Ein Schriftzug für das Esperanto-Haus

Das bisher unbebaute Grundstück neben dem Esperanto-Haus in der Einbecker Straße , auf dem bis 2002 die berüchtigte Kneipe “Rosenfelder Eck” stand, wurde verkauft, demnächst beginnen die Bauarbeiten und ein neues Wohnhaus soll dort entstehen. Der bisher sichtbare Schriftzug “Esperanto”, der vor einigen Jahren an die Hauswand gemalert wurde, wird davon natürlich verdeckt werden. Nicht nur aber auch deswegen, bittet der Vorstand der Esperanto-Liga Berlin um Ideen, wie die Fassade des Esperanto-Hauses auf Esperanto aufmerksam machen kann. Die finale Entscheidung über die Gestaltung der Fassade obliegt natürlich der Eigentümerversammung der Einbecker Straße 36. Zwei Drei Ideen gibt es bereits:

Vorschlag 1: eodomo-ekstera-skribaĵo

Vorschlag 2: BeroDomo_Vorschlag01

Vorschlag 3: Nach Chucks Anregung von Christoph

Wer eine eigene Idee beisteuern will, kann sich hier das Foto der Fassade des Esperanto-Hauses herunterladen und mit einem Malprogramm (z.B. GIMP, Paint, Photoshop) kreativ werden. Schickt dann die Bilder am besten per E-Mail an uns, damit wir sie hochladen können.

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6 Responses to Ein Schriftzug für das Esperanto-Haus

  1. Die Frage ist doch, was sagt der Denkmalschutz dazu. Die Aufteilung des Schriftzugs ist kontraproduktiv. Könnte man zwei durchgehende Felder anlegen? Notfalls eine Platte davorsetzen.
    Der andere Vorschlag ist zu klein um erkannt zu werden.

    Zeitgemäß wäre eine Lichtinstallation, wie bis vor kurzem bei Vattenfall in der Chausseestrasse. Mit farbigen LED-Panelen, die wechselnde Botschaften verbreiten.

    Eine weitere Option wäre die Nutzung der sechs Felder zwischen den Fenstern im Erdgeschoss. Hier wurden in Berlin traditionell Werbeschriften angebracht (Kohlen, Holz usw). Es hätte den Vorteil, daß es von Passanten auch gesehen wird, was bei anderen Varianten nicht unbedingt gewährleistet ist.

    Allerdings sollte man die Wirkung eines Schriftzugs nicht überschätzen. Es sollte in eine Kampagne eingebunden sein. Wenn es hinreichend exotisch ist, kommt es auch in die Reiseführer.

    Mir wäre es wichtiger, daß man sich mal Gedanken über die Offenheit des Hauses macht. Die verrammelte Haustür lädt niemand zum Eintreten ein. Ich hatte von Anfang an die Hoffnung, das dieser Bereich tranparenter und einladender gestaltet wird. Vielleicht sogar als Durchgang zum Hof, mit einer Ausstellung an den Wänden.

  2. Gerd says:

    Ich finde die ersten beiden Vorschläge nicht besonders überzeugend. Die erste wirkt zu zerstückelt und erzeugt bestenfalls einen Spasseffekt.
    Der zweite Vorschlag ist ästhetischer, die Frage ist allerdings, ob man mit dem Begriff “Weltsprache” hausieren gehen sollte.
    Ich selbst habe leider keine Idee.

