Ondo 292 über die Region

Die aktuelle Ausgabe [ №2 (292) / 2019] des »Internacia sendependa magazino« mit dem Titel  La Ondo de Esperanto kann kostenlos heruntergeladen werden (als PDF und ePub).

Darin sind einige Berichte über die Region Berlin-Brandenburg und über die Esperanto-Treffen über Neujahr, an denen Berliner teilgenommen haben oder die sogar von Berlinern (Lu Wunsch-Rolshoven, NR) organisiert werden

  • Seite 13: Andreas Diemel, Luminesk’ apud Bonn
  • Seite 24: Aikawa Takuya, La nova sento: JES en Storkow
  • Seite 16: Lu Wunsch-Rolshoven,  Novjare en Wiesbaden, Germanio

Zu  Luminesk’ gibt es einen Beitrag der Teilnehmerin Liba Gabalda in »Esperanto aktuell« 1/2019 Seite 21, der nicht im Internet zugänglich ist. Und auf Seite 22 einen Beitrag ohne Angabe eines Autors zum Neujahrstreffen in Wiesbaden.

Aus einem Foto von Ivo Miesen in Ondo 298 Seite 12

Hervorzuheben ist der Bericht von Aikawa Takuya aus Japan, den es anscheindend eher zufällig zum JES verschlagen hat. Im Gegensatz zu den üblichen Berichten in den Esperanto-Medien, wo fast immer die Veranstalter selber über ihre Veranstaltung berichten (müssen? wollen? sollen?), kommt hier ein Teilnehmer mit seinen ganz persönlichen und individuellen Erfahrungen zu Wort. Und das ist nicht notwendigerweise das, was die Veranstalter selbst oder Esperanto-Aktivisten generell gerne lesen möchten.

Ein netter Beitrag dazu war in der Regionalzeitung (Märkische Oderzeitung, MOZ) am 3. Januar 2019.

Der folgende Text ist eine Rohübersetzung aus dem Orginal (siehe Version dieses Beitrags auf Esperanto) mit Google-Translate, wo man Esperanto als Quell- und als Zielsprache wählen kann. So unbearbeitet wird man es nicht verwenden können und es macht immer noch Sinn, Esperanto zu lernen.

Maschinell übersetzt
Nachbearbeitet unter Verwendung der Esperanto-Version
(In diesem Bericht verwende ich ein drittes Pronomen „ri“, um nicht auf Geschlecht oder eine Gattung der genannten Personen hinzuweisen. Diese Notation ist ein Teil meines Lernens während des Layouts.) (In diesem Bericht verwende ich ein drittes Pronomen „ri“, um nicht auf Geschlecht oder eine Gattung der genannten Personen hinzuweisen. Diese Notation gehört zu dem, was ich bei dem Treffen gelernt habe.)
Meine Teilnahme an der Esperanto-Woche vom 10. Juni, die vom 28. Dezember 2018 bis zum 4. Januar 2019 in Storkow (Deutschland) stattfand, war zufällig. Beim Surfen zog ich den Mega-Uploading-Beitrag von JES an. Ich hatte eine gute Idee, ein neues Jahr außerhalb Japans zu verbringen, und ich wollte mitmachen, da ich fast nichts davon wusste. Wenn ich nach Hause komme, behaupte ich, dass meine Entscheidung richtig war. Meine Teilnahme an der Esperanto-Woche, die vom 28. Dezember 2018 bis zum 4. Januar 2019 in Storkow (Deutschland) stattfand, ergab sich rein zufällig. Beim Surfen (im Internet) war ich auf  die Facebookseite des JES gestossen. Neujahr ausserhalb von Japan zu verbringen erschien mir eine verlockende Idee zu sein. Ich wollte unbedingt teilnehmen, obwohl ich  fast nichts darüber wusste. Wenn ich wieder zu Hause bin, werde ich allen versichern, dass meine Entscheidung richtig war.
Der Veranstalter hat mich wirklich beeindruckt. Die Online-Inschrift hat mit einer Reihe aufmerksamer Optionen, wie einer optionalen Angabe von Sex und der Wahl von veganer, vegetarischer oder kohärenter Ernährung, sehr gut funktioniert. Dank dieser Möglichkeit habe ich veganes Essen lecker genossen. Es war eine freudige Überraschung, dass viele Teilnehmer veganes Essen wählten und im Speisesaal verschiedene vegane Menüs zubereitet wurden. Die Veranstaltung hat mich echt beeindruckt. Die Anmeldung über das Internet funktionierte perfekt und es gab einige bemerkenswerte Optionen, wie die optionale Angabe des Geschlechts und die Auwahlmöglichkeit für veganes, vegetarisches oder fleischhaltiges Essen. Dank dieser Auswahlmöglichkeit habe ich leckeres veganes Essen geniessen können. Es war eine freudige Überraschung, dass viele Teilnehmer das vegane Essen wählten und verschiedene vegane Gerichte angeboten wurden.
Der Newsletter, der in einer E-Mail veröffentlicht wurde, enthielt viele praktische Informationen zu Ankunft, Programm und Standort. In der Jugendherberge Hirschluch habe ich viele neue Freunde kennengelernt. Das Programm war weder zu dicht noch zu dünn und es war ein kostenloses Thema, Selbsthilfe und Kooperative. Das Organisationsteam war vor Ort leicht erreichbar und alle Teammitglieder waren freundlich. Ein Informationsblatt, das vor dem Treffen per E-Mail verschickt worden war, enthielt viele praktische Hinweise zum Ort, zur Anreise und zum Programm. In der Jugendherberge Hirschluch habe ich viele neue Freunde kennengelernt. Das Programm war genau richtig und es herrschte eine Atmosphäre von Selbstorganisation und Kooperation. Das Organisationsteam war immer erreichbar und alle Teammitglieder waren freundlich.
Ich habe viele talentierte und talentierte Leute in JES kennengelernt. Eines der interessantesten Beispiele war die freiwillige Mitarbeit in Esperanto-Werken. Durch abweichende Vorträge und Diskussionen konnte ich die Gedanken und Lebensgrundlagen aktiver Esperantisten kennenlernen. Speziell für mich war, dass ihre Gedanken, Ideen, Aktivitäten und Verhaltensweisen mit der Esperanto-Sprache verbunden zu sein scheinen. Peter Baláž war eine grundlegende Vereinigung der Ideen von Vegan und Esperanto. Ri und Hans Becklin führten mich auch zu einer tiefen Lesewelt auf Esperanto. Eduard Werner stellte Probleme mit der Minderheitensprachpolitik am Beispiel der Soraba vor. Tobiasz Kubisiowski erläuterte die Geschichte einer polnischen Jugendbewegung, und Roma Jeziorowska bot eine neue Gelegenheit, um Esperanto auf offenen und unterhaltsamen Festivals zu präsentieren. Mark Kramer drängte mich, Esperanto radikaler ganeutraler einzusetzen. Nach diesem Lernen frage ich mich jetzt: Wie kann ich das Esperanto-Leben genießen und was kann ich anderen Esperantisten zeigen oder präsentieren?  
Das bunte und lustige Abendprogramm war eine große Attraktion. Eine große Tradition ist das Fest, das „Drink-Food at Night“ genannt wird. Die Teilnehmer brachten gerne Geschmäcker aus ihren Ländern oder Nationen mit und alle schmeckten zusammen. Ich teilte auch eine Flasche von Dassais Sake beim Bankett. Die Flasche war sehr schnell erschöpft und zum Glück war mein Beitrag den Teilnehmern gefallen.  
Für mich, einen bescheidenen Alkoholiker, war die Bar vor Ort ein Segen und eine Quelle der Vitalität während der Woche. Alle deutschen und polnischen Biere, die dort verkauft werden, sind extrem lecker. Der polnische Wodka Soplica war für mich eine neue Entdeckung, und ich sehne mich danach, ihn noch einmal zu probieren. Im Moment eines neuen Jahres haben wir uns mit Schaum oder Saft verwöhnt, und dann wird die Atmosphäre der Freundschaft in meiner Erinnerung unvergesslich bleiben.

