{"id":9697,"date":"2023-06-22T16:52:24","date_gmt":"2023-06-22T15:52:24","guid":{"rendered":"https:\/\/esperanto.berlin\/?p=9697"},"modified":"2023-06-24T22:38:17","modified_gmt":"2023-06-24T21:38:17","slug":"kongreso-en-brunsvigo","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/esperanto.berlin\/de\/kongreso-en-brunsvigo\/","title":{"rendered":"Kongress in Braunschweig, Berliner im Schloss"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" alignright\" src=\"https:\/\/braunschweig.die-region.de\/city_data\/images\/9\/7\/243979\/resize_1650x903.jpg\" width=\"192\" height=\"105\" \/>An Pfingsten fand 2023 in Braunschweig der Deutsche-Esperanto Kongress statt, der als der 100. seit 1906 ein wenig als Jubil\u00e4um begangen wurde. Neben der Jugendherberge, in der viele Teilnehmer \u00fcbernachten konnten und wo ein Teil des Programms stattfand, wurden auch andere Orte in der Innenstadt genutzt. F\u00fcr die festliche Er\u00f6ffnung das &#8220;Alte Rathaus&#8221;, f\u00fcr die Mitgliederversammlung und das Kulturprogramm das &#8220;<a href=\"https:\/\/forummedienhaus.de\/\">Forum Medienhaus<\/a>&#8221; der FUNKE Medien Niedersachsen GmbH und das <a href=\"https:\/\/www.schlossmuseum-braunschweig.de\">Museum im Schloss<\/a>, wo daran erinnert wurde, da\u00df in Braunschweig der Landesherr selbst die Elite der Herzogstum zu einem Vortrag \u00fcber Esperanto eingeladen hatte, an dem er bis zum Ende selbst mit Gattin teilnahm.<a href=\"https:\/\/www.schlossmuseum-braunschweig.de\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-8892\" src=\"https:\/\/esperanto.berlin\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/schloss-BS-L\u00f6we.png\" alt=\"\" width=\"887\" height=\"276\" \/><\/a><br \/>\nDie Bem\u00fchungen mit Esperanto in die \u00d6ffentlichkeit zu gehen, waren lobenswert, aber von m\u00e4\u00dfigem Erfolg gekr\u00f6nt. Die Braunschweiger Zeitung brachte am<a href=\"https:\/\/www.braunschweiger-zeitung.de\/braunschweig\/article238511967\/Kongress-in-Braunschweig-Wer-hat-Lust-auf-Esperanto.html\"> 26. Mai<\/a> einen Beitrag &#8220;Wer hat Lust auf Esperanto&#8221; in dem auf die kostenlosen Angebote (Sprachkurs, Konzerte) hingewiesen wurde. Ein <a href=\"https:\/\/www.braunschweiger-zeitung.de\/braunschweig\/article238223735\/Deutscher-Esperanto-Kongress-findet-in-Braunschweig-statt.html\">Beitrag im April<\/a> pr\u00e4sentierte allgemeine Informationen \u00fcber Esperanto und rechnete mit 200 Teilnehmern. Die <a href=\"https:\/\/braunschweig.die-region.de\/Veranstaltungen\/100-Deutscher-Esperanto-Kongress.html?&amp;form_keyword=4452\">Ank\u00fcndigung<\/a> war auch im regionalen Veranstaltungskalender \u00fcbernommen worden. Selbst &#8220;Die Zeit&#8221; hat den Text von dpa (<a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/news\/2023-05\/26\/esperanto-kongress-bietet-konzerte-kabarett-und-kajaks?utm_referrer=https%3A%2F%2Fwww.google.com%2F\"><span class=\"article-heading__title\">Konzerte, Kabarett und Kajaks<\/span><\/a>) \u00fcbernommen. Das Schlossmuseum hatte eine eigene <a href=\"https:\/\/www.schlossmuseum-braunschweig.de\/fileadmin\/user_upload\/2023-05_Esperanto.pdf\">Pressemitteilung <\/a>herausgegeben, die nicht ganz wirkungslos blieb.