{"id":7921,"date":"2020-01-28T14:27:33","date_gmt":"2020-01-28T13:27:33","guid":{"rendered":"https:\/\/esperanto.berlin\/?p=7921"},"modified":"2020-01-28T15:06:57","modified_gmt":"2020-01-28T14:06:57","slug":"metzger-naskigtago-3a-februaro-1887","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/esperanto.berlin\/de\/metzger-naskigtago-3a-februaro-1887\/","title":{"rendered":"Metzger zum Geburtstag * 3. Februar 1887"},"content":{"rendered":"<p>Der Geburtstag von <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Max_Josef_Metzger\">Max Josef Metzger<\/a> Anfang Februar wird weit weniger wahrgenommen als sein Todestag im April. An diesem Tag wird eher der schwerm\u00fctigen Seite seines Lebens in den letzten Monaten vor seiner Hinrichtung gedacht.<\/p>\n<p>Seine fr\u00f6hliche Seite zeigt sich mehr in den jungen Jahren w\u00e4hrend der 10 Jahre in Graz. Er gab in der schweren Zeit nach dem Ersten Weltkrieg die \u00bbKatholische Jugendzeitung\u00ab heraus. Darin gab es in jeder Ausgabe eine \u00bbEine Plauderstunde mit dem Onkel\u00ab (unterzeichnet mit \u00bbOnkel Max\u00ab), in der er seinen jugendlichen Zuh\u00f6rern erl\u00e4utert, was in der Welt geschieht. In einem solchen Vortrag hat er sich als <a href=\"https:\/\/esperanto.berlin\/de\/onkel-max-mag-apfelstrudel\/\">Liebhaber von Apfelstrudel<\/a> bekannt.<\/p>\n<p>Es w\u00e4re sicher in seinem Sinn, dass auf dem <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Max-Josef-Metzger-Platz\">Max-Josef-Metzger-Platz<\/a> neben der M\u00fcllerstrasse in Wedding viel Raum f\u00fcr Spiel und Sport f\u00fcr Kinder und Jugendliche geschaffen wurde. Die neue <a href=\"https:\/\/www.verlag-apercu.de\/publikationen\/bezirksbroschuren-mitte\">Brosch\u00fcre des Bezirksamts Mitte<\/a> stellt den neugestalteten Platz auf Seite 122 im Abschnitt Kinder und Jugend in Wort und Bild vor.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-7923 alignright\" src=\"https:\/\/esperanto.berlin\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Metzger-Platz-in-BezBrosch122.jpg\" alt=\"\" width=\"365\" height=\"221\" \/>Im Text wird auch erw\u00e4hnt, dass sich auf der Laufbahn Worte in Esperanto befinden und angemerkt, dass sich Metzger f\u00fcr diese internationale Sprache eingesetzt habe.<\/p>\n<p>Leider ist das der einzige Hinweis auf Esperanto auf dem Platz, denn in den Textafeln, die entlang der M\u00fcllerstrasse im Boden eingelassen sind, wird dieser Aspekt nicht erw\u00e4hnt.<\/p>\n<p>Mehr dazu in dem <a href=\"https:\/\/esperanto.berlin\/de\/deutsch-max-josef-metzger-platz-6-juni-2019-einweihung\/\">Bericht zur Einweihung<\/a> am 6. Juni 2019.<\/p>\n<h2 id=\"\">Erstes Bodendenkmal als \u00bbZEO\u00ab<\/h2>\n<p>Durch die als \u00bbmotiviernd\u00ab gedachten Worte wird der ganze <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Max-Josef-Metzger-Platz\">Max-Josef-Metzger-Platz<\/a> zum \u00bb<a href=\"https:\/\/eo.wikipedia.org\/wiki\/Zamenhof\/Esperanto-objekto\">ZEO<\/a>\u00ab, also zum \u00bbZamenhof\/Esperanto-objekto\u00ab, wie in der Esperanto-Szene alles bezeichnet wird, was sich irgendwie auf Esperanto-bezieht. Darunter so <a href=\"https:\/\/eo.wikipedia.org\/wiki\/Listo_de_Zamenhof\/Esperanto-objektoj\">schwer ereichbare Dinge<\/a> wie ein Asteroid und eine Insel in der Antarktis, aber auch viele Strassen oder Gedenksteine.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.verlag-apercu.de\/publikationen\/bezirksbroschuren-mitte\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-7925 alignleft\" src=\"https:\/\/esperanto.berlin\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/BezBroschMitte2020Titel.jpg\" alt=\"\" width=\"178\" height=\"178\" \/><\/a>Dieses \u00bb<a href=\"https:\/\/eo.wikipedia.org\/wiki\/Zamenhof\/Esperanto-objekto\">ZEO<\/a>\u00ab im Herzen von Berlin ist leicht erreichbar. Von n\u00f6rdlichen Ausgang der U6 (Wedding) kommt man direkt an die s\u00fcdliche Ecke des Platzes, wo im Sommer der Trinkbrunnen kostenlos Wasser spendet.<\/p>\n<p>Wer mehr \u00fcber den Bezirk Mitte erfahren will, kann die neue Brosch\u00fcre zur Hand nehmen, die in den \u00f6ffentlichen Einrichtungen und Bibliotheken kostenlos ausliegt. Sie ist auch auf der <a href=\"https:\/\/www.verlag-apercu.de\/publikationen\/bezirksbroschuren-mitte\">Website des Verlags <\/a>\u00a0verf\u00fcgbar. Die einzelnen Seiten werden als formatierter Text angezeigt (kein PDF). Der gedrucken Ausgabe liegt ein Stadtplan mit Netzplan des Verkehrsverbunds bei.