Lietzensee Dezember 2019 Start

Fast ein halbes Jahrhundert war das Haus in der Herbartstrasse 25 eine wichtige Grösse im Esperanto-Leben in Berlin. Es liegt am idyllischen Lietzensee im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf.

Als Hans Moser Ende der 1970er Jahre zum Leiter des Hauses berufen wurde, war eine seiner ersten Initiativen die Gründung einer Esperanto-Gruppe. Diese hatte Bestand und traf sich regelmässig bis das Haus 2015 geschlossen wurde. Als Hans Moser in Pension ging und in ein Seniorenheim umzog folgten ihm die Mitglieder der Gruppe und feierten am 6. November 2019 das 40-jährige Jubiläum der Gruppe.

Zur gleichen Zeit wurde das Haus in der Herbartstrasse 25 unter einem neuen Träger (Rotes Kreuz, Landesverband Berlin) und nach gründlicher Renovierung in den Innenräumen wieder eröffnet. Es wird wieder eine Esperanto-Gruppe geben, allerdings mit einem neuen Konzept und neuen Teilnehmern. Im Haus sitzt auch der DRK Kreisverband Berlin-Zentrum.

Esperantogruppe Lietzensee, Herbartstr. 25, 14057 Berlin

jeden Montag 14 – 16 Uhr (Kaminzimmer)

 

Die Herbartstrasse ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln über die Haltestelle Messe Nord/ICC mit S-Bahn (Ring) und Bus (X34, M49 ab Zoo) zu erreichen. Fussweg 5 min.

 

 

Zum Wirken von Hans Moser

Aus dem Jubilea Libro 2014

Beim 40-jährigen Jubiläum am 6. November 2019

Hans Moser skizziert in seinem Beitrag die Geschichte der von ihm 1978 begründeten Esperanto-Gruppe Lietzensee. Nachdem er 1977 Leiter des Kulturhauses am Lietzensee geworden war, lud er wöchentlich zu Esperanto-Treffen ein. Die Gruppe wuchs von 9 Teilnehmern 1977 auf ca. 40 in den 80-er und 90-er Jahren. Inzwischen wohnt Hans Moser mit seiner Frau Ursula in einem Seniorenwohnhaus und lädt die Gruppe (10 Personen) im 2-Wochen-Rhythmus abwechselnd in das „Nachbarschaftshaus am Lietzensee“ und in den Gemeinschaftsraum des Seniorenwohnhauses ein. Man trifft sich bei Kaffee, Tee und Kuchen, übt sich im Esperanto, übersetzt, singt und vervollkommnet seine Sprachkenntnisse.

Hans Moser erzählt von den vielen interessanten Aktivitäten der Gruppe, den Reisen zu Weltkongressen und anderen Esperanto-Veranstaltungen, den Treffen mit der Partnergruppe in Trient und in Berlin, den großen Veranstaltungen mit musikalischem Programm und seinen eigenen Geburtstagsfesten, zuletzt zum 75., mit ca. 60 Gästen. Hans Moser erinnert an die im Jahr 2013 im Alter von 93 verstorbene Ursula Palmer, die bis zuletzt aktives Gruppenmitglied war. Nun ist Maria Baier mit 93 die älteste. Die Gruppe besucht sie im Pflegeheim. Der rastlose Hans Moser, ein begeisterter Klavierspieler, wovon auch die Esperanto-Gruppe profitiert, blickt als Gruppenleiter hoffnungsvoll in die Zukunft.

Text: Fritz Wollenberg

Neues Konzept ab 2020: Esperanto als Therapie

Beim Roten Kreuz war man sehr angetan von dem Vorschlag eines neuen Konzepts, das auf den Erfahrungen eines Esperantisten aus Brasilien aufbaut.

In einem Beitrag für die Zeitschrift des Esperanto-Weltbundes UEA (Seite 85, April 2011) berichtet Alberto Flores (Brasilien) über die Anwendung von »Esperanto als Therapie«. Das wurde von 2010 an in einem Zentrum für Gesundheitsvorsorge von Senioren in Volta Redonda (RJ) erprobt (Centro de Prevenção à Saúde do Idoso Roque Garcia Duarte)

In seinem Beitrag geht zunächst auf Therapien im allgemeinen ein und identifiziert bei Esperanto die typischen Merkmale einer »Beschäftigungstherapie« mit einer zusätzlichen sozialen Komponente (neue Menschen kennenlernen). Das Lernen von Fremdsprachen wird oft als »Hirngymnastik« empfohlen, aber die meisten natürlichen Sprachen seien kompliziert und schwer zu lernen. Das führe nicht zu dem gewünschten Ergebnis, sondern zu Frustrationen.

Wegen des regelmässigen Aufbaus gäbe Esperanto den Teilnehmern mehr Selbstvertrauen gibt und erhöhe das Selbstwertgefühl. Man erfahre, dass man durchaus in der Lage sei eine Fremdsprache soweit zu erlernen, dass man damit kommunzieren könne. Und das Lernen in der Gruppe könne Spass machen.