<\/p>\n<h2 id=\"erinnung-an-den-4-vorsitzenden\">Erinnung an den 4. Vorsitzenden: Ernst Kliemke<\/h2>\n<p>Von seiner Wahl an <a href=\"https:\/\/openlibrary.org\/authors\/OL1179176A\/Deutscher-Esperanto_Kongress_(14th_1925_Magdeburg_Germany)\">Pfingsten 1925 in Magdeburg<\/a> bis zu seinem unerwarteten Tod im Februar 1925 wirkte Dr. Kliemke als 4. Vorsitzender des Deutschen Esperanto-Bundes.<\/p>\n<ul>\n<li>1906-1912: d-ro <a title=\"Eduard Mybs\" href=\"https:\/\/eo.wikipedia.org\/wiki\/Eduard_Mybs\">Eduard Mybs<\/a><\/li>\n<li>1912-1920: <a title=\"Adolf Reinking\" href=\"https:\/\/eo.wikipedia.org\/wiki\/Adolf_Reinking\">Adolf Reinking<\/a><\/li>\n<li>1920-1925: d-ro <a title=\"Albert Steche\" href=\"https:\/\/eo.wikipedia.org\/wiki\/Albert_Steche\">Albert Steche<\/a><\/li>\n<li>1925-1929: d-ro <a title=\"Ernst Kliemke\" href=\"https:\/\/eo.wikipedia.org\/wiki\/Ernst_Kliemke\">Ernst Kliemke<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p>Es war im Berlin der Zwischenkriegszeit als Intellektueller mit sozialkritischem Hintergrund bekannt. Er fand dann viele Gemeinsamkeiten bei den <a href=\"http:\/\/www.bahaaeligo.bahai.de\/germana\/bild.htm\">Bah\u00e1&#8217;\u00ed<\/a>, die sich damals f\u00fcr Esperanto erw\u00e4rmten.<\/p>\n<p>Kliemke hielt am 18. Februar 1911 einen Vortrag im Schloss zu Braunschweig auf Einladung des Herzog-Regenten (Johann Albrecht, Herzog zu Mecklenburg)<\/p>\n<p>Im Rahmen des 100 Deutschen Esperanto-Kongresses fand eine F\u00fchrung an historischem Ort (Schloss-Museum) am Samstag, 27. Mai 2023 ab 15 Uhr statt.<\/p>\n<p>Die Informationen f\u00fcr die Besucher \u00fcber die Dauerausstellung des Museums wurde auf Esperanto \u00fcbersetzt.<\/p>\n<p>Die Teilnehmer erhielten die folgende Information \u00fcber Kliemke:<\/p>\n<p>Beim Kongress in Magdeburg, bei dem er gew\u00e4hlt wurde, wurde die Er\u00f6ffnung in dem damals modernsten Medium \u201eRundfunk\u201c \u00fcbertragen. Er l\u00f6ste Dr. Steche ab, der wie andere Mitglieder des Vorstands nicht mehr kandidierte. Im Vorjahr hatten 10.000 Jugendliche und ebensoviele Erwachsene an Esperanto-Kursen teilgenommen.<br \/>\nAn der Jahreshauptversammlung 1926 in K\u00f6ln konnte er nicht teilnehmen, da er aus gesch\u00e4ftlichen Gr\u00fcnden die USA besuchte und sandte ein schriftliches Gru\u00dfwort. Er nutzte die Gelegenheit zu einem Besuch de Kongresses der \u201eEsperanto-Asocio de Norda Ameriko\u201c in Philadelphia (20. &#8211; 25. Juli), wo er ein Gru\u00dfwort sprach.<br \/>\nAm Kongress in M\u00fcnchen 1927 (Pfingsten) nahm er wieder teil und ebenso am Weltkongress in Danzig im selben Jahr (28. 7. &#8211; 4. 8.), wo er einen Vortrag zum \u00fcber das Thema \u201eLa kulturaj principoj de l\u2019 Bahaismo\u201c hielt, der auch gedruckt und in deutscher \u00dcbersetzung erschien.