 

Für mich als mäßigen Alkoholkonsument war die Bar ein Segen und ein Quell der Freude während der ganzen Woche. Alle deutschen und polnischen Biere waren sehr gut. Der polnische Wodka Soplica war für mich eine Entdeckung und ich möchte ihn gerne nochmal probieren. Zum Jahreswechsel haben wir mit Schaumwein und Saft angestossen und die Atmosphäre der Freundschaft wird mir unvergesslich bleiben.
Verschiedene Konzerte talentierter Musiker erfreuten sich fast täglich den Teilnehmern. Mit einer magisch schönen Stimme von Alena Adler zu singen, erregte mein Herz. Ich wünsche aufrichtig mehr Möglichkeiten, um das Singen von Tracks zu hören. Ich träume sogar davon, dass ich sie manchmal nach Japan einladen kann. Es gab täglich Konzerte von begabten Musikern. Die magische Stimme von Alena Adler rührte mein Herz. Ich wünschte es gäbe mehr Möglichkeiten das zu hören. Ich träume davon, dass ich sie nach Japan einladen könnte.
JES war mein erstes europäisches Esperanto-Setup. Ich habe das gesamte Layout wie oben genossen und es wurde eine unvergessliche Erinnerung für mich. Ich war jedoch ein Novize, während viele andere sich bereits kannten, und ich fürchtete sehr, dass ich nur ein Fremder bin, weil ich meine Einsicht fühlte, Esperante zu sprechen. JES war mein erstes europäisches Esperanto-Treffen. Ich habe das ganze sehr genossen. Ich war aber ein Neuling während viele sich schon kannten und ich befürchtete, dass ich als Fremder auffallen würde, weil man meine geringe Erfahrung im Sprechen von Esperanto spürte.
Jetzt möchte ich an Esperanto-Events teilnehmen und öfter Esperanto üben. Natürlich möchte ich mehr an JES teilnehmen. Es wird interessant sein, wenn eine neue Generation japanischer Esperantisten selbst ein Treffen oder ein Seminar organisiert, bei dem ausländische Esperantisten hoffentlich dazu angeregt werden, selbst im kleinen Rahmen an den östlichen Rand von Eurasien zu reisen. Die wichtigste Lektion, die mir JES gegeben hat, kann Auswirkungen auf die körperliche Begegnung zwischen Esperantisten haben. Direkte Kommunikation am selben Ort inspiriert die Menschen am besten, und Esperanto erfüllt dieses Ziel wirklich.  

 

Aikawa Takuya

Über Roland Schnell

Eo ekde 1969, aktiva ekde 1974.
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