Berlin-Ostkreuz<\/a>. Auch die diesj\u00e4hrige Tagung zum Thema \u201eInternationale Sprachen und internationale Konflikte&#8221; wird dort stattfinden. In der Ausstellung werden einige prominente Mitglieder vorgestellt, zum Beispiel Magister Bernhard Tuider, der als Bibliothekar das Team leitet, das die Sammlung f\u00fcr Plansprachen und das <a href=\"https:\/\/www.onb.ac.at\/museen\/esperantomuseum\">Esperantomuseum der \u00d6sterreichischen Nationalbibliothek in Wien<\/a> betreut.<\/p>\n<p>Auch die Giselastra\u00dfe fand als Ort der Esperanto-Kultur Eingang in die Ausstellung. Hier wurde 1996 der Verlag Mondial gegr\u00fcndet, in dem 1999 <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Goethes_Faust\">Goethes Faust<\/a> in Esperanto ver\u00f6ffentlicht wurde. Der Verleger und Autor <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ulrich_Becker_(Esperantist)\">Ulrich Becker<\/a> und die umfangreiche Esperanto-Buchproduktion des Verlags in Berlin und New York wird vorgestellt, aber auch die Publikationsvielfalt der Arbeitsgruppe GDREA, die sich in der Giselastra\u00dfe mit der Geschichte des <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Esperanto-Verband_im_Kulturbund_der_DDR\">DDR-Esperanto-Verband<\/a>es befasste.<\/p>\n<p>Andries Hovinga, der aus <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Leeuwarden\">Leeuwarden<\/a>, einer Stadt mit Zamenhofpark in den Niederlanden, angereist war, vermerkte erfreut, dass eine Ausstellungstafel seiner Stadt und dem Zamenhofpark dort gewidmet war, dar\u00fcber hinaus r\u00fcckt sie die Musikgruppe Kajto\u00a0 und den Schriftsteller <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Johano_Strasser\">Johano Strasser<\/a> ins Blickfeld, die ihre Wurzeln in Leeuwarden haben<\/p>\n<div id=\"attachment_7345\" style=\"width: 412px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-7345\" class=\" wp-image-7345\" src=\"https:\/\/esperanto.berlin\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Blog-09-k-R.jpg\" alt=\"\" width=\"402\" height=\"354\" \/><p id=\"caption-attachment-7345\" class=\"wp-caption-text\">Hartmut Mittag im Gespr\u00e4ch mit Andries Hovinga<br \/>Foto: Rainer Orgis<\/p><\/div>\n<p>Der Verlag Sezonoj und die Zeitschrift \u201eLa Ondo de Esperanto\u201c sowie das Autoren- und Verlegerpaar Alexander Korshenkow und Halina Gorecka, das im letzten Jahr in der Orangerie sein neuestes Buch vorstellte, repr\u00e4sentiert Esperanto-Kultur in Lichtenbergs Partnerstadt Kaliningrad. Sie sind in der Ausstellung genauso zu finden wie die Beziehungen zum Esperanto-Klub in <a href=\"ttps:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Bia\u0142ystok\">Bialystok<\/a>, der Geburtsstadt Zamenhofs, wo das Kulturzentrum Ludwig Zamenhof und die erst vor kurzem auf seinem Schulweg aufgestellte Statue des jungen Zamenhof Interesse wecken.<\/p>\n<p>Was die Faszination der Sprache Esperanto ausmacht, l\u00e4sst sich erahnen, betrachtet man die Tafel, die Einblicke in den Aufbau der Sprache an Beispielen gibt.<\/p>\n<p>All das beleuchtete der Ausstellungsautor Fritz Wollenberg in seinem Einf\u00fchrungsvortrag.<\/p>\n<p><strong>Ausstellungser\u00f6ffnung <\/strong><\/p>\n<p>In der <a href=\"https:\/\/www.berlin.de\/ba-lichtenberg\/aktuelles\/pressemitteilungen\/2019\/pressemitteilung.832236.php\">Pressemitteilung<\/a> des Bezirksamts Lichtenberg, lesen wir: \u201e\u2026Kommunikation ist einer der Grundpfeiler des Friedens.