<br \/>\nEr nahm dort an der Einweihung einer Esperanto-Eiche im Soppot in Anwesenheit von Vertretern der Stadt Danzig und bekannten Esperantisten, darunter Lidia Zamehof teil.<br \/>\nSein Tod kam unerwartet und ri\u00df ihn aus der Arbeit f\u00fcr Esperanto. In der Januar-Ausgabe des \u201eGermana Esperantisto\u201c hatte er noch in einem Nachruf auf Otto Flatauer darauf hingewiesen, dass sich dieser durch seine Schrift \u201eKultur und Sprache\u201c f\u00fcr Esperanto interessiert h\u00e4tte und mit seinem Kurs im \u201eBerliner Tageblatt\u201c die Sprache gelernt h\u00e4tte. Flatauer hatte ein private Handelsschule in der N\u00e4he vom Alexanderplatz und unterst\u00fctzte die Zusammenarbeit mit dem Verlag Rudolf Mosse durch sene innovativen Ideen.<br \/>\nIn einem ausf\u00fchrlichen Nachruf schrieb der DEB im M\u00e4rzheft des \u201eGermana Esperantisto\u201c<br \/>\nF\u016dr Ernst Kliemke war Esperanto eine gro\u00dfe \u2014 mehr noch: eine heilige Sache; es war ihm Dienst an der Menschheit, Pflic\u0125t aus \u00dcberzeugung. Dieser gro\u00dfen Sachc galt ein gut Teil der Arbeit des Verstorbenen seit mehr als drei Jahrzehnten. Er war es, der den Kampf gegen eine Welt vom Vorurteilen bei der Presse der Reichshauptstadt als erster aufnahm und lange Zeit als einziger f\u016dhrte. Seine Erfolge lassen sich nicht in Zahlen ausdr\u00fccken; aber da\u00df die E-Bewegung auch von der ma\u00dfgebenden Presse nicht mehr \u016dbersehen wird, ist gr\u00f6\u00dftenteils sein Verdienst.<br \/>\nKliemke war in den 1920er Jahren in Berlin aktiv und setzte seine Popularit\u00e4t als respektierter Schriftsteller (Pseudonym Heinrich Nienkamp) f\u00fcr Esperanto ein.<br \/>\nBei einer Veranstaltung im Herrenhaus (ehemaliger Preu\u00dfischer Landtag) am 9. Januar 1925, an der 500 Zuh\u00f6rer teilnahmen, hatte er den Vorsitz.<br \/>\nDurch seinen Kontakt zum Verlag Rudolf Mosse wurde dort eine in einer \u201eEsperanto-Fako\u201c die \u201eBiblioteko Tutmonda\u201c eingerichtet, die popul\u00e4re Schriften in preiswerten Ausgaben ver\u00f6ffentlicht.<br \/>\nEin \u201eEsperanto-Tanzlied\u201c in Mosses \u201eCrescendo Theaterverlag\u201cmit Text von Kliemke zeigt seine breitgelagerten Talente und Interessen.<br \/>\nSein Ruhm gr\u00fcndete sich auf das Buch \u201eF\u00fcrsten ohne Krone\u201c im Vita-Verlag. Darin beschreibt Kliemke seine Vision einer \u201eKulturorgnisation\u201c als einer Alternative oder Erg\u00e4nzung zu politischen Parteien. Der Untertitel \u201efast ein Roman\u201c bezieht sich auf die gew\u00e4hlte Form einer Sammlung kurzer fiktiver Berichte aus fiktiven Zeitungen, die sein Anliegen aus unterschiedlichen weltansachaulichen Sichtweisen illustrieren.<br \/>\nIm Prinzip geht es um das Wirken des US-Amerikaners und Million\u00e4rs Richard Fry, der seinen ererbten Reichtum f\u00fcr die Schaffung einer \u201eKulturorganisation\u201c nach den Prinzipien von Nienkamp einsetzt.