{"id":8177,"date":"2020-07-30T22:34:19","date_gmt":"2020-07-30T21:34:19","guid":{"rendered":"https:\/\/esperanto.berlin\/?p=8177"},"modified":"2020-08-02T16:34:36","modified_gmt":"2020-08-02T15:34:36","slug":"eo-ddr-1970","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/esperanto.berlin\/de\/eo-ddr-1970\/","title":{"rendered":"Vor 50 Jahren"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-8221 alignright\" src=\"https:\/\/esperanto.berlin\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/Der_Esperantist_titel.jpg\" alt=\"Der_Esperantist_titel\" width=\"233\" height=\"55\" \/><\/p>\n<p>Vor genau 50 Jahren im Jahr 1970 konnten die Esperanto-Freunde in der DDR in der Region, die heute von der Esperanto-Liga Berlin-Brandenburg abgedeckt wird, alle zwei Monate Neuigkeiten aus der Zeitschrift \u00bbder esperantist\u00ab erfahren. Diese Zeitschrift ist inzwischen<a href=\"https:\/\/esperanto.berlin\/esperantist-ddr\/esperantist-archive-org\/\"> digital zug\u00e4nglich<\/a> und kann einfach ausgewertet werden. Relevant sind f\u00fcr die engere Geschichte der ELBB nur Berlin (Hauptstadt der DDR) und die Bezirke Frankfurt (Oder), Cottbus und Potsdam aus denen die L\u00e4nder Berlin und <a href=\"https:\/\/www.politische-bildung-brandenburg.de\/themen\/neuanfang-brandenburg\/interviews-mit-den-protagonisten\/aus-bezirken-werden-laender\">Brandenburg<\/a> gebildet wurden.<\/p>\n<p>In Berlin befand sich das B\u00fcro der Esperanto-Abteilung im Kulturbund und die Redaktion der Zeitschrift \u00bbder esperantist\u00ab mit den folgenden Angaben 1970 im Impressum:<\/p>\n<p>Herausgeber: Deutscher Kulturbund (Zentraler Arbeitskreis Esperanto der DDR).<\/p>\n<p>Redaktion: 108 Berlin, Charlottenstra\u00dfe 60. Fernruf: 22 59 91 (ne plu validas).<br \/>\nVerantwortl. Redakteur: <a href=\"https:\/\/eo.wikipedia.org\/wiki\/Detlev_Blanke\">Detlev Blanke<\/a>, \u2665<br \/>\nRedaktionskommission:<\/p>\n<ul>\n<li>Otto B\u00e4\u00dfler,<\/li>\n<li>Eugen Menger,<\/li>\n<li>Dr. Hans Eichhorn, \u2665<\/li>\n<li>Rudi Graetz, \u2665<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/eo.wikipedia.org\/wiki\/Rudolf_Hahlbohm\">Rudolf Hahlbohm<\/a>, \u2665<\/li>\n<li>Rainer Knapp,<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/eo.wikipedia.org\/wiki\/Wilhelm_Wildebrand\">Willi Vildebrand<\/a>, \u2665<\/li>\n<\/ul>\n<p>Davon hatten zumindest die mit \u2665 gekennzeichneten Personen einen Bezug zu Berlin oder Brandenburg (Geburtsort, Wohnsitz oder Arbeitsstelle, auch zeitweise).<\/p>\n<p>Im Jahr 1970 waren in der DDR sowohl die Feierlichkeiten zum Jubil\u00e4um der 25. Jahrestag (7. Oktober 1949) der Gr\u00fcndung des Staates, als auch des 100. Geburtstags von Lenin (22. April). An beidem beteiligten sich die Esperanto-Freunde.<\/p>\n<p>Der Zentrale Arbeitskreis hatte schon am 13. 12. 1969 eine Festsitzung an\u00adl\u00e4\u00dflich des Jubil\u00e4umsjahres der DDR in <strong>Berlin<\/strong> durchgef\u00fchrt und den Fernsehturm (esperantist 38\/39 Seite 8) besucht. Die Sicht war aber schlecht. Kein Wunder, denn in Ost und West war Ofenheizung mit Braunkohle.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Die Situation in Berlin wurde von Bundesfreund Ernst <strong>Schonert<\/strong>. dem Vorsitzenden des BAK Berlin, skizziert. Er betonte, da\u00df die bis\u00adher zu einem Teil erreichte Kon\u00adinuit\u00e4t in der Arbeit nicht, dar\u00fcber hinwegt\u00e4uschen d\u00fcrfe, da\u00df viele abseits der Arbeit im DKB stehen.