\u201c<\/p>\n<p>Lichtenbergs B\u00fcrgermeister Michael Grunst\u00a0 erinnerte in seinem Gru\u00dfwort bei der Ausstellungser\u00f6ffnung und in seiner Ansprache am Abend nach Enth\u00fcllung der neuen Informationstafel im Zamenhofpark daran, dass vor 30 Jahren &#8211; 1989 &#8211; Michail Gorbatschow vom gemeinsamen Haus Europa sprach, und er f\u00fchrte aus: <em>\u201eEsperanto ist ja noch eine sehr junge Sprache \u2026 und die Idee, die dahinter steckt \u2013 eine Sprache f\u00fcr die V\u00f6lkerverst\u00e4ndigung &#8211; ist ja eine hervorragende Idee\u2026 Ich glaube, wir haben noch eine Menge gemeinsam zu tun, und da ist uns Esperanto sogar ein paar Schritte voraus\u2026\u00a0 Dieses Haus Europa gilt es immer noch zu bauen. Da kann Esperanto m\u00f6glicherweise in den kommenden Jahren und Jahrzehnten eine wichtige Rolle spielen, denn ich denke: Europa geht von Russland bis England, und insofern hoffe ich nat\u00fcrlich, dass die Grundidee, dass freie Menschen ohne Grenzen in Europa gl\u00fccklich werden, dass uns das noch gelingt.\u201c<\/em><\/p>\n<div id=\"attachment_7348\" style=\"width: 218px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-7348\" class=\"size-full wp-image-7348\" src=\"https:\/\/esperanto.berlin\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Blog-10-k-R.jpg\" alt=\"\" width=\"208\" height=\"161\" \/><p id=\"caption-attachment-7348\" class=\"wp-caption-text\">B\u00fcrgermeister Michael Grunst bei seiner Gru\u00dfansprache zur Ausstellungser\u00f6ffnung<br \/>Foto: Rainer Orgis<\/p><\/div>\n<p>Ronald Schindler, der Vorsitzende der Esperanto-Liga Berlin lud f\u00fcr Pfingsten 2020 ein zum <em>Transponta Kongreso<\/em>, dem Kongress der deutschen, polnischen und Eisenbahner-Esperantisten\u00a0 in seiner Heimatstadt <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Frankfurt_(Oder)\">Frankfurt an der Oder<\/a> und in <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/S%C5%82ubice\">S\u0142ubice<\/a>, und er konnte weitere interessante G\u00e4ste begr\u00fc\u00dfen, so Prof. Francesco Maurelli, Mitglied des Komitees des Esperanto-Weltbundes und Nils Brinkmann, Vorstandsmitglied des Deutschen Esperanto-Bundes. Besonders herzlich begr\u00fc\u00dft wurde\u00a0 Prof. J\u00fcrgen Hofmann, der als Vorsitzender der Kulturkommission der Lichtenberger BVV 2009 den Namensvorschlag f\u00fcr den Zamenhofpark ins Bezirksparlament einbrachte.<\/p>\n<div id=\"attachment_7349\" style=\"width: 338px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-7349\" class=\"size-full wp-image-7349\" src=\"https:\/\/esperanto.berlin\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Blog-05-k-R.jpg\" alt=\"\" width=\"328\" height=\"354\" \/><p id=\"caption-attachment-7349\" class=\"wp-caption-text\">Fritz Wollenberg und Nils Brinkmann bei der Ausstellungser\u00f6ffnung<br \/>Foto: Rainer Orgis<\/p><\/div>\n<p>Die Vorf\u00fchrung eines Films von der Einweihung des Zamenhofparks 2009 im Ratssaal hatte das Museumsteam vorbereitet.<\/p>\n<p>Jerzy Handzlik, Esperanto-Liedermacher aus Bielsko-Bia\u0142a (Polen), war mit seiner Frau angereist und gab schon zur Ausstellungser\u00f6ffnung eine Kostprobe seines K\u00f6nnens, f\u00fcr die es viel Applaus gab.<\/p>\n<p>Nach Er\u00f6ffnung, Besichtigung und Gespr\u00e4chen im Ausstellungsflur wurden beim Kiezspaziergang vom Rathaus zum Zamenhofpark nicht nur die in der Ausstellung beschriebenen Orte unter die Lupe genommen, sondern z.B auch: die Egon-Erwin-Kisch-Bibliothek, wo der erfolgreiche russische Esperanto-S\u00e4nger und Autor Michail Bronstejn ein Konzert gab, oder die Mauritiuskirche, in der der katholische Gottesdienst beim Deutsch-D\u00e4nisch-Polnischen Esperanto-Kongress 2012 stattfand, und die Lichtenberger Gastst\u00e4tten, in denen sich die Esperanto-Runde Plenbu\u015de traf, die seit 2004 eine kulinarische Weltreise durch Berlin unternimmt und jeden Monat eine andere Gastst\u00e4tte besucht.