<br \/>\nEsperanto wird mehrfach erw\u00e4hnt, aber als eine selbstverst\u00e4ndliche Angelegenheit im Wirken dieser Kulturorganisation.<br \/>\nDas Buch wurde von den Intellektuellen in Deutschland positiv aufgenommen und vielfach lobend besprochen, wenn auch meist ohne den Aspekt \u201eEsperanto\u201c zu erw\u00e4hnen.<br \/>\nAufgrund des Buches wurden in Deutschland \u201eFreyschaften\u201c und ein \u201eFreybund gegr\u00fcndet, woran sich auch Esperantisten und Esperanto-Gruppen beteiligten.<br \/>\nDie Idee basiert auf sozialreformerischen Gedanken, die Kliemke schon l\u00e4nger besch\u00e4ftigt hatten und die sich auch in seiner Propaganda f\u00fcr Esperanto wiederfinden. Nach Beginn des Ersten Weltkriegs hatte er als Heinrich Nienkamp in seiner Schrift \u201eDie Reichs-Aktien-Gesellschaft, Ein Vorschlag zur Organisasion der Friedenswirtschaft im Krieg\u201c auf 46 Seiten einen Vorschlag entwickelt, die horrenden Gewinne aus der Kriegswirtschaft sozialvertr\u00e4glich umzuverteilen. Es ist als Bittschrift an den Reichskanzel formuliert und bezeichnet den Krieg in Sinne der herrschenden Propaganda als \u201eBefreiungskampf europ\u00e4ischer Kultur\u201c.<br \/>\nPraktische Erfahrung im Gesch\u00e4ftsleben<br \/>\nHier flossen seine Erfahrungen als Banker mit Verbindungen zu den h\u00f6chsten Kreisen des Finanzkapitals und Kolonialverwaltung ein, die sich aus seiner beruflichen Karriere ergaben.<br \/>\nNach einem Jurastudium in Freiburg und Berlin (1894 Promotion zur Rolle des Bundesrats) begann er als Gerichtsassessor in Berlin und wechselte dann in die Privatindustrie. F\u00fcr die Deutsche Bank k\u00fcmmerte er sich um die juristischen Angelegenheiten bei der st\u00e4dtebaulichen Entwicklung von Charlottenburg-Westend. Da er sich offensichtlich als t\u00fcchtig und zuverl\u00e4ssig erwies, wurde er in den Vorstand von Gesellschaften berufen, an denen die Deutsche Bank beteiligt war. In deren Auftrag nahm er sogar sp\u00e4ter an Verhandlungen zur Bagdad-Bahn in London teil.<br \/>\nIn der Kolonie \u201eDeutsch-Ostafrika\u201c (heute im wesentlichen Tansania) wurde er zum Direktor der \u201eOstafrikanischen Eisenbahngesellschaft\u201c, sowie der \u201eOstafrikanischen Bank\u201c ernannt. Zudem war er Direktor einer \u201eHotelgesellschaft Kaiserhof\u201c. Diese betrieb in Daressalam das \u201eHotel Kaiserhof\u201c, die das modernste und luxuri\u00f6seste in der Gegend war: mit einem \u201eWiener Caf\u00e9haus\u201c, flie\u00dfend warmem Wasser und elektrischem Licht. Kliemke ist bei seinen Besuchen in Ostafrika nachweislich dort abgestiegen.<br \/>\nSein Dienstsitz war aber in Berlin im Regierunsviertel, wo der Kontakt zur Kolonialverwaltung gehalten wurde. Klimke nahm in dienstlichem Auftrag an den Kolonialkongressen teil, wo er auch die Gelegenheit nutzte auf das Sprachproblem in Ostafrika aufmerksam zu machen. Hier lernte er auch den Johann Albrecht, Herzog zu Mecklenburg [-Schwerin] und seine Frau, die Prinzessin Elisabeth zu Stolberg-Ro\u00dfla kennen, die beide leitende Funktionenen in der Deutschen Kolonialgesellschaft hatten.