Der 1923 geborene Alberto FLORES starb am 30. April 2019 im Alter von fast 87 Jahren. Bis ins hohe Alter wirkte er in seiner Heimatstadt als Esperanto-Lehrer.

Die Gruppe Lietzensee wird wissenschaftlich begleitet von zwei Experaten der Neurospsychologie:

  • Dr. Encarna Teruel, Berlin, fakdelegitino de UEA, Neurologisches Rehazentrum für Kinder und Jugendliche, HELIOS Klinik Hohenstücken, Klinische Neuropsychologin GNP / OPK, Psychologische Psychotherapeutin (VT). Supervisorin GNP / OPK

und

  • Dr. med. Christoph Klawe. Oberarzt Abteilung: Neurologie, Neurophysiologie und neurologische Frührehabilitation. Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Trier , Präsident der Universala Medicina Esperanto-Asocio, UMEA [umea.fontoj.net]

Die erste Aufgabe (ca sechs Monate) besteht darin Werbung für das neue Angebot zumachen, wobei das Einzugsgebiet primär Charlottenburg ist, aber auch die durch die Ringbahn erschlossenen Gebiete und die mit dem Bus erreichbaren Teile von Spandau.

Werbung für das neue Konzept in Zeitungen und den zuständigen Bezirksblättern, wie Beliner Woche und Abendpost, aber auch speziellen Seniorenzeitschriften.

Um dafür interessante Themen anbieten zu können, ist die Beteiligung aller Esperanto-Freunde in Berlin und Umgebung gefordert, die kurze Vorträge und Präsentationen (15 – 20 min) zu ihren Esperanto-Aktiviäten und Erlebnisse (internationale Kontakte und Reisen) an einem bestimmten Montag anbieten.

Möglich aus ist die Vorstellung (mit Lesung) aus einem Esperanto-Text (können auch eigene Werke sein) oder die Vorstellung von beliebten Esperanto-Liedern (auch zum Mitsingen). Materialien können in einem abschliessbaren Schrank aufbewahrt werden.

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Ausstellung zum Zamenhofpark in der Orangerie Lichtenberg

Der Zamenhofpark im Juni 2019 mit dem spektulären Rondell.
Foto: Fritz Wollenberg

Vom 19. November bis 14. Dezember 2019 wird die Ausstellung „10 Jahre ZamenhofparkEsperanto-Kultur in Berlin-Lichtenberg“, gestaltet durch die Esperanto-Liga Berlin in Zusammenarbeit mit dem Museum Lichtenberg im Stadthaus, auf der Galerie im Vestibül der Orangerie Lichtenberg (Kiezspinne), Schulze-Boysen-Straße 38, zu sehen sein.

Das Vestibül der Orangerie mit der Galerie
Foto: Fritz Wollenberg 2014

Das Jubiläum wurde am 9. August mit der Ausstellungseröffnung im Rathaus Lichtenberg eingeleitet. Die Ausstellung war dort bis zum 6. September zu besichtigen.

Ausstellungstafeln im Rathaus Lichtenberg
Foto: Fritz Wollenberg

Das Zamenhoffest der Esperanto-Liga Berlin-Brandenburg am 14. Dezember in der Orangerie (Lichtenberg) ist zugleich die Finissage der Ausstellung.

Auf 11 Tafeln wird anhand von historischen Fotos aus dem Museum Lichtenberg und Plänen zur gärtnerischen Gestaltung des Areals aus dem Straßen- und Grünflächenamt die interessante Geschichte des hübschen kleinen Parks zwischen Rosenfelder, Einbecker Straße und Marie-Curie-Allee dargestellt und, illustriert durch Fotos und Dokumente, gezeigt, wie Esperanto-Kultur in Lichtenberg zu verschiedenen Zeiten gepflegt wurde. Die 12. Tafel präsentiert die Sprache Esperanto im Überblick.

Themen der Ausstellungstafeln:

Ein Park entsteht am Friedrichsfelder Grenzgraben

Wie kam der Park zu seinem Namen?

Bürgerinnen und Bürger in ihrem Park

Das Esperantohaus in der Einbecker Straße

Esperanto-Kultur in der Partnerstadt Kaliningrad

Wir und Bialystok – die Geburtsstadt Zamenhofs

Zamenhofpark und Esperanto-Kultur in Leeuwarden

Die Esperanto-Gruppe in der Frankfurter Allee 285

Von Lichtenberg nach New York – der Verlag Mondial

Dänisch-Deutsch-Polnischer Esperanto-Kongress 2012

Hier tagt die Gesellschaft für Interlinguistik

Die Sprache Esperanto im Überblick

Etwas detaillierter wird die Ausstellung hier vorgestellt.

Fritz Wollenberg

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Wissenschaftler an der FU

Anfang November fand an der FU Berlin (Freie Universität in Berlin) eine wissenschaftliche Tagung mit einer öffentlichen Podiumsdiskussion am 7. November statt. Sie wurde unter dem Titel »Das Ende von Babel?« mit dem Text  angekündigt.

