Virus: Information direkt aus China

Prof. Wang Disheng berichtet laufend für den Weltverband der Esperanto-Mediziner (UMEA) aus Wuhan

Prof. Wang bei einem medizinischen Vortrag

Die Esperanto-Grupe Lietzensee, die mit ihrem Konzept „Esperanto als Therapie“ in erster Linie Senioren anspricht, die im Alter geistig und körperlich fit bleiben wollen, hat sich bei ihrem Treffen am Montag, den 2. März mit dem Coronavirus und Schutzmassnahmen dagegen beschäftigt. Die Gruppe 60+ gilt als besonders gefährdet.

Die Gruppe wird von ihrem medizinischen Betreuer, Dr. med. Christoph Klawe, Oberarzt am Krankenhaus der Barmherzigen Brüder in Trier, ständig mit aktuellen Informationen direkt aus Wuhan versorgt. Dr. Wang Disheng, der Vertreter der Universala Medicina Esperanto-Asocio, UMEA berichtet seit Anfang Januar regelmässig über die Situation in Wuhan und in der Provinz Hubei.

Die Website der Stadt Wuhan gibt es auch auf Esperanto: [eo.wikipedia.org/wiki/Uhano] und sie ist schon um aktuelle Informationen zum Virus COVID-19 ergänzt worden.

Traditionelle Chinesische Medizin Hand in Hand mit moderner Medizin.

Dr. Wang Disheng geht in seinen Informationen jeweils auch ausführlich auf die Anwendung der »Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM)« ein. In China ist man davon überzeugt, dass man den neuen Virus nur mit »Moderner  Medizin« erfolgreich bekämpfen könne, aber die Erfahrungen der TCM sind bei der Diagnose hilfreich und die vielfach pflanzlichen Wirkstoffe der TCM können Symptome der Patienten lindern. Es gibt Empfehlungen der chinesischen Ärzte, welche Mittel wofür angewandt werden können, auch auf Esperanto.

Hygiene in Deutschland wie in China wichtig

Bei den Empfehlungen zur Vermeidung von Infektionen gibt es in Deutschland und China kaum Unterschiede.  Wichtig ist das sorgfältige Waschen der Hände, während die viel gezeigten Gesichtsmasken lediglich beim medizinischen Personal erforderlich sind. Die Esperanto-Gruppe Lietzensee hat sich ganz handfest mit den Ratschlägen auf  der Seite  [www.infektionsschutz.de] der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung sachkundig gemacht und schon mal das richtige Händewaschen geübt.

Wang Guiying berichtet dirket aus Wuhan

Die Generalsekretärin der Esperanto-Asocio von Hubei wohnt in Wuhan, etwa  1,3 Kilometer von der Stelle, wo der Virus zum ersten mal gefunden wurde. Sie berichtet auf Esperanto im Chinesischen Rundfunk CRI.

Esperanto-Freunde aus der ganzen Welt schicken Botschaften über ihre Anteilnahme nach Wuhan.

Über Roland Schnell

Eo ekde 1969, aktiva ekde 1974.
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