Esperanto-Buchtag

En la mondon venis nova sento. Festlibro por la 75-jariĝo de Ulrich Lins. Eldonita de Hitosi Gotoo, Goro Christoph Kimura kaj José Antonio Vergara. New York: Mondial.

Mo, 10. Dezember, 19:30
Kulturzentrum danziger50, Danziger Str. 50, 10435 Berlin (Karte)

Fritz Wollenberg stellt das Buch „En la mondon venis nova lingvo“ (In die Welt kam eine neue Sprache) vor, ein Festbuch zum 75. Geburtstag des Historikers und Japanologen Dr. Ulrich Lins. (Tag des Esperanto-Buches ist der 15.12.)

Mi einem Beitrag von Fritz Wollenberg: La kuraĝulo el Neuruppin. Ludwig Schödl – elstara germana esperantisto kaj pedagogo kun civitana kuraĝo.

 

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Was fehlt ?

Aufgrund beruflicher und familiärer Belastungen, kam ich in den letzen Wochen nicht dazu, die Berichte aktuell zu veröffentlichen. Ich hatte dazu teilweise Material erhalten. Dafür möchte ich mich bedanken und entschuldigen, dass ich es nicht nutzen konnte.

Folgende Themen sind ein wenig untergegangen, werden aber nachgearbeitet:

  1. Filmaufnahmen in der Knobelsdorfstrasse (ĵauda rondo) [Facebook] [Auf Englisch]
  2. Plenbuŝe im November
  3. Das neue Buch über den Kulturbund der DDR
  4. Vorbereitung für 10 Jahre Zamenhofpark [Entwurf]
  5. Geplantes Stadtteilzentrum Neukölln
  6. Aktuelles zum GEK 2020
  7. Der Bericht der Antropologen [Entwurf]
  8. Zamenhof-Fest 15. Dez. 2018 (aktualisiertes Programm)
  9. JES Storkow/Mark [Material]

Keine Informationen habe ich zu folgenden Themen und bitte um Angaben

  1. Expolingua
  2. GIL-Tagung [Anfang]
  3. Vortrag über Armenien

Hinweise und Berichte sind immer willkommen.

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Zamenhof-Frühstück

Es ist jetzt schon eine 10-jährige Tradition, dass man sich um das Datum von Zamenhofs Geburtstag zu einem gemütlichen Beisammensein trifft.

Details in der Esperanto-Version, da hauptsächlich Esperanto gesprochen wird.

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Anthropologische Forschung

Anthropologen!
The Far Side by Gary Larson

Vier Anthropologie-Studenten der Freien Universität Berlin (FU) haben im Rahmen einer einführenden Lehrveranstaltung die Esperanto-Sprachgemeinschaft in Berlin untersucht. Jetzt ist ihr Bericht “Esperanto in Berlin” im Internet verfügbar.

Zu den untersuchten Fragen gehörte unter anderem, ob die Esperanto-Sprecher in Berlin eine “Sprachgruppe” im Sinne der Anthropologie bilden. Zum Kern der Untersuchung entwickelte sich die Frage, ob in Berlin durch die Vernetzung der Esperanto-Sprecher ein Zugehörigkeitsgefühl innerhalb der Sprachgruppe entsteht.

 

Die Studie ist als PDF verfügbar.

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GIL bleibt 2019 in Berlin

Die Gesellschaft für Interlinguistik e.V. (GIL) hält Berlin weiterhin die Treue. Bei der 28. Jahrestagung (23.-25.11 2018) mit dem Thema “Sprache und Globalisierung” wurde wieder ein Termin Ende November gebucht: 22.-24.11.2019.

Dieser Termin fällt nach vielen Jahren wieder mit der Sprachmesse EXPOLINGUA 2019 zusammen, die am 22. und 23.11.2019 stattfindet und aus der sich Synergien ergeben könnten.

Die Jugendherberge Berlin Ostkreuz (Marktstraße 9-12, 10317 Berlin) in Friedrichshain  hat sich als geeigneter Ort erwiesen. Ein heller Raum im 3. Stock konnte mit einem Fahrstuhl erreicht werden. Im Vorraum gab es Platz für die gewohnte Verkaufsausstellung von Esperanto-Literatur. Die Tagungsakten werden in JGI 2019 veröffentlicht. Der Band für das Vorjahr lag als gebundenes Buch vor und Mitglieder erhalten es als Teil ihres Beitrags. Deshalb heisst es auch nichtmehr “Beiheft” sondern “Jahrbuch”.

Es gibt auch einen Videokanal bei YouTube mit exemplarischen Vorträgen.

 

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Berliner in Ondo 7/2017

Die Esperanto-Zeitschrift »Ondo de Esperanto« hat in ihrer Augabe Nr. 7 von 2018 (Auszüge als PDF) wieder zwei Texte von Autoren aus Berlin übernommen. Zum einen einen Bericht von Lu Wunsch-Rolshoven über den Deutschen Esperanto-Kongress in Zweibrücken und einen Bericht von Ronald Schindler über das Brückenfest in Frankfurt an der Oder.

Der Verlag »Sezonoj« hat ein breites Angebot an Esperanto-Literatur. Da Halina Gorecka (Галина Горецкая) und Aleksander Korĵenkov (Александр Корженков), die den Verlag gegründet haben zum Zamenhof-Fest nach Berlin kommen, besteht die Möglichkeit die Bücher und Zeitschriften in Augenschein zu nehme und sogar zu Sonderpreisen zu erwerben.

