Sommerfest auf dem Esperantoplatz in Neukölln (18.08.13)

Hier gibt es unser Werbeplakat (PDF)


Unser diesjähriges Sommerfest findet am 18. August auf dem Esperanto-Platz in Berlin-Neukölln statt. Dabei wollen wir auch einen Beitrag zur Gestaltung des öffentlichen Raums leisten: Anliegen der Esperanto-Liga Berlin bei diesem Fest ist, eine Gestaltung und Aufwertung des Esperantoplatzes anzuregen, die diesen künstlerisch aufwertet und die internationale Sprache Esperanto und ihre Kultur hier erlebbar macht.

A-Z Hilfen Berlin ist ebenfalls Ausrichter und startet mit diesem Sommerfest ein Projekt am Esperantoplatz, durch das jungen Erwachsenen in Krisensituationen geholfen wird, insbesondere mit Wohnraum.

Unser Programm:

9.00 Uhr              Aufräum- und gärtnerische Aktion auf dem Esperantoplatz

10.00 Uhr            Heilige Messe in der katholischen Kirche St. Richard zum Teil in Esperanto und mit Informationen zum Sommerfest und seinem Anliegen

ca. 11.00 Uhr     Öffentliche Führung durch die Kirche St. Richard

11.30 Uhr            Das Fest wird mit der Aktion „Rede Klartext unter der Zamenhofeiche“ eröffnet.

In kurzen Redebeiträgen oder künstlerischen Auftritten kann jeder seine Gedanken über den Esperantoplatz, seine Gestaltung und Nutzung darstellen.

Die Münchner Künstlerin Adler A.F., Esperanto Musiker wie Stephan Schneider und Peter Bäß, Vertreter von Vereinen und Institutionen rund um den Platz, Anwohner des Esperantoplatzes, aus- und inländische Esperantofreunde haben ihren Auftritt bereits angekündigt.

Vorgestellt wird auch der Entwurf für ein neues Informationsplakat am Esperantoplatz

11.30 bis 15.30 Uhr:       Stände und Aktionen von „A-Z Hilfen Berlin“ zum Fest

ca. 12.30 Uhr     Zeremonielle Pflanzaktion (wahrscheinlich: Clematis Esperanto) und danach Begrünungsaktion, vorbereitet durch die „Stadtagenten“.

Weitere Aktionen:

„Platzwörter“   Holzpfeile werden mit Esperanto-Wörtern beschriftet, die sich auf Gegenstände am Platz beziehen. Die Vorbereitung übernimmt die Galerie bauchhund.

Themenjahr „Zerstörte Vielfalt“

Durch eine Installation und einen Redebeitrag unter der Zamenhofeiche wird an den früheren Direktor der Rütlischule und Esperantolehrer Wilhelm Wittbrodt erinnert, dessen Reformschulprojekt und Esperantounterricht an der Rütlischule 1933 jäh beendet wurden.

Spendenaktion für den Esperantoplatz

Spendensammlung für die künstlerische Aufwertung des Esperantoplatzes mit Hinweis auf das Spendenkonto der Liga (Empfänger: Esperanto-Liga Berlin,          Verwendungszweck: “Spende Esperantoplatz”, Kontonummer: 70550102 (Postbank Berlin)  BLZ: 10010010. Spenden sind steuerlich abzugsfähig.

ca. 16.00 Uhr      Ausklang für interessierte Esperantofreunde in der Villa Rixdorf.

Auch das Quartiersmanagement Richardplatz Süd ist mit dabei. Das Programm unseres Sommerfestes ist noch im Entstehen und in der Veränderung. Wir laden aber schon jetzt herzlich ein.

Felix Zesch

Vorsitzender der Esperanto-Liga Berlin

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1 Response to Sommerfest auf dem Esperantoplatz in Neukölln (18.08.13)

  1. Auch Karl Vanselow stand auf der Liste der Verbotenen Bücher der Nazis.

    Nach 1945 hat er in Neukölln Kulturveranstaltungen organisiert und mit den “Verdaj Paseroj” zusammengewirkt (Druckerei in der Braunschweiger Strasse).

    In Werder an der Havel, wo er 5 Jahre gelebt hat, wußte man ihn 2013 zu schätzen

    http://www.ipernity.com/doc/porkido/18890207

    http://www.pnn.de/pm/767311/

    Man könnte durchaus mal wieder aus seinem poetischen Werk lesen. Seine Lieder wurden sogar vom Hofkapellmeister vertont. Seit 100 Jahren nicht mehr aufgeführt. Ich habe die Noten!

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