  • Wie können wir bei über 6000 unterschiedlichen Sprachen auf der Welt eigentlich miteinander kommunizieren?

Auf dem Podium war unter anderem Federico Gobbo, der mit »Interlinguistik und Esperanto, Universiteit van Amsterdam« eingeführt wurde.

Es gab ein Interview mit Prof. Simon zu dieser Tagung in RBB Kultur und es wird eine Sendung im Deutschlandfunk Ende November (27. N0vember 2019, 19:05) geben.

Zum Inhalt der Diskussion heisst es:

  • Sollten wir alle als Zweitsprache eine Sprache sprechen, die leicht zu erlernen und für alle Menschen neu ist? Dafür plädieren Verfechter des Esperanto, einer Plansprache, die bereits im 19. Jahrhundert entwickelt wurde.
  • Oder sollten wir auf eine bestehende Sprache zurückgreifen und diese als „Weltsprache“ deklarieren, wie es mit dem Englischen der Fall ist?
  • Oder ist es vielleicht gar nicht mehr nötig, eine gemeinsame Sprache zu haben, da wir dank Künstlicher Intelligenz und maschinellen Übersetzungsprogrammen auch mittels unterschiedlicher Sprachen miteinander kommunizieren können?

Nach dem Bericht eines Teilnehmers (auf Esperanto in der Esperanto-Version dieses Beitrags).

Demnach konnten bei der Podumsdiskussion etwa 100 Teilnehmer gezählt werden (darunter fünf Esperanto-Sprecher) darunter der polnische Botschafter Andrzej Przyłębski, der mit der provokativen Forderung nach »Esperanto statt Englisch« im Sommer 2019 von der Presse zitiert worden war.

In dem Bericht heisst es, dass die Professoren der auf Latein basierten Sprachen sehr positiv auf Esperanto reagiert hätten und gar gefragt hätten »Warum sprechen wir eigentlich nicht alle Esperanto?«

Ein nicht namentlich genannter Professor, Spezialist für Englisch, soll angemerkt haben, dass die EU ja Esperanto als erste Sprache für alle Schüler einführen könne, wenn sie den Mut dazu hätte. Das sei nicht das, was man von einem Anglisten normalerweise erwarte.

Es gäbe offensichtlich mehr Unterstützer des Esperanto, zu denen aber die Espeanto-Community keine Verbindung hätte.

Weitere Teilnehmer der Podiumsdiskussion waren:

  • Barbara Seidlhofer
    (Englisch als Lingua franca, Amerikanistik und Anglistik, Universität Wien)
  • Josef van Genabith
    (Multilinguale Technologien, Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz, Saarbrücken)

Moderation: Matthias Hüning & Horst Simon (Freie Universität Berlin)

  • Begrüßung:
    Anita Traninger (Stv. Sprecherin Dahlem Humanities Center, Freie Universität Berlin
  • Georg Bertram (Dekan des FB Philosophie und Geisteswissenschaften, Freie Universität Berlin)

Prof. Horst Simon wurde am 4. November von  RBB Kultur zu der Tagung befragt.

Mitschnitt in der Mediathek als MP3-Datei 5 MB ca. 6:30 min

Sein Gebiet sei zwar die historische Sprachwissenschaft, aber er blicke auch in die Zukunft. Er spricht sich ausdrücklich für Englisch aus, weil es so einfach sei und weil der englische Kulturraum mächtig sei. Aber das könne sich ändern.

Es wird direkt nach Esperanto gefragt und Prof. Simon brilliert mit solidem Wissen über die Geschichte im 20. Jahrhundert und die aktuelle Zahl von Esperanto-Sprechern. Er weiss sogar, dass es Muttersprachler gibt und Esperanto heute in Familien gesprochen wird.

Die zweite Hälfte des Gesprächs dreht sich um den Niedergang von Latein und Griechisch zugunsten von Nationalsprachen und die Rolle der Künstlichen Intelligenz.

Dann wird zu der Verantstaltung an der FU eingeladen, die insgesamt öffentlich sei, darunter wird explizit ein Esperanto-Kurs erwähnt.

 

 

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Neustart Herbartstrasse

Gerade hat die Gruppe Lietzensee ihr 40-jähriges Jubiläum gefeiert und schon geht es weiter: Das Haus in der Herbartstrasse 25, das jahrzehntelang von Hans Moser geleitet wurde, hat einen neuen Träger: Das Rote Kreuz, Landesverband Berlin (Pressemitteilung 20. Juni 2019). Es soll zu einem Mehrgenerationenhaus werden.

Die neue Leitung konnte sich mit dem Gedanken anfreunden, dass es weiterhin eine Esperanto-Gruppe geben wird, welche die lange Tradition fortsetzen wird. Aber vermutlich mit anderen Teilnehmern. Vorläufig werden die Treffen jeweils

Montags von 14 bis 16 Uhr im Kaminzimmer

stattfinden. Allerdings gibt es einige Änderung zu früher. Da das Haus grundlegend renoviert wurde, befindet sich der Eingang jetzt an der Seite.