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div id=\"attachment_7350\" style=\"width: 526px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-7350\" class=\" wp-image-7350\" src=\"https:\/\/esperanto.berlin\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Blog-11-k-R.jpg\" alt=\"\" width=\"516\" height=\"297\" \/><p id=\"caption-attachment-7350\" class=\"wp-caption-text\">Kiezspaziergang zu Orten der Esperanto-Kultur in Lichtenberg &#8211; Vor der Orangerie<br \/>Foto: Rainer Orgis<\/p><\/div>\n<div id=\"attachment_7372\" style=\"width: 531px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-7372\" class=\" wp-image-7372\" src=\"https:\/\/esperanto.berlin\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Blog-14-k-FW.jpg\" alt=\"\" width=\"521\" height=\"293\" \/><p id=\"caption-attachment-7372\" class=\"wp-caption-text\">Vor der Orangerie steht der Bus, mit dem die Szczeciner angereist sind<br \/>Foto: Fritz Wollenberg 29.11.2014<\/p><\/div>\n<p><strong>Musikalisches, Literarisches und die Enth\u00fcllung des Schaukastens im Zamenhofpark<\/strong><\/p>\n<p>Zum Abendprogramm hatte die Stadtteilkoordination Lichtenberg Mitte schon zwei Pavillons auf der Wiese im Zamenhofpark errichtet. Unter dem einen gab es Getr\u00e4nke und Snacks. Mit Sekt, Saft, Kuchen und Ziehharmonikamusik wurden Besucherinnen und Besucher empfangen.<\/p>\n<div id=\"attachment_7351\" style=\"width: 531px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-7351\" class=\" wp-image-7351\" src=\"https:\/\/esperanto.berlin\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Blog-13-k-A.jpg\" alt=\"\" width=\"521\" height=\"293\" \/><p id=\"caption-attachment-7351\" class=\"wp-caption-text\">Renate Berndt (rechts) wird von Anne Koch (Stadtteilkoordination Lichtenberg Mitte) willkommen gehei\u00dfen<br \/>Foto: Anna Gamaleya<\/p><\/div>\n<p>Unter dem anderen erklang bald Akkordeonmusik und zur Programmer\u00f6ffnung stellten sich Encarna Teruel und Fritz Wollenberg vor, die durch das Programm f\u00fchrten. Die Doktorin der Psychologie und der P\u00e4dagoge und Stadtf\u00fchrer hatten Esperanto mit 17 bzw. 18 gelernt und ihre ersten Reisen aus Spanien nach D\u00e4nemark bzw. von Ostberlin nach Ungarn unternommen, um in die Esperanto-Welt einzutauchen. Im Zwiegespr\u00e4ch moderieren sie, zwischen Esperanto und Deutsch hin und her switchend.<\/p>\n<div id=\"attachment_7352\" style=\"width: 535px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-7352\" class=\" wp-image-7352\" src=\"https:\/\/esperanto.berlin\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Blog-27-A.jpg\" alt=\"\" width=\"525\" height=\"471\" \/><p id=\"caption-attachment-7352\" class=\"wp-caption-text\">Fritz Wollenberg und Encarna Teruel moderieren das Abendprogramm im Park<br \/>Foto: Anna Gamaleya<\/p><\/div>\n<p>Hartmut Mittag beherrscht Esperanto so wie seine Musikinstrumente, seine stimmungsvolle Ziehharmonikamusik erklingt auch am Ende des Festes f\u00fcr die letzten G\u00e4ste. \u00dcber Alexander Danko erfahren wir, dass er das Rachmaninow-Konservatorium in Rostow am Don besucht hat, seit 1991 international unterwegs ist und seit 1995 in Berlin lebt. Er unterrichtet an der Freien Musikschule in Potsdam. Seine beschwingte Akkordeonmusik wirkt anregend.<\/p>\n<div id=\"attachment_7353\" style=\"width: 537px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-7353\" class=\" wp-image-7353\" src=\"https:\/\/esperanto.berlin\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Blog-31-R.jpg\" alt=\"\" width=\"527\" height=\"296\" \/><p id=\"caption-attachment-7353\" class=\"wp-caption-text\">Akkordeonist Alexander Danko<br \/>Foto: Anna Gamaleya<\/p><\/div>\n<p>Neben Prof. Hofmann wird als Akteurin von 2009 die ehemalige B\u00fcrgermeisterin von Lichtenberg Christina Emmrich gefeiert, die gemeinsam mit dem polnischen Botschaftsrat Piotr Golema vor 10 Jahren das Parkschild enth\u00fcllte.