<br \/>\nEs war die Zeit um 1907 und 1908 als Esperanto in Deutschland einen merklichen Aufschwung erlebte: Gr\u00fcndung des DEB in Braunschweig und Weltkongress in Dresden 1908. Kliemke unterst\u00fctze das durch Beitr\u00e4ge in Berliner Tageszeitungen, wobei ihm seine beruflichen Verbindungen sicher eine Hilfe waren. Er argumentierte aus der praktischen Sicht des Gesch\u00e4ftmannes (Kaufmann), w\u00e4hrend die Esperanto-Propaganda ansonsten sprachliche Aspekte betonte (leichte Erlernbarkeit, Wohlklang).<br \/>\nSeine Texte wurden von anderen Zeitungen \u00fcbernommen und damit \u00fcber Berlin hinaus bekannt.<br \/>\nEs entwickelte sich eine Verbindung zu der Zeitschrift \u201eVortrupp\u201c, die der \u201eLebensreform\u201c-Bewegung verbunden war. In jedem Jahrgang vor dem Ersten Weltkrieg gab es einen l\u00e4ngeren Beitrag zu Esperanto und den Fortschritten der Esperanto-Bewegung, meist von Kliemke selbst verfa\u00dft. Zum Tod von Zamenhof 1917 wurde eine l\u00e4ngere W\u00fcrdigung abgedruckt, die auch als Brosch\u00fcre erschien.<br \/>\nVortrag im Braunschweiger Schlo\u00df 1911<br \/>\nEin H\u00f6hepunkt dieses Wirkens war sicher der Vortrag im Herzoglichen Schlo\u00df zu Braunschweig am Januar 1911. Der Herzog hatte alle Honorationen des Herzogstums in das Schlo\u00df befohlen, wo Kliemke einen Vortrag \u00fcber Esperanto hielt.<br \/>\nIn Braunschweig gab es bereits ein r\u00fchrige Esperanto-Bewegung. Diese hatte sich schon 1907 f\u00fcr die Gr\u00fcndung eines nationalen Verbands nach dem Muster von Frankreich und England stark gemacht, aus dem dann der Deutsche Esperanto-Bund wurde. Esperanto-Kurse fanden in der Drogisten-Akademie des Dr. Freise statt und der Jurist Reinking, der sp\u00e4ter zum Staatsanwalt bef\u00f6rder wurde, engagierte sich im lokalen Verein.<br \/>\nIm Anschlu\u00df an den Vortrag von Kliemke kamen die lokalen Akteure zu Wort und berichteten \u00fcber ihre Erahrungen.<br \/>\nAuf speziellen Wunsch der Herzogin, die sich an den allzu technischen Diskussionen st\u00f6rte, trug Kliemke das Gedicht \u201eK\u00f6nigstochter\u201c vor, das von Zamenhof \u00fcbersetzt worden war.<\/p>\n<table width=\"100%\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"3\">\n<tbody>\n<tr valign=\"top\">\n<td width=\"50%\">\n<p align=\"left\">Mir tr\u00e4umte von einem K\u00f6nigskind<\/p>\n<div id=\"line-1-2-2\" dir=\"ltr\">\n<p align=\"left\">Mit nassen, blassen Wangen;<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"line-1-3-3\" dir=\"ltr\">\n<p align=\"left\">Wir sassen unter der gr\u00fcnen Lind\u2019,<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"line-1-4-4\" dir=\"ltr\">\n<p align=\"left\">Und hielten uns liebeumfangen.<\/p>\n<\/div>\n<\/td>\n<td width=\"50%\">En son\u011do princinon mi vidis<br \/>\nkun vangoj malsekaj de ploro, \u2013<br \/>\nsub arbo, sub verda ni sidis,<br \/>\ntenante nin koro \u0109e koro.