Die Eröffnung wird am 16. Dezember 2019 (nach 160. Zamenhofs-Geburtstag) stattfinden und wird sich um Leben und Werk des Begründers von Esperanto drehen.

Auch beim Konzept wird es Änderung geben. Es wird an die Arbeit von Alberto Flores angeknüpft, der in Brasilien in Volta Redonda (RJ)  unter dem Stichwort »Esperanto als Therapie« in einem Zentrum für Gesundheitsvorsorge von Senioren Kurse ageboten hat. Er berichtete darüber in der »revuo Esperanto« des Esperanto-Weltbundes UEA auf Seite 85 (2011).

Dr. Teruel m Esperanto-Park August 2019

Die wissenschaftliche Betreuung übernimmt Frau Dr. Encarna Teruel (HELIOS Klinik Hohenstücken Neurologisches Rehazentrum), die selbst seit vielen Jahren Esperanto spricht. Sie ist Fachdelegierte des Esperanto-Weltverbands und moderierte am 9. August 2019 die Festveranstaltung zum 10-jährigen Jubiläums des Zamenhof-Parks in Lichtenberg.

 

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40 Jahre Hans Moser

Hans Moser nach 40 Jahren Esperanto-Gruppe

Bis auf den letzten Platz besetzt war der Festsaal im »Seniorenheim Trautenaustrasse« am 6. November 2019 als Hans Moser zum 40-jährigen Jubiläum der »Esperanto-Gruppe Lietzensee« eingeladen hatte. Es waren alte Freunde und Weggefährten gekommen, darunter aus Tschechien der Verleger Petr Chrdle. Er überbrachte Grüsse vom Esperanto-Museum in Svitatiy, das Hans Moser selbst 2018 besucht hatte.

In seinem reich bebilderen Vortrag berichtete Hans Moser, wie er als Leiter des Nachbarschaftshauses Lietzensee 1979 die Esperanto-Gruppe mit neun Teilnehmern ins Leben gerufen hatte. In den folgenden Jahren baute die Gruppe ihre internationalen Konktakte aus, machte Reisen und liess kaum einen Esperanto-Weltkongress in Europa aus (Antwerpen 1982, Rotterdam 1988,  Prag 1996,  Bialystok 2009). Natürlich begrüsste die Gruppe auch beim Esperanto-Weltkongress in Berlin 1999, der im ICC quasi um die Ecke stattfand, die Freunde aus dem Ausland.

Gegenseitige Besuche gab es mit den Esperanto-Freunden in Trento (Trient), eine der Städtepartnerschaften von Charlottenburg.

Der Nachmittag war, wie es in der Esperanto-Grupe Lietzensee üblich war, reich mit Musik garniert. Zuweilen griff Hans Moser selbst in die Tasten und begleitete den Chorgesang.

Er hatte einen alten Text seines dänischen Freundes Kai Henriksen kopiert, der eine Esperanto-Fassung der Lied von »Lili Marlen« geschrieben hatte:

  • Sur la ŝip‘ maristo sole sentas sin
    Dum en la haven‘ knabin‘ atendas lin.
    Noktojn plenĝuajn spertis li
    en haven‘ kun ŝi. Lili,
    //: kun ŝi, Lili Marlen. ://

Zu den Lieder gehörten Klassiker, wie »Vivu la verda stel’« oder »Migrado mia korplezur‘ (Das Wandern ist des Müllers Lust)« und zum Abschluss die »Eŭropa Himno« (Kantu kune amikaro, ni la ĝojon festas nun, nek rivero, nek montaro plu landlimoj estas nun‘). Hans Moser hatte selbst die Übersetzung eines bekannten Liedes beigesteuert  (Wahre Freundschaft):

  • Amikeco daŭras eterne
    ankaŭ se ĝi estas for!
    Amikeco vivas je interne –
    ne forgesas fidelon la kor’Se la ŝtonoj portas viton
    kaj elfluas freŝa vin‘;
    Kiam morto prenos la vivon
    ĉesos mi fideli vin.

Grüsse

Ronald Schindler (1. Vorsitzender) gratuliert im Namen der Berlin-Brandenburger Esperantisten.

Dr. Phillip Sonntag von Esperanto-Liga Berlin, deren Unterorganisation die Esperanto-Gruppe Lietzensee über vier Jahrzehnte war, gratulierte mit einer Deklamation im Namen des Vorstands auf Deutsch und Esperanto. Der Vorsitzende Ronald Schindler überreichte Blumen und ein Buche.

„Ich gratuliere insbesondere der Leitung der Lietzensee-Gruppe, das ist, für diese sensationell lange Zeit, Leitung und Umsicht von Hans Moser! Mi gratulas al la estraro de la Grupo Lietzensee, por sensacie longa tempo, la saĝan gvidadon de s-ro Hans Moser.
Die Gruppe lebt genau das, was L Zamenhof schon immer wollte: Harmonie in Bialystok, und weil es so einfach, so offensichtlich ist, war er ein Hoffender, der erste Esperantist: Esperanto sollte für die ganze Welt geeignet sein!