<\/p>\n<p>Tats\u00e4chlich sind Berichte \u00fcber Berlin deutlich seltener als aus anderen St\u00e4dten und Regionen. Allerdings waren viele Berliner in der zentralen Organisation aktiv.<\/p>\n<p>In der <a href=\"https:\/\/archive.org\/details\/DerEsperantist_1970_n042_jun-aug\">Nr. 42 Juni\u2014August 1970<\/a> wird auf Seite 42 unter den \u00bbLeninfeiern in der DDR\u00ab auch <strong>Potsdam<\/strong> genannt. Es wurde der in Esperanto synchronisiert sowjetische Tonfilm \u00bbLebendiger Lenin\u00ab gezeigt und das Erz\u00e4hlgedicht von Bert Brecht \u201e<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Die_Teppichweber_von_Kujan-Bulak_ehren_Lenin\">Die Teppichweber von Kujan Bulak ehren Lenin<\/a>\u201c in einer Esperanto-\u00dcbersetzung vorgetragen.<\/p>\n<p>Das <a href=\"https:\/\/glockenweiss.de\/johannisthal-synchron\/\"><span class=\"s1\">DEFA-Studio f\u00fcr Synchronisation<\/span><\/a> befand sich in Berlin-Johannisthal.<\/p>\n<p>In der <a href=\"https:\/\/archive.org\/details\/DerEsperantist_1970_n043_sep-okt\">Nr. 43 September\u2014Oktober 1970<\/a> wird \u00fcber eine Delegation zum <a href=\"https:\/\/eo.wikipedia.org\/wiki\/UK_1970\">55. Esperanto-Weltkongre\u00df<\/a> (Wien 1. \u20148.8.1970) berichtet:<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Aus der Deutschen Demokratischen Republik nahm eine Delegation des Zentralen Arbeitskreises Esperanto im Deutschen Kulturbund (ZAK) unter Leitung von Handelsrat Rudi <strong>Graetz<\/strong> teil. Dieser Delegation ge\u00adh\u00f6rten weiterhin die ZAK-Mitglieder Dr. Till Dahlenburg, Dr. Hans <strong>Eichhorn<\/strong>, Ernst <strong>Schonert<\/strong> (BAK-Vorsitzender Berlin) und Detlev <strong>Blanke<\/strong> an.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">In einer Gemeinschaftsauff\u00fchrung mit den sowjetischen Esperantisten wurden die sowjetischen Filme \u201eDie Erde, die ich liebe&#8221; (Farbfilm), \u201eDagestaner Ballade&#8221; und der DDR-Farb\u00adfilm auf ORWO-Color \u201eDie DDR im 20. Jahr&#8221; mit gro\u00dfem Erfolg in Esperanto gezeigt.<\/p>\n<p>Die Beitr\u00e4ge der DDR-Esperantisten werden in <a href=\"https:\/\/eo.wikipedia.org\/wiki\/UK_1970\">Wikipedia<\/a> nicht erw\u00e4hnt.<\/p>\n<p>Rektor der Sommer-Universit\u00e4t war <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Eugen_W%C3%BCster\">Prof. Dr. Eugen W\u00fcster<\/a>, Wieselburg\/\u00d6sterreich, ein Spezialist von Weltrang f\u00fcr internationale Sprachnormung und Mitarbeiter der UNESCO. W\u00fcster hatte ab 1919 an der Technischen Hochschule <strong>Charlottenburg<\/strong> studiert. Zwischen Sommer 1918 und 1920 erarbeitete er als 20- bis 22-j\u00e4hriger Student im Kern das Gro\u00dfw\u00f6rterbuch <i>Enzyklop\u00e4disches W\u00f6rterbuch Esperanto-Deutsch<\/i> (\u201e<a href=\"https:\/\/eo.wikipedia.org\/wiki\/Enciklopedia_Vortaro_Esperanta-Germana\">Enciklopedia Vortaro<\/a>\u201c), das bis heute hinsichtlich Detailliertheit und Zuverl\u00e4ssigkeit un\u00fcbertroffen ist.<\/p>\n<p>Der 26. Internationale Esperanto-Jugendkongre\u00df, der vom 10. bis 17. 8.1970 in Graz\/\u00d6sterreich stattfand, hatte das Thema \u201eSchule \u2014 Ort der Revolution?\u201c Es nahmen 200 junge Esperantisten aus 20 L\u00e4n\u00addern teil. Aus der DDR waren es Dr. Hans Eichhorn und Detlev Blanke. Beide damals um die 30 Jahre alt. Eines der Haupt\u00adreferate zur Kon\u00adgre\u00dfthematik kam von und Detlev <strong>Blanke<\/strong> (DDR) sowie der Vortrag \u201eLenin und Esperanto\u201c, den Dr. <strong>Eichhorn<\/strong> anl\u00e4\u00dflich des Leninjahres hielt.