  3. Johano says:

    Das E-Haus steht (noch) nicht unter Denkmalschutz (und das ist gut so), obwohl 1887 erbaut und in der Einbecker Str. nur ein von drei aus dieser Zeit ist, wie auch in der Umgebung kein anderes Haus aus dieser Zeit zu finden ist.
    Seinerzeit sollte der Durchgang zum Hof offen bleiben und im Durchgang sogar auf beiden Seiten beleuchtete Schränke mit E-Literatur angebracht wurden. Strom war aus dem BerO und wegen Sparen nicht angeschlossen wurde. So montierte ich die Schränke ab und jetzt ist alles schön steril, was von einigen gewünscht war. Da nun heute alles im Internetz, so auch E-Literatur, zu sehen ist, war die Meinung – weg mit diesen Vitrinen..
    Vielleicht sollte man aber vielleicht doch wieder beleuchtete Vitrinen im Durchgang
    anbringen, mit sparsamen LED-Leuchten? Jedenfalls beschloss der neue DEB-Chef
    in den Fenstern zur Straße beleuchtete (mit LED) Infotafel anzubringen. Die Tafel
    befinden sich bereits im BerO und es fehlt nur der entsprechende Inhalt.
    Es freut mich die gegenwärtige Bereitschaft das E-Haus für Werbezwecke und Info über E zu nutzen, weil in meinen Augen Info über E viel zu wenig zu sehen ist.
    Die vier Fenster wurden bisher viel zu wenig für Info- und Werbezwecke genutzt und sogar oft durch die Aussenrolos versteckt. Da viele Menschen an den Fenster sowohl am Tage wie auch nachts vorbeigehen, werden die Fenster wegen der dort angebrachten Plakate über E-Kongresse jetzt nicht mehr versteckt und die nun vorgeschlagenen Wandbeschriftungen sollten zu den Infos in den Fenstern passen.

  4. Zum einen: Eine Information zu Esperanto sollte so angebracht werden, dass die meisten Passanten sie beim Vorübergehen sehen. Ich vermute, Text auf der Hauswand wird wenig wahrgenommen, weil kaum einer auf der gegenüberliegenden Straßenseite stehenbleiben wird, um ihn zu lesen; das wäre ja 90 ° zur Gehrichtung. Wenn man Passanten erreichen will, muss man den Text m.E. quer zur Gehrichtung anbringen, etwa in 2,20 m Höhe, so wie das andere Werbetreibende auch machen. Vielleicht auch senkrecht an die Seitenwand der Fenster. Text an der Hauswand ist m.E. was für die Akten und für unsere Freude – aber evtl. weiß ein Fachmann für Außenwerbung das viel besser als ich. Es käme in Betracht, mal eine Außenwerbung zu besuchen und zu befragen. (Hilfreich für diesen Ansatz wäre ein Foto des Hauses aus Blickrichtung eines Passanten, der sich z.B. auf dem Gehweg vor dem Haus, 3 m von den Häusern, 10 m westlich des Hauses befindet.)

    Der Text sollte meines Erachtens Esperanto beschreiben und den Nutzen von Esperanto vermitteln. “Esperanto – die internationale Sprache” macht z.B. das erste. “Freunde in aller Welt” das zweite.

  5. Johano says:

    Gegenüber des E-Hauses befindet sich eine viel frequentierte Bushaltestelle, weshalb die vorgeschlagene Stelle oberhalb der Fenster schon Sinn macht. Was den Text dort allerdings angeht, sollte wie der Lu es vorschlägt, für die auf den Buswartenden wie auch die im Bus ankommenden, schnell zu erfassen und zu verstehen sein, mit genügend griffige Inormationsinhalt über E. Als Beispiel dient die Tafel im Z-Park, die klärt was E ist und im Zusammenhang mit dem grossen Schriftzug an der Wand des E-Hauses steht. Seinerzeit trafen sich während der jxauxdaj rondoj Freiwilligen,
    die über den küntigen Inhalt auf die Tafel zum Z-Park diskutierten und mehrheitlich darüber entschieden wurde. Vielleicht sollte man ähnlich auch nun wieder verfahren?

  6. Johano says:

    Hodiaux en la Grundbuchamt von Lichtenberg: La oficistino tie leginte Esperanto-Liga Berlin kaj Esperanto-Haus Michendorf demandis min, cxu temas pri tiu domo, sur kiu videblas granda verda murskribajxo ESPERANTO. Sxi ofte trapasas la straton per buso kaj ofte vidis tion skribajxon kaj nun havis eblecon demandi pli pri la signifo de tiu vorto ktp.. Ankaux pro tiu sperto la nova murskribajxo(j) devus esti tiom granda(j), ke busvojagxantoj ankaux povus gxin vidi.

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