Und das wurde in Berlin angewandt, mit Gründung der Gruppe durch Hans Moser am 13. Juni 1977.

La grupo vivas ĝuste tion, kion Zamenhof jam ĉiam volis:

harmonio en Bjalistoko, kaj ĉar tio estas tiel simpla, tiel evidenta, li estis homo, kiu esperas: Esperanto taŭgu por la tuta mondo!

La ideo pri formado de Esperantogrupo estiĝis jam je la dektria de junio Mil-novcent-sepdek-sep. Tio estis la unua tago de Hans Moser kiel estro de la maljunula centro.

 

Auch Ulrich Brandenburg, der Vorsitzende des Deutschen Esperanto-Bundes überbrachte Glückwünsche.

Hans Moser und Aleksandr Danko

Zum musikalischen Rahmenprogramm gehörte ein Konzert der Akordeon-Virituosen Alekstandr Danko. Er brillierte zusammen mit Hans Moser auf dem Bajan, einer russischen Variante des Knopfakkordeons. Lange ist es her, dass er 1995 nach Berlin kam und seitdem allein und in verschiedenen Ensembles auftritt. Darunter auch im Klezmer-Bereich mit anderen Esperantisten (Harrys Freilach, wovon die Gruppe »Klezmorim Sennomaj« befruchtet wurden, die beim Esperanto-Treffen ARKONES in Poznan aufgetreten ist.

So hört sich Danko an: http://www.aldanko.de/Musik/Danko01.mp3

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Gruss aus Paris

Es ist alles andere als Zufall, dass das Zamenhof-Fest in Paris am selben Tag (14. Dezember 2019) stattfindet, wie das Zamenhof-Fest in Berlin oder Wien.

Mit Paris verbindet Berlin eine besondere Beziehung: Ein Abkommen über die Freundschaft und Zusammenarbeit zwischen Paris und Berlin wurde am 2. Juli 1987 im Rahmen der 750-Jahr-Feier der Stadt Berlin unterzeichnet. Dazu heisst es auf der Website des Senats: Die Partnerschaft wurde in dem Wunsch beider Städte begründet, die in der Geschichte verankerten Verbindungen zwischen den Metropolen zu verstärken und ihre Beziehung im Geiste der deutsch-französischen Freundschaft und der europäischen Identität zu vertiefen.

Diesem Anspruch werden die langjährigen Freundschaftlichen Kontakte gerecht, die zwischen den Esperanto-Freunde in Berlin und Paris bestehen. Eine nette Gemeinsamkeit 2019 ist, dass der in Berlin gefeierte Jonny M. (2017 und 2018 auf dem Esperanto-Platz in Neukölln, 2018 im Polnischen Institut) nun in Paris auftritt.

Raymonde Coquisart, die nicht nur in Paris für die Kontakte verantwortlich ist, sondern auch die Städtepartnerschaften (ĝemelurboj) für den Esperanto-Weltverband fördert, hat zu den Zamenhof-Festen ihre ganz persönlichen Erinnerungen an fünf Besuche in Berlin übermittelt.

Sie schreibt, dass sie in ihrem mehr als 40-jährigen Esperanto-Leben insgesammt fünfmal in Berlin war, unter anderem zum 84.  Esperanto-Weltkongress 1999 und erinnert sich speziell an die Familie Tautorat. Sie möchte gerne wieder Berlin besuchen, etwa zu einem Esperanto-Kongress, oder auch einfach so.

  • Antaù 40 jaroj, eble iom pli, mi deĵoris ĉe franca poŝto. Tie estis asocio pri ĝemeliĝoj inter pariza francaj poŝtoj kaj tiuj en Hamburgo kaj Berlino. Mi jam lernis Esperanton fine de 1972 kaj ege interesiĝis pri la mondaj kontaktoj. Tial havi pliajn rilatojn eksterlande multe allogis min kaj mi partoprenis vojaĝojn al tiuj du urboj. Mi foje renkontis la geesperantistojn kaj tiuj eventoj plifortigis la rilatojn inter ni.
  • Pere de la poŝtaj ĝemeliĝoj, mi vojaĝis 2 foje al Hamburgo kaj 2 foje al Berlino. Poste, mi ĉeestis la 58-an Germanan Esperanto kongreson en 1989, Silvestran Feston en 1989 kaj la 84-an UK en 1999. Do entute 5 vizitoj al Berlino … Renkontitaj geesperantistoj ofte estis niaj geamikoj Ge-Tautorat.
  • Dum tiuj 25 jaroj, mi kompreneble multon vizitis en Berlino kaj povis vidi la evoluon de la vivo en la urbo. Mia plej granda kaj profunda deziro estus denove vojaĝi al Berlino, prefere okaze de esperanto kongreson sed ne devige …. Eble iun tagon, mi esperu …. !!!

