{"id":8732,"date":"2020-11-29T01:40:55","date_gmt":"2020-11-29T00:40:55","guid":{"rendered":"https:\/\/esperanto.berlin\/?p=8732"},"modified":"2020-11-30T21:12:35","modified_gmt":"2020-11-30T20:12:35","slug":"laszlo-hoerspiel-2020-dez","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/esperanto.berlin\/de\/laszlo-hoerspiel-2020-dez\/","title":{"rendered":"H\u00f6rspiel zu Zamenhof im DLF Kultur"},"content":{"rendered":"<p>Am Sonntag, den 20. Dezember 2020 um 18:30 Uhr den Deutschlandfunk Kultur (Berlin 89,6 MHz) einschalten! (Weitere <a href=\"https:\/\/esperanto.berlin\/de\/esperanto-orte-berlin\/radio-frekvencoj\/\">Frequenzen, Satellit und Kabel<\/a>)<\/p>\n<p>Das H\u00f6rspiel \u00bbAm Rande des Untergangs vergn\u00fcgt sich das Kapital\u00ab v<span class=\"player__author\">on Jo\u00ebl L\u00e1szl\u00f3 besch\u00e4ftigt sich mit Zamenhof und das erscheint dem Sender so wichtig, da\u00df in der <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/hoerspielmanifest-fuer-koerperteile-am-rande-des-untergangs.3684.de.html?dram:article_id=486869\">Ank\u00fcndigung<\/a> nicht nur ein Bild von ihm gezeigt wird, sondern auch eine der einst beliebten symbolischen Darstellungen auf einer Postkarte gezeigt wird.<br \/>\n<\/span><\/p>\n<div style=\"width: 710px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/hoerspielmanifest-fuer-koerperteile-am-rande-des-untergangs.3684.de.html?dram:article_id=486869\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/media\/thumbs\/1\/1c0e36bf50dea1b38424858bf878af5fv1_max_700x394_b3535db83dc50e27c1bb1392364c95a2.jpg?key=81e9ee\" alt=\"\" width=\"700\" height=\"394\" \/><\/a><p class=\"wp-caption-text\">Eine Utopie der Verst\u00e4ndigung: die Universalsprache Esperanto. (Jean Vigne \/ imago images \/ Kharbine Tapabor)<\/p><\/div>\n<p>Zum Inhalt des H\u00f6rspiels hei\u00dft es:<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Seinen Ausgang nimmt das H\u00f6rspiel bei zwei Biografien, die sich 1906 in Bia\u0142ystok kreuzen. In dieser Stadt im heutigen Ostpolen lebte im 19. Jahrhundert eine j\u00fcdische Mehrheit. Auf der Stra\u00dfe verst\u00e4ndigt man sich gleichzeitig und nebeneinander auf Russisch, Polnisch, Jiddisch und Deutsch. In den Jahren vor dem Ersten Weltkrieg kommt es zu grausamen Pogromen an der j\u00fcdischen Bev\u00f6lkerung. Augenzeugen des Pogroms von 1906 sind ein alter und ein junger Mensch, die f\u00fcr einige Zeit fast gegen\u00fcber gewohnt haben: Ludwik Zamenhof und David Kaufmann.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Ersterer wird weltber\u00fchmt als Erfinder der Plansprache Esperanto. David Kaufman seinerseits nimmt in Moskau den Namen Dziga Vertov an und gilt als ein herausragender Pionier des Stummfilms und des fr\u00fchen Tonfilms. Seinem Werk \u201eDer Mann mit der Kamera\u201c stellt er ein Manifest voran, das auf eine neue, alle Menschen vereinigende visuelle Sprache zielt.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Mit einem Reden und Sehen, das den Menschen zu sich hin und weg von der Gewalt zu f\u00fchren versucht, spricht sich das H\u00f6rspiel in die Gegenwart hinein und denkt nach mit Augen, Ohren, dem Mund, H\u00e4nden und Gliedern.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" alignright\" src=\"https:\/\/avatar.unibas.ch\/image\/78276FDC-43F8-4ADA-8E12-E85005DC8EE2\/m\" width=\"224\" height=\"299\" \/>Man darf die Frage wagen, wie der Autor <a href=\"https:\/\/www.berlinerfestspiele.de\/de\/berliner-festspiele\/programm\/bfs-kuenstler\/bfs_kuenstler_detail_203622.html\">Jo\u00ebl L\u00e1szl\u00f3, <\/a>der 1982 in Z\u00fcrich geboren ist,\u00a0 der\u00a0 Theaterst\u00fccke und Prosa schreibt und als \u00dcbersetzer arbeitet, auf dieses Thema gekommen ist. Er lebt in Basel und promoviert an der philosophisch-historischen Fakult\u00e4t der dortigen Universit\u00e4t,<\/p>\n<p>Er hat an dem Buch \u00bb<a href=\"https:\/\/www.viceversaliteratur.ch\/book\/21215\">Dunkelkammern<\/a>, Geschichten vom Entstehen und Verschwinden\u00ab im Suhrkamp-Verlag, Berlin, mitgewirkt.<\/p>\n<p>Zu seiner wissenschaftlichen Karriere hei\u00dft es, da\u00df er an der Universit\u00e4t Basel Islamwissenschaft, Osteurop\u00e4ische Geschichte und Neuere Allgemeine Geschichte studiert hat. 2012 und 2013 war er als Assistent am Seminar f\u00fcr Nahoststudien t\u00e4tig.<\/p>\n<p>Seit 2013 ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter am <a class=\"internal-link\" title=\"Opens internal link in current window\" href=\"https:\/\/nahoststudien.philhist.unibas.ch\/de\/forschung\/forschungsprojekte\/siba\/\">SNF-Projekt\u00a0&#8220;SIBA &#8211; Visuelle Zug\u00e4nge zur vergleichenden Lebensweltforschung in Jugoslawien und in der T\u00fcrkei, 1920er und 1930er Jahre&#8221;<\/a>. Er besch\u00e4ftigt sich mit den St\u00e4dten Istanbul und Ankara.<\/p>\n<p>Seine Forschungsinteressen sind Lebenswelt, Alltagsgeschichte sowie Visual History im sp\u00e4ten Osmanischen Reich und der Republik T\u00fcrkei sowie die Geschichte \u00c4gyptens seit dem 19. Jahrhundert.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Sonntag, den 20. Dezember 2020 um 18:30 Uhr den Deutschlandfunk Kultur (Berlin 89,6 MHz) einschalten! 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