<\/p>\n<div id=\"attachment_7354\" style=\"width: 540px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-7354\" class=\" wp-image-7354\" src=\"https:\/\/esperanto.berlin\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Blog-40-A.jpg\" alt=\"\" width=\"530\" height=\"340\" \/><p id=\"caption-attachment-7354\" class=\"wp-caption-text\">Applaus f\u00fcr Lichtenbergs fr\u00fchere B\u00fcrgermeisterin Christina Emmrich<br \/>Foto: Anna Gamaleya<\/p><\/div>\n<p>Jetzt werden der Lichtenberger B\u00fcrgermeister Michael Grunst und der polnische Botschafter Prof. Dr. Andrzej Przy\u0142\u0119bski, deren gemeinsame Beteiligung an diesem Jubil\u00e4um besondere Freude ausl\u00f6ste, gebeten, den neuen Schaukasten mit der Informationstafel zum Park und zu Zamenhof und dem Esperanto zu enth\u00fcllen. Zur Melodie der Europahymne wird die Tafel sichtbar und viele Leute schauen sie sich an diesem Abend noch ganz genau an.<\/p>\n<div id=\"attachment_7355\" style=\"width: 530px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-7355\" class=\" wp-image-7355\" src=\"https:\/\/esperanto.berlin\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Blog-28-A.jpg\" alt=\"\" width=\"520\" height=\"390\" \/><p id=\"caption-attachment-7355\" class=\"wp-caption-text\">B\u00fcrgermeister Michael Grunst und Botschafter Prof. Dr. Andrzej Przy\u0142\u0119bski vor der Enth\u00fcllung des Schaukastens<br \/>Foto: Anna Gamaleya<\/p><\/div>\n<div id=\"attachment_7356\" style=\"width: 539px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-7356\" class=\"size-full wp-image-7356\" src=\"https:\/\/esperanto.berlin\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Blog-29-R.jpg\" alt=\"\" width=\"529\" height=\"466\" \/><p id=\"caption-attachment-7356\" class=\"wp-caption-text\">Der neue Schaukasten im Zamenhofpark wird enth\u00fcllt.<br \/>Foto: Anna Gamaleya<\/p><\/div>\n<div id=\"attachment_7357\" style=\"width: 526px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-7357\" class=\" wp-image-7357\" src=\"https:\/\/esperanto.berlin\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Blog-30-A.jpg\" alt=\"\" width=\"516\" height=\"332\" \/><p id=\"caption-attachment-7357\" class=\"wp-caption-text\">Der Schaukasten mit der neuen Informationstafel im Zamenhofpark findet Beachtung.<br \/>Foto: Anna Gamaleya<\/p><\/div>\n<p>Botschafter Andrzej Przy\u0142\u0119bski erf\u00fcllt den Wunsch nach einer Ansprache und erkl\u00e4rt, dass er hier ist, weil Zamenhof polnischer B\u00fcrger war und weil er bei einem Vortrag in Eberswalde k\u00fcrzlich auf die Frage, wann wir das europ\u00e4ische Bewusstsein, eine europ\u00e4ische Identit\u00e4t, erreicht haben, geantwortet hat: <em>\u201eEs m\u00fcssen zwei Bedingungen erf\u00fcllt werden. Es muss ein gemeinsames Buch \u00fcber die Geschichte Europas f\u00fcr alle Sch\u00fcler Europas vorhanden sein und zweitens: Es muss eine gemeinsame Sprache gelernt werden und das kann nur Esperanto sein.\u201c<\/em><\/p>\n<p>Er meint, dass es nach dem Brexit keinen Grund mehr gebe, Englisch, das nat\u00fcrlich Weltsprache bleibe, als europ\u00e4ische Sprache zu haben und schl\u00e4gt vor: <em>\u201eWir sollten schon in der zweiten Klasse in der Grundschule anfangen, Esperanto zu lernen. Das ist wirklich eine sehr einfache Sprache, die ich als 15-J\u00e4hriger schon nach einem Jahr beherrscht habe. Aber das war vor 45 Jahren, und ich habe sie schon vergessen. Aber ich glaube, ich kann sie auch schon in einem Jahr beherrschen, und bei dem Kongress in Frankfurt (Oder) w\u00fcrde ich gern einen Vortrag \u00fcber die Vorteile des Esperanto als Europa-Sprache halten.