<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\">\n<td width=\"50%\">\n<p align=\"left\">\u201eIch will nicht deines Vaters Thron,<\/p>\n<div id=\"line-2-2-6\" dir=\"ltr\">\n<p align=\"left\">Ich will nicht sein Szepter aus Golde,<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"line-2-3-7\" dir=\"ltr\">\n<p align=\"left\">Ich will nicht seine demantene Kron\u2019,<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"line-2-4-8\" dir=\"ltr\">\n<p align=\"left\">Ich will dich selber, du Holde!\u201c<\/p>\n<\/div>\n<\/td>\n<td width=\"50%\">De l\u2019 patro de l\u2019 via la krono<br \/>\npor mi \u011di ne estas havinda!<br \/>\nFor, for lia sceptro kaj trono \u2013<br \/>\nvin mem mi deziras, aminda!\u201d<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\">\n<td width=\"50%\">\n<p align=\"left\">Das kaann nicht sein, sprach sie zu mir,<\/p>\n<p align=\"left\">Ich liege ja im Grabe,<\/p>\n<div id=\"line-3-3-11\" dir=\"ltr\">\n<p align=\"left\">Und nur des Nachts komm\u2019 ich zu dir,<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"line-3-4-12\" dir=\"ltr\">\n<p align=\"left\">Weil ich so lieb dich habe.<\/p>\n<\/div>\n<\/td>\n<td width=\"50%\">\u2013 \u201cNe eble!\u201d \u015di al mi rediras:<br \/>\n\u201cEn tombo mi estas tenata,<br \/>\nmi nur en la nokto eliras<br \/>\nal vi, mia sole amata!\u201d<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Einige Wochen sp\u00e4ter besuchten der Herzog und seine Frau die \u201eInternationale Ausstellung f\u00fcr Reisen und Fremdenverkehr\u201c in den Austellungshallen am Zoo, wo es auch eine gro\u00dfe Esperanto-Ausstellung gab. Kliemke traf sich erneut mit dem Herzog und erl\u00e4uterte das ausgestellte Material. Darunter eine reichhaltige Auswahl an Zeitschriften aus aller Welt und zu verschiedenen Themen.<\/p>\n<p>Dokumente<br \/>\nNachruf Kliemke 1928 GE 1928<br \/>\nhttps:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ernst_Kliemke<br \/>\nZusammengestellt von<br \/>\nRoland Schnell, Burgsdorfstr. 14, 13353 Berlin<br \/>\nMobil: 176 \/ 53 54 99 34 roland.schnell@mail.de<br \/>\nBeitr\u00e4ge in esperanto.berlin<\/p>\n<blockquote class=\"wp-embedded-content\" data-secret=\"f1WfaAPh2p\"><p><a href=\"https:\/\/esperanto.berlin\/de\/\">Willkommen!<\/a><\/p><\/blockquote>\n<p><iframe class=\"wp-embedded-content\" sandbox=\"allow-scripts\" security=\"restricted\" style=\"position: absolute; clip: rect(1px, 1px, 1px, 1px);\" title=\"&#8222;Willkommen!&#8220; &#8212; \" src=\"https:\/\/esperanto.berlin\/de\/embed\/#?secret=sKp0UiLl7p#?secret=f1WfaAPh2p\" data-secret=\"f1WfaAPh2p\" width=\"600\" height=\"338\" frameborder=\"0\" marginwidth=\"0\" marginheight=\"0\" scrolling=\"no\"><\/iframe><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>An Pfingsten fand 2023 in Braunschweig der Deutsche-Esperanto Kongress statt, der als der 100. seit 1906 ein wenig als Jubil\u00e4um begangen wurde. 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