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">D. <strong>Blanke<\/strong> erl\u00e4uterte in seinem Re\u00adferat die Einheit von Bildung und Erziehung in den Schulen der DDR und zeigte, wie in unserer Repu\u00adblik der neue, der sozialistische Mensch erzogen wird.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Alle Diskussionen wurden auf sehr hohem Niveau gef\u00fchrt und zeigten das Suchen vieler Kongre\u00dfteilneh\u00admer aus westlichen L\u00e4ndern nach Auswegen aus der dortigen Bil\u00addungsmisere.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Auf Seite\u00a0 wird \u00fcber die Gr\u00fcndung einer<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><strong>Fachgruppe Interlinguistik \/ Esperantologie<\/strong><\/p>\n<p>berichtet. Nachdem die Sowjetunion und Ungarn bereits aktiv sind, m\u00fcsse auch die DDR gleichziehen.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">In der DDR gibt es bisher keine Institution, die sich mit Fragen der Interlinguistik und Esperantologie besch\u00e4ftigt Es wurde daher zweck\u00adm\u00e4\u00dfig, auch in der DDR die Experten f\u00fcr diesen Bereich in einer Ar\u00adbeitsgruppe zusammenzufassen. Zu Beginn dieses Jahres wurde daher die Fachgruppe Interlinguistik! Esperantologie (FIE) beim Zentralen<br \/>\nArbeitskreis Esperanto der DDR gegr\u00fcndet. Sie wird geleitet von Prof. Dr, Viktor <strong>Falkenhahn<\/strong> (Humboldt-Universit\u00e4t).<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Bisher wurden zwei Veranstaltungen durchgef\u00fchrt. Auf der ersten Sitzung wurde die Frage des \u201eGegenstandes der<br \/>\nInterlinguistik und der Esperantologie\u201c diskutiert, nachdem D. <strong>Blanke<\/strong> in einem l\u00e4ngeren Referat einen \u00dcberblick \u00fcber die aktuellen Definitio\u00adnen und den internationalen Stand gegeben hatte. Auf der zweiten Sit\u00adzung hatten die Vertreter von Ido (G. Anton), Interlingue (W. Neumann) und Interlingua (W. Raedler) die M\u00f6glichkeit, ihre Auffassungen \u00fcber<br \/>\ndie Struktur einer internationalen Plansprache darzulegen.<\/p>\n<p>Auf Seite 17 \/ 18 Sept Okt ein Beitrag von <a href=\"https:\/\/esperanto.berlin\/helmut-lehmann-provo-de-malfrua-nekrologo\/\">Helmut Lehmann<\/a> \u00fcber den Arbeitsplan und wie wichtig dieser ist.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Oft wird er untersch\u00e4tzt, der Arbeitsplan. Die Arbeit l\u00e4uft ja, wir sind doch aktiv; heute machen wir dies, morgen jenes. Eine n\u00fcchterne Ana\u00adlyse w\u00fcrde jedoch ergeben, da\u00df wir oft nicht systematisch und gr\u00fcndlich genug vorgehen. Es gibt zu viele sogenannte \u201eSto\u00dfaktionen\u201c, und man treibt von einer zur anderen. Was h\u00e4tten wir aber erreichen k\u00f6nnen, wenn wir systematisch und v\u00f6llig realistisch nach einem Plan vorge\u00ad<br \/>\ngangen w\u00e4ren? Es lie\u00dfe sich der Beweis erbringen, da\u00df diese Arbeitsweise ungleich effektiver ist.<\/p>\n<p>Auf in Nummrt Seite 17 eine kurze Notiz \u00fcber Esperanto-B\u00fccher aus Bulgarien.