\u201c<\/em><\/p>\n<p>Diese Worte bringen ihm im Berliner Zamenhofpark viel Applaus.<\/p>\n<div id=\"attachment_7358\" style=\"width: 251px\" class=\"wp-caption alignright\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-7358\" class=\" wp-image-7358\" src=\"https:\/\/esperanto.berlin\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Blog-21-A.jpg\" alt=\"\" width=\"241\" height=\"230\" \/><p id=\"caption-attachment-7358\" class=\"wp-caption-text\">Botschafter Andrzej Przy\u0142\u0119bski bei seiner Ansprache nach der Enth\u00fcllung des Schaukastens im Zamenhofpark<br \/>Foto: Anna Gamaleya<\/p><\/div>\n<div id=\"attachment_7359\" style=\"width: 233px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-7359\" class=\" wp-image-7359\" src=\"https:\/\/esperanto.berlin\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Blog-22-A.jpg\" alt=\"\" width=\"223\" height=\"271\" \/><p id=\"caption-attachment-7359\" class=\"wp-caption-text\">Bezirksb\u00fcrgermeister Michael Grunst bei seiner Ansprache nach der Enth\u00fcllung des Schaukastens im Zamenhofpark<br \/>Foto: Anna Gamaleya<\/p><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Im Programm folgt ihm Jerzy Handzlik mit dem Lied \u201eMi volas danki vin, sinjoro Ludoviko\u201c, eine Hommage an den Esperanto-Begr\u00fcnder Zamenhof. Seine n\u00e4chsten Lieder, alle selbst komponiert und getextet, nehmen satirisch \u00fcberspitzt einige Erscheinungen des Esperanto-Lebens aufs Korn.<\/p>\n<div id=\"attachment_7360\" style=\"width: 238px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-7360\" class=\" wp-image-7360\" src=\"https:\/\/esperanto.berlin\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Blog-23-A.jpg\" alt=\"\" width=\"228\" height=\"230\" \/><p id=\"caption-attachment-7360\" class=\"wp-caption-text\">Jerzy Handzliks Auftritt im Zamenhofpark<br \/>Foto: Anna Gamaleya<\/p><\/div>\n<div id=\"attachment_7362\" style=\"width: 240px\" class=\"wp-caption alignright\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-7362\" class=\" wp-image-7362\" src=\"https:\/\/esperanto.berlin\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Blog-24-A.jpg\" alt=\"\" width=\"230\" height=\"229\" \/><p id=\"caption-attachment-7362\" class=\"wp-caption-text\">Wera Blanke bei ihrer literarischen Lesung im Zamenhofpark<br \/>Foto: Anna Gamaleya<\/p><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Die Schauspielerin Wera Blanke, bekannt in der Esperanto-Welt auch durch ihre Arbeiten zur Terminologie, liest dann einen beeindruckenden autobiografischen Text der Esperanto-Schriftstellerin Lena Karpunina, die in Duschanbe (Tadschikistan) aufwuchs, Anfang der 1990-er Jahre nach Berlin kam, hier heiratete und durch ihre original in Esperanto verfassten Erz\u00e4hlungen bekannt wurde.<\/p>\n<div id=\"attachment_7363\" style=\"width: 541px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-7363\" class=\" wp-image-7363\" src=\"https:\/\/esperanto.berlin\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Blog-26-A.jpg\" alt=\"\" width=\"531\" height=\"298\" \/><p id=\"caption-attachment-7363\" class=\"wp-caption-text\">Stephan Schneiders Auftritt im Zamenhofpark<br \/>Foto: Anna Gamaleya<\/p><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Der n\u00e4chste Esperanto-S\u00e4nger Stephan Schneider aus Berlin wird angek\u00fcndigt als Meister der leisen T\u00f6ne, der Beziehungen und die Liebe besingt. Auch er ist Liedermacher. Der tiefsinnige Vers \u201eW\u00fcnschelrute\u201c von Joseph von Eichendorff, vorgetragen von Wera Blanke schafft den \u00dcbergang zum Konzert der Musikgruppe QUERBEET (KLEZMER &amp; MEHR). Es nimmt Bezug zum ostj\u00fcdischen Hintergrund im Leben Zamenhofs. Unser Esperanto-Freund Peter B\u00e4\u00df, der singende und Gitarre spielende Pfarrer im Ruhestand ist mit dabei.