Der Tagesspiegel macht in einem Artikel auf das sogenannte Polyglot Gathering 2015 in Berlin aufmerksam. Gleich im zweiten Satz wird auch Esperanto erwähnt.
Neben Judith kommt auch Chuck zu Wort: „Mit Esperanto kann man weitere Sprachen einfacher lernen“, sagt er.
Für die Esperantisten auf dem Gathering und überhaupt in Berlin ist wahrscheinlich das Konzert von JoMo interessant, das leider den Teilnehmern des Polyglot Gatherings vorbehalten bleibt.
Die mediale Resonanz auf das „Polyglot Gathering 2015“ zeigt deutlich, daß sich Esperanto besser mit „schrägen Themen“ verkaufen läßt, als mit der seriösen Betulichkeit in der offiziellen Propaganda der Verbände, speziell von UEA (oder auch GIL).
Das ist ja nichts Neues. Andererseits garantieren die „betulichen“ Verbände aber die Kontinuität für Esperanto, aus der heraus solche „schrägen Themen“ überhaupt erst wachsen können.
Die GIL ist eine wissenschaftliche Vereinigung zur Erforschung aller möglichen interlinguistischen Aspekte und kein Propaganda-Verein für Esperanto, anscheinend kann man es nicht oft genug wiederholen…
BTW: Das Thema der GIL-Fachtagung vom 13.-15-11.15 in Berlin-Konradshöhe lautet „Plansprachen: Aspekte ihrer praktischen Anwendung“, Vorschläge für anwendungsbezogene Vorträge sind stets willkommen.