{"id":7682,"date":"2019-11-17T09:16:23","date_gmt":"2019-11-17T08:16:23","guid":{"rendered":"https:\/\/esperanto.berlin\/?p=7682"},"modified":"2019-11-17T10:28:25","modified_gmt":"2019-11-17T09:28:25","slug":"science-en-fu","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/esperanto.berlin\/de\/science-en-fu\/","title":{"rendered":"Wissenschaftler an der FU"},"content":{"rendered":"<p>Anfang November fand an der FU Berlin (Freie Universit\u00e4t in Berlin) eine wissenschaftliche Tagung mit einer <a href=\"https:\/\/www.fu-berlin.de\/sites\/dhc\/programme\/termine\/Podiumsdiskussion-Das-Ende-von-Babel.html\">\u00f6ffentlichen Podiumsdiskussion<\/a> am 7. November statt. Sie wurde unter dem Titel \u00bbDas Ende von Babel?\u00ab mit dem Text\u00a0 angek\u00fcndigt.<\/p>\n<ul>\n<li><strong><em>Wie k\u00f6nnen wir bei \u00fcber 6000 unterschiedlichen Sprachen auf der Welt eigentlich miteinander kommunizieren?<\/em><\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<p>Auf dem Podium war unter anderem Federico Gobbo, der mit \u00bb<strong>Interlinguistik und Esperanto,<\/strong> Universiteit van Amsterdam\u00ab eingef\u00fchrt wurde.<\/p>\n<p>Es gab ein Interview mit Prof. Simon zu dieser Tagung in <a href=\"https:\/\/www.rbb-online.de\/rbbkultur\/radio\/programm\/schema\/sendungen\/rbbkultur_am_vormittag\/archiv\/20191104_0905\/wissen_0910.html\">RBB Kultur<\/a> und es wird eine Sendung im <a href=\"https:\/\/www.phonostar.de\/radio\/die-entbabelung-der-welt-esperanto-volapuek-und-klingonisch-plansprachen-heute\/v\/153380\/2019-11-27\">Deutschlandfunk Ende November<\/a> (27. N0vember 2019, 19:05) geben.<\/p>\n<p>Zum Inhalt der Diskussion heisst es:<\/p>\n<ul>\n<li>Sollten wir alle als Zweitsprache eine Sprache sprechen, die leicht zu erlernen und f\u00fcr alle Menschen neu ist? <strong>Daf\u00fcr pl\u00e4dieren Verfechter des Esperanto, einer Plansprache, die bereits im 19. Jahrhundert entwickelt wurde.<\/strong><\/li>\n<li>Oder sollten wir auf eine bestehende Sprache zur\u00fcckgreifen und diese als \u201eWeltsprache\u201c deklarieren, wie es mit dem Englischen der Fall ist?<\/li>\n<li>Oder ist es vielleicht gar nicht mehr n\u00f6tig, eine gemeinsame Sprache zu haben, da wir dank K\u00fcnstlicher Intelligenz und maschinellen \u00dcbersetzungsprogrammen auch mittels unterschiedlicher Sprachen miteinander kommunizieren k\u00f6nnen?<\/li>\n<\/ul>\n<p>Nach dem Bericht eines Teilnehmers (auf Esperanto in der Esperanto-Version dieses Beitrags).<\/p>\n<p>Demnach konnten bei der Podumsdiskussion etwa 100 Teilnehmer gez\u00e4hlt werden (darunter f\u00fcnf Esperanto-Sprecher) darunter der polnische Botschafter Andrzej Przy\u0142\u0119bski, der mit der provokativen Forderung nach \u00bbEsperanto statt Englisch\u00ab im Sommer 2019 von der <a href=\"https:\/\/www.moz.de\/landkreise\/barnim\/eberswalde\/artikel4\/dg\/0\/1\/1727226\/\">Presse zitiert worden<\/a> war.<\/p>\n<p>In dem Bericht heisst es, dass die Professoren der auf Latein basierten Sprachen sehr positiv auf Esperanto reagiert h\u00e4tten und gar gefragt h\u00e4tten \u00bbWarum sprechen wir eigentlich nicht alle Esperanto?