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft\" src=\"https:\/\/upload.wikimedia.org\/wikipedia\/commons\/thumb\/8\/81\/1968_Flugas_Kanto_1.jpeg\/437px-1968_Flugas_Kanto_1.jpeg\" width=\"141\" height=\"194\" \/><strong>Novaj Libroj<\/strong><\/p>\n<p>Karl-Marx-Buchhandlung en <strong>Ber\u00adlin<\/strong>, Karl-Marx-Allee 78\/84) havigas al vi jenajn verkojn \u201e<a href=\"https:\/\/commons.wikimedia.org\/wiki\/File:1968_Flugas_Kanto_1.jpeg\">Flugas kanto tra la mondo<\/a>\u201c (bulgaraj kantoj en Esperanto), M 4,65; <a href=\"https:\/\/eo.wikipedia.org\/wiki\/%C4%A4risto_Botev\">Botev<\/a>: \u201e<a href=\"https:\/\/www.esperanto-buchversand.de\/BotevHristo--Elektitaverkaro---L0381---?PHPSESSID=e7rv0ls46k90lt7pblmsgl88d2\">Elek\u00adtita verkaro<\/a>\u201c, M 5,15; Esperanto\u00ad disko kun kantoj de M. Nikolova kaj Kiril Semov, M 8,15.<\/p>\n<p>Nr. 44 vom November\u2014Dezember 1970 auf Seite 17 eine kurze Notiz \u00fcber die neue Adresse von Rudi <strong>Graetz<\/strong> (Prezidanto de Centra Labor\u00adrondo Esperanto de GDR)<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">102 <strong>Berlin<\/strong>, Karl-Marx-Allee 23 (ne plu valida)<\/p>\n<p>Ein Neubaublock neben dem Kino International. Er hatte am 3. September in <strong>Potsdam<\/strong> en einer Beratung von 31 international arbeitenden Organisationen teilgenommen. Darunter war auch die \u00bbMondpaca Esperanto Movado\u00ab, die von ihm und Helmut Fuchs vertreten wurde. Die Arbeit von MEM wurde in der Dokumentation der Beratung gew\u00fcrdigt.\u00a0 Auch andere Esperanto-Organisationen sollten an den Beratungen teilnehmen.<\/p>\n<p>In der rechten Spalte ein Berichte \u00fcber Sendungen im DDR-Rundfunk.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><strong>Du gravaj radio-intervjuoj pri Esperanto<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Lastatempe okazis du gravaj inter\u00advjuoj de GDR-radiostacioj pri Esperanto. La distrikta stacio de <strong>Potsdam<\/strong> disa\u016ddigis la 20-an de ok\u00adtobro 10-minutan intervjuon kun f-ino Carola Schimmelpfennig kaj s-ro Arnold Zenkeri.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" alignright\" src=\"https:\/\/upload.wikimedia.org\/wikipedia\/de\/thumb\/0\/07\/DT64_Logo.svg\/220px-DT64_Logo.svg.png\" width=\"168\" height=\"104\" \/>La tutrespublika junulara studio DT 64 dissendis la 10-an de okto\u00adbro 1970 intervjuon kun la sekre\u00adtario de Centra Laborrondo Espe\u00adranto de GDR Detlev <strong>Blanke<\/strong> pri Esperanto, ties lingva konsisto, la laboro de la esperantistoj en GDR, la internacia movado, literatura ta\u016dgeco de Esperanto, la signifo de planlingvo por la scienca-tek\u00adnika revolucio ktp. La studio pre\u00adzentis esperantlingvan diskon kaj alvokis la junularon de GDR studi la internacian lingvon en la kursoj\u00a0 de la Germana Kulturligo.<\/p>\n<p>Auf Seite 18 dann ein ausf\u00fchrlicher Bericht im Abschnitt \u00bbEl la distriktoj\u00ab \u00fcber ein Treffen der Berliner:<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><strong>Distrikta renkonti\u011do en Berlin<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Pli ol 50 geesperantistoj el Berlino kunvenis la 24-an de oktobro 1970 okaze la dua distrikta renkonti\u011do en <strong>Glienicke Nordbahn<\/strong>. La \u0109efre-ferajon faris la sekretario de la Centra Laborrondo Esperanto de GDR, Detlev <strong>Blanke<\/strong>, kiu resumis la \u011dis nun atingitajn sukcesojn de la esperantistoj de GDR dum la lastaj 5 jaroj, atentigis pri la an\u00adkora\u016d forigendaj mankoj kaj ski\u00adzis la perspektivon por la 70-aj jaroj. Sekvis diskuto pri la kon\u00adkretaj porberlinaj taskoj. La tri rezolucioj de la V-a MEM-konferenco (Vieno 1970) estis unua\u00adnime akceptitaj kiel subtenenda.