Vor fast 10 Jahren im Sommer 2010 erreichte das Motorboot »Esperanto« aus Berlin kommend die französische Hauptstadt und lag Anfang Juni mehrere Tage im Hafen »Arsenal« in der Nähe des Hauptquartiers der französichen Esperanto-Verbandes UFE. Es gab einen Abend, in dem sich ein Dutzend Esperanto-Freunde in der engen Kajüte des Motorboots drängten, weil das Wetter zu schlecht war um an Deck zu sitzen.

Nach dem fluchtartigen Aufbruch nahm die »Esperanto« den Weg die Seine hoch nach Moret-sur-Loing, wo Raymonde Coquisart wohnt. Sie konnte am Morgen des 12. Juni am Anleger des Ortes an Bord gehen und wenigstens die kurze Strecke zur nächsten Schleuse auf dem Canal-de-Loing nach Süden mitfahren.

Der Besuch der pariser Esperanto-Freunde auf dem Motorboot »Esperanto« im Hafen Arsenal.

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Montags am Viktoriapark – Dezember 2019 – Ostberlin-Brandenburger Esperanto-Frauenpower

Esperanto-Kulturabend im Esperanto-Laden, Katzbachstraße 25 (Kreuzberg, Vortrag und Diskussion in Esperanto – Für Gäste wird resümiert bzw. übersetzt.

Verkehrsverbindungen: U6, Buslinie 248 – Platz der Luftbrücke, Buslinien 104 und 140 – Dudenstraße/Katzbachstraße

2. Dezember 2019, 19.30 Uhr

“Ostberlin-Brandenburger Frauenpower in der Berlin-Brandenburger Esperanto-Sprachgemeinschaft” Gemeinsam schauen wir anhand vieler Fotos darauf, was Frauen aus Ostberlin und Brandenburg in der Berlin-Brandenburger Esperanto-Sprachgemeinschaft bewirkten.

Die Berliner Esperanto-Lehrerin  Hella Sauerbrey (1920-1981) bei einem Kurs 1980, Foto Fritz Wollenberg

Im Januar 2019 begann noch im Zentrum danziger50 zum Jubiläum „100 Jahre Frauenwahlrecht“ in Deutschland eine Serie zu Frauen in der Berlin-Brandenburger Esperanto-Szene. Aus der Vielzahl der aktiven Frauen stellten wir vor bzw. erlebten: Wera Blanke, Judith Meyer, Ina Tautorat, Sabine Trenner, Lena Karpunina und Hildegard Stolpe.

Im März wurden Westberliner Frauen vorgestellt, unter ihnen Emmi Stox, die erste Frau an der Spitze der Esperanto-Liga Berlin. Ein Pendant dazu soll die Veranstaltung am 2. Dezember sein, mit der wir die Serie abschließen.

Hella Sauerbrey war nicht nur die erfahrenste Esperanto-Lehrerin in Ostberlin und unterrichtete dort an der Volkshochschule. Sie veröffentlichte Übersetzungen  und zahlreiche Rezensionen, gehörte ab 1976 dem Zentralen Arbeitskreis Esperanto an und wurde 1981 in den Zentralvorstand des DDR-Esperanto-Verbandes im Kulturbund gewählt. Auch in der Methodik-Kommission arbeitete sie mit. Nach ihrem Tod 1981 schrieb ihr französischer Freund Raymond Devendille „Leterojn al forestanta amikino“ (Briefe an eine abwesende Freundin). In diesen Briefen wird ihre Persönlichkeit nochmal lebendig.

Wir werden aber auch auf Frauen schauen wie die Esperanto-Lehrerin und Übersetzerin Monika Ludewig, die Chemie-Ingenieurin Linde Knöschke, die sich schon ab 1968 in der ersten Jugendkommission des Zentralen Arbeitskreises Esperanto im Kulturbund engagierte und die langjährige Vorsitzende des Bezirksarbeitskreises Potsdam Hanna Scheffs.

Im Zusammenhang mit dieser Veranstaltungsserie sind schon einige Frauenbiografien in der Esperanto-Wikipedia ergänzt bzw. aktualisiert worden Das wird mit dieser Abschlussveranstaltung fortgesetzt.

Zum Treffen: Montags am Viktoriapark

 

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Zamenhof-Fest 2019

Einladung zum Zamenhoffest der ELBB in Berlin: (PDF Esperanto Zamenhoffesto 2019)

Wie in den letzeten Jahren findes es in der Kiezspinne – Orangerie statt, Schulze-Boysen-Straße 38, D-10365 Berlin

Samstag, 14a Dezember 2019 – 15:00 – 19:00 h

mit der Ausstellung „10 Jahre Zamenhofpark

Vorläufiges Programm (Beiträge sind willkommen)

  • Begrüssung
  • Festvortrag „Esperanto-stacio“ in Halbe
  • Grussvorte von Gästen
  • Vorstellung von interessanten Büchern des Jahres 2019
  • Konzert mit Birke und Bertilo mit Alena (USA) | Video von NASK 2019
  • Halinka kantigas!