<\/p>\n<div id=\"attachment_7364\" style=\"width: 542px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-7364\" class=\" wp-image-7364\" src=\"https:\/\/esperanto.berlin\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Blog-30-A-1.jpg\" alt=\"\" width=\"532\" height=\"288\" \/><p id=\"caption-attachment-7364\" class=\"wp-caption-text\">Die Musikgruppe QUERBEET (KLEZMER &amp; MEHR) musiziert im Zamenhofpark.<br \/>Foto: Anna Gamaleya<\/p><\/div>\n<p>Mit dem Esperanto schon lange verbunden, ist Gesine L\u00f6tzsch, Mitglied des Deutschen Bundestages, die wir zu dieser Veranstaltung als Gast begr\u00fc\u00dfen durften.<\/p>\n<p>Dieser kleine h\u00fcbsche Park mit seinem gartenarchitektonischen H\u00f6hepunkt, dem von Rosenb\u00fcschen umgebenen Rondell, erlebte mit dieser musikalisch-literarischen Veranstaltung verbunden mit Gespr\u00e4chskultur eine Premiere. Erm\u00f6glicht wurde sie durch das gelungene Zusammenspiel vieler Akteure und die finanzielle F\u00f6rderung aus dem Kiezfonds. Eine Anregung kam von einem gehbehinderten Besucher. Er vermisst ein Gel\u00e4nder an der Treppe zum Rondell.<\/p>\n<div id=\"attachment_7367\" style=\"width: 640px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-7367\" class=\"size-full wp-image-7367\" src=\"https:\/\/esperanto.berlin\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Blog-42-A-k.jpg\" alt=\"\" width=\"630\" height=\"354\" \/><p id=\"caption-attachment-7367\" class=\"wp-caption-text\">Foto: Anna Gamaleya<\/p><\/div>\n<p>Andries Hovinga res\u00fcmierte bei facebook: \u201eEs war ein herrlicher Tag. Ich f\u00fchlte mich sehr willkommen.\u201c<\/p>\n<div id=\"attachment_7374\" style=\"width: 221px\" class=\"wp-caption alignright\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-7374\" class=\" wp-image-7374\" src=\"https:\/\/esperanto.berlin\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Blog-25-A.jpg\" alt=\"\" width=\"211\" height=\"375\" \/><p id=\"caption-attachment-7374\" class=\"wp-caption-text\">Hartmut musiziert<br \/>Foto: Rainer Orgis<\/p><\/div>\n<div id=\"attachment_7373\" style=\"width: 240px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-7373\" class=\"size-full wp-image-7373\" src=\"https:\/\/esperanto.berlin\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Blog-20b-A.jpg\" alt=\"\" width=\"230\" height=\"354\" \/><p id=\"caption-attachment-7373\" class=\"wp-caption-text\">Anna fotografiert<br \/>Foto: Rainer Orgis<\/p><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Was noch eine Weile bleibt, ist die Ausstellung \u201e10 Jahre Zamenhofpark\u201c im Lichtenberger Rathaus, M\u00f6llendorffstr. 6, die bis zum 6. September zu besichtigen ist und die Erinnerungsfotos.<\/p>\n<div id=\"attachment_7368\" style=\"width: 515px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-7368\" class=\" wp-image-7368\" src=\"https:\/\/esperanto.berlin\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Blog-40-P-k.jpg\" alt=\"\" width=\"505\" height=\"459\" \/><p id=\"caption-attachment-7368\" class=\"wp-caption-text\">Erinnerungsfotos entstanden viele am 9. August 2019 im Zamenhofpark. Auf diesem sind zu sehen: Botschafter Andrzej Przy\u0142\u0119bski, Jerzy Handzlik und seine Frau Vinjo, Francesco Maurelli, Alisa Nikitina und Michela Concialdi von der Bunta Esperanto-Asocio<br \/>Foto: Anna Gamaleya<\/p><\/div>\n<p>Fritz Wollenberg<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>R\u00fcckblick auf das Jubil\u00e4um 10 Jahre Zamenhofpark \u2013 die Jubil\u00e4umsveranstaltung am 9. 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