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Posttagmeze oni montris la GDR-kolorfilmon en Esperanto \u00bbLa GDR en sia 20-a jaro\u00ab. Pri la 55-a UK raportis s-ro E. Schonert, la estro de la distr. laborrondo. Sekvis lumbildoj pri la UK kaj la TEJO-Kongreso en Graz. La vesperon fi\u00adnigis prezentado de sondiskoj kaj ties trafa komento far D-ro H. Eichhorn kaj komuna kantado.<\/p>\n<p>Das auf Seite 19 erw\u00e4hnte Treffen d\u00fcrfte auch in Berlin stattgefunden haben.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><strong>Kommission Arbeiter-Esperanto-Bewegun<\/strong>g<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Am 19.12. 70 tagte beim ZAK die Kommission zur Erforschung der Traditionen der Arbeiter-Esperanto-Bewegung, an der 8 Bundesfreunde teilnahmen. Alle Esperantofreunde werden aufgerufen, m\u00f6glichst alle Materialien \u00fcber LEA, SAT usw.<br \/>\ndem ZAK bekanntzugeben oder zur Fotokopierung zur Verf\u00fcgung zu stellen. Kein Dokument darf ver\u00adloren gehen! Forscht bei Bekann\u00adten! Sprecht mit Euch bekannten Bundesfreunden! Nehmt unverz\u00fcg\u00adlich Kontakt auf mit dem Zentra\u00adlen Arbeitskreis!<\/p>\n<p>Wenn man Gl\u00fcck hat, sind die Kopien jetzt im Bundesarchiv.<\/p>\n<h2 id=\"berlin-in-der-zeitschrift-\u00bbpa\">Berlin in der Zeitschrift \u00bbPACO\u00ab<\/h2>\n<p>Die aktive Mitwirkung in der \u00bb<a href=\"https:\/\/eo.wikipedia.org\/wiki\/Mondpaca_Esperantista_Movado\">Mondpaca Esperantista Movado<\/a> (MEM)\u00ab (Weltfriedens Esperanto-Bewegung) war f\u00fcr die sozialistischen L\u00e4nder ein wichtiges Anliegen. Auch in der DDR wurden j\u00e4hrlich opulet ausgestattete Ausgaben der Zeitschrift \u00bb<a href=\"https:\/\/eo.wikipedia.org\/wiki\/PACO_(revuo)\">PACO<\/a>\u00ab (Frieden) produziert, die spezifisch deutsche Themen behandelten (Politik, Literatur, Kultur, Geschichte, Tourismus). In der Ausgabe von 1970 wird unter anderem \u00bb<strong>Berlin<\/strong>, Hauptstadt der DDR\u00ab vorgestellt. Auch Autoren und \u00dcbersetzer kamen h\u00e4ufig aus Berlin.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><strong><a href=\"https:\/\/www.bitarkivo.org\/gazetoj\/pacogdreldono#jaro-1970\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium alignright\" src=\"https:\/\/www.bitarkivo.org\/_media\/kovriloj\/pacogdreldono_1970.jpg?w=180&amp;tok=58327a\" width=\"180\" height=\"253\" \/><\/a>GDR-eldono de Paco 7\/8 1970<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Jen el la enhavo de la <a href=\"https:\/\/www.bitarkivo.org\/gazetoj\/pacogdreldono#jaro-1970\">\u0109ijara GDR-Paco-numero<\/a>:<br \/>\n\u201eGenocido\u201c, \u201eNapalmo\u201c, \u201eMalgra\u016d israelaj agresoj \u2014 ekonomiaj sucesoj en la arabaj landoj\u201c (R. <strong>Graetz<\/strong>), \u201e\u0108iu-sekunde mortas unu homo\u201c, \u201eLa milionoj da mortintoj de l\u2019imperiismo\u201c, \u201eLa nuklearmila dan\u011dero\u201c, \u201eSekundoj \u011dis la morto\u201c, \u201eLa soldato de la Ciotat\u201c (B. Brecht), \u201eKiel mal\u00ad venkigi Esperanton: la ne\u016dtralisma metodo\u201c. \u201eLenin kaj la paco\u201c, \u201eEduko de estontaj Civitanoj\u201c, \u201eLa vivo de la judoj en GDR\u201c, \u201eGDR-lando de libro\u201c, \u201eTeatrolando GDR\u201c, \u201eLa du filoj\u201c (B, Brecht), \u201e<strong>Berlin \u2014 metro\u00adpolo de GDR<\/strong>\u201c, \u201e\u0109arma vespero\u201c (K\u00e4stner), \u201ePri la historio de inter\u00adnaciaj planlingvoj\u201c (D. Blanke), \u201eEsperanto-amikoj de GDR por la paco \u2014 kvin jaroj da sukcesplena laboro\u201c (R. Graetz), \u201eEro\u015denko\u201c (O. B\u00e4\u00dfler), \u201eInterlingvistikaj kaj esperantologiaj Standard verkoj\u201c (D. Blanke).