Während der ganzen Veranstaltung gibt es einen Büchertisch

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Borgius Vision für einen Völkerbund

Im Jahr 1919 erschien als Nummer 9 in einer Reihe von »Flugschriften« des »Bundes Neues Vaterland« eine Schrift von Dr . Walter Borgius (*1870 in Frankfurt an der Oder) ein Text mit dem Titel »Der Völkerbund. Seine Kultur- und Wirtschaftsaufgaben«, die sich heute visionäre Beschreibung einer Entwicklung liest, die zumindest in Europa noch in Werden ist. Er schlägt ein Parlament und eine übernationale Verwaltung vor und erkennt klarsichtig, dass das zu Sprachproblemen führen wird.

In der Zeitschrift »Weltwirtschaftliches Archiv« 15. Bd. (1919/1920), pp. 430-432 hat  der Völkerrechtler Dr. Hans Wehberg (Berlin) die Schrift wie folgt kommentiert:

  • Borgius macht zunächst, im Anschluß an Erzbergers bekanntes Buch, dessen Grudgedanken ihm nicht radikal genug erscheinen.
    Vorschläge für die Organisation eines Völkerbundes. Die Minıster der auswärtigen Angelegenheiten aller Staaten sollen Stellvertreter ernennen, die im Haag zu einem internationalen Rat vereinigt werden sollen. Die bisherigen Gesandtschaften sollen dadurch überflüssig gemacht und die Verhandlungen von Staat zu Staat in einem Zentralpunkt geführt werden.
    Neben den internationalen Rat soll ein internationaler Parlamentsausschuß treten. Der Verfasser sieht ferner Grenzverschiebungen im späteren Völkerbund vor und tritt für eine radikale Abrüstung ein. Das internationale Heer zur Exekution soll nicht aus natioınalen Kontingenten zusammengestellt sein, sondern auf internationaler Grundlage organisiert werden. Weiterhin verlangt Verfasser die Einführung einer Weltsprache.
    Mit großer Schärfe versucht Borgíus schließlich den Nachweis zu erbringen, daß wir bisher keine Weltwirtschaft gehabt haben, sondern nur zwischenstaatliche Beziehungen zwischen den nationalen Volkswirtschaften.
    Das Ziel des Verfassers ist die möglichst umfassende Internationalisierung, insbesondere der Hochseeschiffahrt, des Post- und Telegraphenwesens. des Münzwesens, der Verteilung der wichtígstelı Rohstoffe, des Handels, der
    Kolonialverwaltung, der wichtigsten Versicherungszweige, des Auskunftswesens, der internationalen Rechtsverfolgung, des Patentwesens. des Ausstellungswesens usw. Es sollen also auf allen diesen Gehíeten keine nationalen Institute mehr bestehen bleiben, sondern Weltwirtschalftsämter, Weltpostämter usw. geschaffen werden. Borgius ist sich ganz klar darüber, daß dieses System schließlich zu einem Völkerbundesstaate führen und daher die Entwicklung über den Wilsonschen. Völkerbund hinausgehen wird. Diese Prognose erscheint mit zutreffend, doch wird nicht zu leugnen sein, daß sich gerade auf wirtschaftlichem Gebiet seine Ideen nur im Laufe langer Jahre werden verwirklichen lassen. Borgius geht durchaus eigene Wege. Seine Schrift ist daher weitgehende Beachtung wert.

Wehberg hat 1921 selbst einen Kommentar zur Satzung des Völkerbunds veröffentlicht und war  von 1924 bis  1962 der Herausgeber der Zeitschrift »Friedenswarte«, die von Alfred Hermann Fried begründet worden war.

Borgius erläutert im Abschnitt über Sprache seinen eigenen Werdegang und will das von ihm konstatierte »Scheitern der Weltsprachenbewegung« überwinden.

  • Ich bin weder „Esperantist“, noch „ldist“ (Reform-Esperantist), noch sonst Vertreter einer der zahlreichen Weltsprachensysteme. Im Gegenteil: Nachdem ich eine Reihe von Jahren hindurch eifriger Mitarbeiter erst des „Esperanto“, dann des „Ido“ gewesen war, habe ich schließlich die Überzeugung gewonnen, daß es auf diese ın Wege nicht geht. Immerhin stehe ich deshalb nicht dcm Gedanken einer künstlichen Neutralsprache grundsätzlich ablehnend gegenüber, bin vielmehr geneigt, die bisherigen Mißerfolge der Weltsprachenbewegung lediglich bestimmten Fehlern zur Last zu legen, die mir in der Weltsprachenbewegung entgegengetreten sind. Ihr bisheriger Mißerfolg liegt meines Erachtens hauptsächlich an zwei Umständen:

Er betrachtet die bisherigen Projekte als »Dilettantenarbeit« und macht sich damit bei Esperantisten keine Freunde. Seine umfassende Kritik an Esperanto hatte er 1908 mit  der Broschüre »Warum ich Esperanto verließ« veröffentlicht. Zuvor war er im Berliner Vorstand der Deutschen Esperantisten-Gesellschaft und trat zusammen mit weiter Vorstandmitgliedern wegen der »Reformunwilligkeit« der Deutschen Esperantisten zurück. Kurz zuvor hatte er noch in der Schrift »Das Weltsprache-Problem« die Vorzüge des Esperanto gerühmt.