<\/p>\n<p>Auf der Seite 122 steht (Hervorhebung von Esperanto.berlin)<\/p>\n<p><strong>Neu gestalteter Max-Josef-Metzger-Platz an der M\u00fcllerstra\u00dfe<\/strong><\/p>\n<h1 id=\"f\u00fcr-spiel-sport-spaziergang\"><strong>F\u00fcr Spiel, Sport, Spaziergang<\/strong><\/h1>\n<p>Die Kinder hatten bereits den Kletterfelsen, die Hopse-Fl\u00e4che und die Liegewiese erobert, als am 6. Juni der neu gestaltete Max-Josef-Metzger-Platz im Wedding der \u00d6ffentlichkeit ganz offiziell \u00fcbergeben wurde. Grundsch\u00fcler standen zum Staffellauf bereit. Die ca. 14.000 m<sup>2<\/sup> gro\u00dfe Spiel-, Sport- und Erholungsfl\u00e4che zwischen M\u00fcller- und Gerichtstra\u00dfe unweit vom U-Bahnhof Leopoldstra\u00dfe war zuvor f\u00fcr rund 2,3 Mio. Euro umgestaltet worden \u2013 unter Einbeziehung der hier Wohnenden und nahen Grundschulen und Kitas. Bei der Er\u00f6ffnung betonte Dr. Sandra Obermeyer, Abteilungsleiterin der Senatsverwaltung f\u00fcr Stadtentwicklung und Wohnen: \u201eAls F\u00f6rdermittelgeber sind wir sehr zufrieden mit dem Ergebnis.\u201c Die Finanzierung erfolgte ja \u00fcber das St\u00e4dtebauf\u00f6rderungsprogramm Aktive Zentren. Das B\u00fcro bgmr Landschaftsarchitekten GmbH setzte sich mit seinem Entwurf durch, in den viele Ideen aus einem B\u00fcrger-Beteiligungsverfahren einflossen. Bezirksstadtr\u00e4tin Sabine Wei\u00dfler wies noch auf einen speziellen Aspekt hin: \u201eBesonders freut mich, dass wir durch die Neugestaltung ein neues Informationssystem aufbauen und die vorhandene Tr\u00fcmmers\u00e4ule sanieren konnten.\u201c Seit 1954 gibt es die 12 Meter hohe und jetzt wieder ansehnliche Tr\u00fcmmers\u00e4ule vom K\u00fcnstler Gerhard Schultze-Seehof.<\/p>\n<p>Durch in den Boden integrierte Bronzetafeln wird auf das Leben und Wirken des Namensgebers des Platzes, des Theologen und Philosophen Max Josef Metzger, aufmerksam gemacht. Er war einst Priester der Josephskirche am Platz und ist wegen seiner pazifistischen \u00dcberzeugungen 1944 ermordet worden. Die 400 Meter lange Laufstrecke auf dem Platz tr\u00e4gt nicht nur Streckenangaben, <strong>sondern auch farbige W\u00f6rter in Esperanto \u2013 einer internationalen Sprache, f\u00fcr die sich Metzger einsetzte<\/strong>. Munitionsfunde und Kriegstr\u00fcmmer hatten die Baggerarbeiten zun\u00e4chst monatelang verz\u00f6gert. Mit Bauschutt und Altlasten belastete B\u00f6den mussten ausgetauscht werden. Baum- und Strauchbestand und die Liegewiese wurden weitgehend erhalten.<\/p>\n<p>Unterm Rasen befindet sich jetzt eine wasserspeichernde Rigole f\u00fcr die Regenwasser-Versickerung, und ein Trinkbrunnen wurde aufgestellt. Noch ein Zugewinn: Die erneuerten Wege sind besser ausgeleuchtet.<\/p>\n<p><em><strong>Die sanierte Tr\u00fcmmers\u00e4ule.<\/strong><\/em><\/p>\n<p><em><strong>Die Kinder weihen aktiv den neu gestalteten Platz ein.<\/strong><\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Geburtstag von Max Josef Metzger Anfang Februar wird weit weniger wahrgenommen als sein Todestag im April. An diesem Tag wird eher der schwerm\u00fctigen Seite seines Lebens in den letzten Monaten vor seiner Hinrichtung gedacht. Seine fr\u00f6hliche Seite zeigt sich &hellip; <a href=\"https:\/\/esperanto.berlin\/de\/metzger-naskigtago-3a-februaro-1887\/\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[142],"tags":[],"jetpack_featured_media_url":"","jetpack_shortlink":"https:\/\/wp.me\/par8jA-23L","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/esperanto.berlin\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7921"}],"collection":[{"href":"https:\/\/esperanto.berlin\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/esperanto.berlin\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/esperanto.berlin\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/esperanto.berlin\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=7921"}],"version-history":[{"count":9,"href":"https:\/\/esperanto.berlin\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7921\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":7932,"href":"https:\/\/esperanto.berlin\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7921\/revisions\/7932"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/esperanto.berlin\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=7921"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/esperanto.berlin\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=7921"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/esperanto.berlin\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=7921"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}