\u00ab<\/p>\n<p>Ein nicht namentlich genannter Professor, Spezialist f\u00fcr Englisch, soll angemerkt haben, dass die EU ja Esperanto als erste Sprache f\u00fcr alle Sch\u00fcler einf\u00fchren k\u00f6nne, wenn sie den Mut dazu h\u00e4tte. Das sei nicht das, was man von einem Anglisten normalerweise erwarte.<\/p>\n<p>Es g\u00e4be offensichtlich mehr Unterst\u00fctzer des Esperanto, zu denen aber die Espeanto-Community keine Verbindung h\u00e4tte.<\/p>\n<p>Weitere Teilnehmer der Podiumsdiskussion waren:<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Barbara Seidlhofer<\/strong><br \/>\n(Englisch als Lingua franca, Amerikanistik und Anglistik, Universit\u00e4t Wien)<\/li>\n<li><strong>Josef van Genabith<\/strong><br \/>\n(Multilinguale Technologien, Deutsches Forschungszentrum f\u00fcr K\u00fcnstliche Intelligenz, Saarbr\u00fccken)<\/li>\n<\/ul>\n<p>Moderation: Matthias Hu\u0308ning &amp; Horst Simon (Freie Universit\u00e4t Berlin)<\/p>\n<ul>\n<li>Begr\u00fc\u00dfung:<br \/>\nAnita Traninger (Stv. Sprecherin Dahlem Humanities Center, Freie Universit\u00e4t Berlin<\/li>\n<li>Georg Bertram (Dekan des FB Philosophie und Geisteswissenschaften, Freie Universit\u00e4t Berlin)<\/li>\n<\/ul>\n<p><a href=\"https:\/\/www.geisteswissenschaften.fu-berlin.de\/we04\/linguistik\/histling\/mitarbeiter_innen\/prof\/simon\/index.html\">Prof. Horst Simon<\/a> wurde am<a href=\"https:\/\/www.rbb-online.de\/rbbkultur\/radio\/programm\/schema\/sendungen\/rbbkultur_am_vormittag\/archiv\/20191104_0905\/wissen_0910.html\"> 4. November von\u00a0 RBB Kultur<\/a> zu der Tagung befragt.<\/p>\n<p>Mitschnitt in der <a href=\"https:\/\/rbbmediapmdp-a.akamaihd.net\/content\/c2\/d1\/c2d141b7-cc74-4073-866c-d2470f96aa34\/b55d3ed8-55b6-4713-92a6-d2844c2106c6_8701e5d2-3283-4b83-b043-346ad17abf42.mp3\">Mediathek<\/a> als MP3-Datei 5 MB ca. 6:30 min<\/p>\n<p>Sein Gebiet sei zwar die historische Sprachwissenschaft, aber er blicke auch in die Zukunft. Er spricht sich ausdr\u00fccklich f\u00fcr Englisch aus, weil es so einfach sei und weil der englische Kulturraum m\u00e4chtig sei. Aber das k\u00f6nne sich \u00e4ndern.<\/p>\n<p>Es wird direkt nach Esperanto gefragt und Prof. Simon brilliert mit solidem Wissen \u00fcber die Geschichte im 20. Jahrhundert und die aktuelle Zahl von Esperanto-Sprechern. Er weiss sogar, dass es Muttersprachler gibt und Esperanto heute in Familien gesprochen wird.<\/p>\n<p>Die zweite H\u00e4lfte des Gespr\u00e4chs dreht sich um den Niedergang von Latein und Griechisch zugunsten von Nationalsprachen und die Rolle der K\u00fcnstlichen Intelligenz.<\/p>\n<p>Dann wird zu der Verantstaltung an der FU eingeladen, die insgesamt \u00f6ffentlich sei, darunter wird explizit ein Esperanto-Kurs erw\u00e4hnt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Anfang November fand an der FU Berlin (Freie Universit\u00e4t in Berlin) eine wissenschaftliche Tagung mit einer \u00f6ffentlichen Podiumsdiskussion am 7. November statt. Sie wurde unter dem Titel \u00bbDas Ende von Babel?\u00ab mit dem Text\u00a0 angek\u00fcndigt. 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