Er fordert nun eine ernsthafte fachliche Herangehensweise von den Sprachwissenschaftlern, die sich mit wenigen (drei) Ausnahmen bisher nicht um das Problem gekümmert hätten. Zumindest einer der genannten (Jespersen)  hat es 1928 mit Novial versucht, das recht hübsch aussieht.

  • Zweitens aber hat die Sprachwissenschaft auf diesem wichtigen Gebiete bisher vollkommen versagt. Mit verschwindenden Ausnahmen vereinzelter Personen, die sich für die Bewegung interessierten [wie Schuchardt-Wien für das Volapük, Baudonin de Courtenay-Petersburg für das Esperanto, Jespersen~Kopenhagen für das Ido [Reform-Esperanto]]. haben die Sprachwissenschaftler aller Nationen dieser interessantesten Kulturerscheinung ihres Fachgebietes gegenüber nichts bezeigt, als den üblichen jede Berührung ablehnenden akademischen Dünkel gegenüber dem Nicht-Zunftgenossen, der an die Probleme der Zunftgelehrsamkeit zu rühren wagt, bzw., wo sie sich einmal mit der Frage befassen mußten, (wie z. B. Brugmann und Leskien auf Ansuchen der Sächsischen Akademie der Wissenschaften) ihren Witz an einigen offenkundigen konkreten Mängeln gerieben, ohne dem Problem selbst irgendwie näher zu treten. [Ganz wie die Naturwissenschaftler gegenüber der Wünschelrute und dem Hypnotismus, die Techniker gegenüber der Luftschifffahrt) Hier wird der Völkerbund einzusetzen haben:
  • Er muß aus den wissenschaftlichen Neuphilologen aller Länder einen Sonderausschuß einsetzen, der mit der Aufgabe betraut wird, die bisherigen zahlreichen Entwürfe einer Neutralsprache zu prüfen; festzustellen, was an ihnen Gemeinsames und Brauchbares ist, was für Mängel und Grundfehler sie aufweisen, und endlich an der Hand der bislang im Laufe der Jahrzehnte gemachten Erfahrungen und Ergebnisse die Grundlagen für eine einwandfreie Internationalsprache zu schaffen. Dies ist keineswegs so schwierig und aussichtslos, wie der Laie auf den ersten Blick meint, wenn man nur erst einmal auf wirklich systematischem Wege und mit dem notwendigen wissenschaftlichen Rüstzeug an die Arbeit herangeht.

Aber bis dahin kann man übergangsweise weitermachen…..

  • Bis das Ziel erreicht ist, kann aber getrost das Esperanto oder Reform-Esperanto als provisoische Neutralsprache den Zwecken des Völkerbundes dienen

 

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Montags am Viktoriapark – November 2019 – Bertha von Suttner (Vortrag)

Esperanto-Kulturabend im Esperanto-Laden, Katzbachstraße 25 (Kreuzberg, Vortrag und Diskussion in Esperanto – Für Gäste wird resümiert bzw. übersetzt.

Verkehrsverbindungen: U6, Buslinie 248 – Platz der Luftbrücke, Buslinien 104 und 140 – Dudenstraße/Katzbachstraße

4. November 2019, 19.30 Uhr

Bertha von Suttner – Zu Leben und Werk der ersten Friedens-Nobelpreisträgerin

Vortragender: Petr Chrdle, Autor des soeben erschienenen esperantosprachigen Buches “Sen laco por paco – Vivo kaj verko de Bertha von Suttner”. („Unermüdlich für den Frieden – Leben und Werk Bertha von Suttners“)

Petr Chrdle wird natürlich auch KAVA-PECH (Kongress- und Schulungs-Agentur von Petr Chrdle) vorstellen. Die Geschichte der 1991 gegründeten Agentur, die in Dobřichovice (Ĉeĥio) ihren Sitz hat und auch als Verlag tätig ist, beschreibt der Verleger selbst im KAVA-PECH-Blog. Bis 2017 hatte er schon mehr als 190 Buchtitel publiziert (80 in Esperanto, die anderen in Tschechisch, Englisch, Deutsch und Französisch

Vorbestellte Bücher bringt er mit nach Berlin.  Es besteht die Möglichkeit, Bücher des Verlags zu kaufen.

Berlin besucht der tschechische Verleger aus Anlass des Jubiläumsfestes der Esperanto-Gruppe Lietzensee, gegründet vor 40 Jahren unter Leitung von Hans Moser. Es findet statt am 6. November um 14.00 Uhr in der Trautenaustr. 6 (Berlino-Wilmersdorf).

Zum Treffen: Montags am Viktoriapark

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