<\/p>\n<h2 id=\"andere-berliner\">Andere berliner Verbindungen<\/h2>\n<p>In <a href=\"https:\/\/archive.org\/details\/DerEsperantist_1970_n043_sep-okt\">Nummer 43 auf Seite 20\/21<\/a> ist der Text von \u00bbPrelego pri fundamentaj elementoj de Esperanto\u00ab <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Raymond_Schwartz\">Raymond Schwartz<\/a>.<\/p>\n<p>Nach dem Zweiten Weltkrieg ver\u00f6ffentlichte er seinen gro\u00dfen Roman <a href=\"https:\/\/eo.wikipedia.org\/wiki\/Kiel_akvo_de_l%27_rivero\"><i>Kiel Akvo de l&#8217; Rivero<\/i><\/a>, in dem er teilweise autobiographisch das Leben eines jungen Franzosen aus dem deutsch-franz\u00f6sischen Grenzgebiet darstellt, der nach seinem Schulabschluss f\u00fcr einige Zeit nach Berlin kommt, bei Kriegsausbruch 1914 aus <strong>Berlin<\/strong> fliehen muss.<\/p>\n<p>Der Name von <a href=\"https:\/\/eo.wikipedia.org\/wiki\/Walter_von_Waldowski\">Walter von Waldowski<\/a> taucht bei einem \u00bbKomplementa Vortaro\u00ab auf, das in Teilen nach und nach ver\u00f6ffentlicht wurde. Die Einleitung war in der <a href=\"https:\/\/archive.org\/details\/DerEsperantist_1969_n036-037_nov-dec\">Nummer 36\/37<\/a> , wo er als \u00bbDiplomita Esperantoinstruisto\u00ab bezeichnet wird. Im der Nummer 43 sind Teile der Buchstaben F und G. Lediglich bei seiner Frau <a title=\"Margarete von Waldowski\" href=\"https:\/\/eo.wikipedia.org\/wiki\/Margarete_von_Waldowski\">Margarete<\/a> gibt es einen Hinweis auf eine \u00dcbersiedlung nach Westberlin, was angesichts des Alters der beiden nicht unbedingt politische Gr\u00fcnde haben musste.<\/p>\n<p>In der selben <a href=\"https:\/\/archive.org\/details\/DerEsperantist_1969_n036-037_nov-dec\">Nummer 36\/37<\/a> war auf Seite 22 ein Gl\u00fcckwunsch zum Geburtstag zum 8o. Geburtstag von Margarete von <strong>Waldowski<\/strong>:<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Margarete kaj Walter de <strong>Waldowski<\/strong> apartenas al tiuj esperantistoj en GDR, kiuj ne nur parole sed vere kaj el plena koro, kun admirinda laboremo agas por kaj per Esperanto. 1969 estis por ambao la jubilea jaro de ilia 50-jara esperantisteco. CLR, kaj certe \u0109iuj esperantistoj, kiuj konas<br \/>\ntiun simpatian paron, elkore gratulas al ili dezirante ankora\u016d, multajn sanajn kaj feli\u0109ajn jarojn. Tion ni speciale esprimas al sinjorino de <strong>Waldowski<\/strong>, kiu festis la 1.12.1969 sian 80 naski\u011dtagon. CLR<\/p>\n<h2 id=\"presseschau-1970\">Presseschau 1970<\/h2>\n<p>Das ganze Jahr \u00fcber wurde die Berichte in Tageszeitungen registriert und vermutlich die Ausschnitte gesammelt.<\/p>\n<ul>\n<li>\u201eNeue Zeit\u201c, <strong>Berlin<\/strong>, 8. 9. 70, anonco de la Centra Renk., same en<br \/>\n\u201eBauernecho\u201c, <strong>Berlin<\/strong>, 8. 9. 70, \u201eM\u00e4rkische Volksstimme\u201c, Potsdam, 26. 9. 70<\/li>\n<li>Pli ampleksajn informojn pri la Centra Renkonti\u011do kaj la aktivado en &#8211; kaj eksterlanda trovi\u011dis en \u201eAzet-Abendzeitung\u201c, Leipzig, 7. 9. 70, \u201eDie Union\u201c, Dresden, 10. 9 .70; 11. 9. 70; 29. 9. 70; \u201eDie Union\u201c, Karl-Marx-Stadt, 2. 10. 70; 25. 9. 70; En ampleksaj artikoloj raportis pri la Renkon\u00adti\u011do \u201eLiberal-Demokratische Zeitung\u201c, Halle, 26. 9. 70, \u201eNeues Deutschland\u201c (Respublika eldono!!) 26. 9. 70, \u201eBZ am Abend\u201c, <strong>Berlin<\/strong>, 26. 9. 70, \u201eFreie Presse\u201c, Karl-Marx-Stadt, 28.9.70, \u201eSonntag\u201c, <strong>Berlin<\/strong>, 11. 10.70 (mallonge), \u201eBrandenburgische Neueste Nachrichten\u201c, <strong>Potsdam<\/strong>, 23. 9. 70, (ampleksega: \u201eFa\u016dsto de Goethe en Esperanto\u201c)<\/li>\n<li>\u201eM\u00e4rkische Volksstimme\u201c, <strong>Potsdam<\/strong>. 29. 8. 70, ampleksa artikolo de L. <strong>Sch\u00f6dl<\/strong> \u201eEsperanto havas estontecon\u201c.<\/li>\n<li>\u201eM\u00e4rkische Volksstimme\u201c, <strong>Potsdam<\/strong>, 11. 9. 70, pri loka agado pri sama temo \u201eTh\u00fcringer Neueste Nachrichten\u201c, Erfurt, 14.8.70<\/li>\n<li>\u201eDer Morgen\u201c, 6. 9. 70, pri pola Esperanto-gazeto por blinduloj; same la lecionoj de Peter <strong>Levsen<\/strong> kun informoj \u201eBZ am Abend\u201c, Berlin, 30. 10. 70, pri la dua distrikta renk, en Berlin, same \u201eDer Morgen\u201c, 20. 10. 70<\/li>\n<li>\u201eDie Trommel\u201c, <strong>Berlin<\/strong>, 1. 9. 70, organo de la pionira organizo de GDR, ampleksa interesaj artikolo \u201e\u0108u oni en la jaro 2000 parolos nur kelkajn lingvojn a\u016d, idealokaze, nur unu mondlingvon?\u201c resp. pozitivas por plan\u00adlingvo, ne menciante Esperanton.<\/li>\n<\/ul>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vor genau 50 Jahren im Jahr 1970 konnten die Esperanto-Freunde in der DDR in der Region, die heute von der Esperanto-Liga Berlin-Brandenburg abgedeckt wird, alle zwei Monate Neuigkeiten aus der Zeitschrift \u00bbder esperantist\u00ab erfahren. Diese Zeitschrift ist inzwischen digital zug\u00e4nglich &hellip; <a href=\"https:\/\/esperanto.berlin\/de\/eo-ddr-1970\/\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[4,6],"tags":[443,444,58],"jetpack_featured_media_url":"","jetpack_shortlink":"https:\/\/wp.me\/par8jA-27T","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/esperanto.berlin\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8177"}],"collection":[{"href":"https:\/\/esperanto.berlin\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/esperanto.berlin\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/esperanto.berlin\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/esperanto.berlin\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=8177"}],"version-history":[{"count":27,"href":"https:\/\/esperanto.berlin\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8177\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":8225,"href":"https:\/\/esperanto.berlin\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8177\/revisions\/8225"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/esperanto.berlin\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=8177"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/esperanto.berlin\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=8177"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/esperanto.berlin\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=8177"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}