Auch in der Ausgabe 10 sind wieder Berliner Autoren vertreten

13 Lu Wunsch-Rolshoven. Arkones sen Paweł

……..

28 Ronald Schindler. Zamenhoffesto 2018 en Berlino

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Magdeburga Folio

Die aktuelle Ausgabe (N-ro 148) des unregelmässig, aber nur auf Esperanto, erscheinenden Informationsdienstes (neregula infomilo) »Magdeburga Folio« hat einen unserer Beiträge übernommen (Seite 14/15).  Die Esperanto-Version hatte den Titel »Miro pri Prenzlova Monto«  und verwies auf einen Text in der Lokalzeitschrift »Prenzlauer-Berg-Nachrichten« vom September 2018 . Der Beitrag von Kristina Auer hatte die Überschrift: »Prenzlova Monto. Was soll das?« und fragte nach der Bedeutung der Inschrift am Haus Danziger Strasse 50.

Unser Beitrag wurde komplett mit allem Bildmaterial übernommen. Leider hat es die Redaktion nicht geschafft, unsere Web-Adresse anzugeben, sondern gibt als Quelle ein „Esperanto en Berlino kaj Brandenburgio“ an, hinter dem man ein Print-Produkt vermuten würde.

In der selben Ausgabe (2-5) ist ein Text des Berliners Lu Wunsch-Rolshoven, der in der Internet-Plattform »Libera Folio« im August  2018 unter dem Titel

Esperanto ne nepre helpas lingvolernadon

zu finden ist. Er beschäftigt sich mit der propädeutischen Funktion von Esperanto.

Vor einem Jahr hatte »Magdeburga Folio« über den Auftritt von Klezmer-Musikanten aus Berlin beim ARKONES in Poznan berichtet.

Das »Magdeburga Folio« gibt es nicht im Internet. Aber man bekommt es als E-Mail zugeschickt (PDF und DOC zusammen meist einige Mbyte), wenn man sich an den Herausgeber wendet.

Eldonita en Magdeburg, ĉefurbo de la germana federacia lando Saksio-Anhalto
nur kiel dosiero en pdf-formato, abonebla sendante retpoŝtan peton al la redaktoro
Dieter Dungert, Bruno-Taut-Ring 3 e, DE-39130 Magdeburg
Telefono: (0391) 7 21 75 61,
e-poŝto:

 

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Armenisch Schlemmen mit Armenierin Araksja

Eine lange Festtafel, an der Esperanto gesprochen wurde, beherrschte am Abend des 31. Oktober 2018 die Räume des armenischen Restaurants Yerevan in der Treskowallee 89 10318 Berlin. Es hatte sehr gute Kritiken für sein Essen erhalten: Bodenständige armenische Küche, ungewöhnlich, aber sehr angenehm gewürzt, großzügige Portionen, gute Auswahl.

Schokolade, als Goldbarren verpackt

Der Anlass, dieses Restaurant für das regelmäßige Treffen von Esperanto? Plenbuŝe! zu wählen, war Araksja Elbakjan aus Armenien, die mehrere Wochen in Berlin am Botanischen Institut arbeitet. Sie hatte zum Nachtisch Schokolade aus Armenien mitgebracht.

Sie wird am 12. November 2018 in der Danziger 50 in ihrem Vortrag über die von der UNESCO als Weltkulturerbe anerkannten Chatschkare (Kreuzsteine) berichten.

Der lange Tisch, an dem Esperanto gesprochen wurde.

 

Unter der sachkundigen Anleitung von Araksja konnten die Eigenheiten der armenischen Küche erkundet werden. Das Yerewan hatte armenische Weine und den berühmten armenischen Weinbrandt (Armjanski konjak im Eichenfass gereift) auf der Karte. Neben Trauben wird auch Obst aller Art (Quitten, Erd- und Brombeeren, Kirschen) vergoren, was eine überraschende Verbindung zur Fruchtweinproduktion in Werder an der Havel ergibt. Der Granatapfelwein ist etwas gewöhnungsbedürftig, aber durchaus wohlschmeckend.

Besonders zu rühmen ist der Bulgur, durch den sich die armenische Küche (eine der ältesten der Welt) von anderen Küchen im Kaukasus unterscheidet, die eher Reis als Beilage verwenden. Die Joghurtsuppe erhält durch die Verwendung von frischen Kräutern (Minze, Koriander) eine überraschende, aber pikante Note. Weitere Rezepte bei der Deutsch-Armenischen Initiative.

So war es ein rundum gelungener Abend, zu dem auch andere Esperanto-Freunde aus der näheren und weiteren Umgebung gekommen waren. So konnte man den Neurologen Dr. Christoph Klawe kennenlernen, der zufällig zu einem Fachkongress in Berlin war. Er ist Redakteur  der Fachzeitschrift Medicina Internacia Revuo (MIR), herausgegeben von der Universala Medicina Esperanto-Asocio (UMEA), deren Vorsitzender er ist. Er war von der Vielfalt und dem hohen sprachlichen Niveau der Esperanto-Szene in Berlin überaus angetan. Mit Encarana und Wera hatte er gleich Partner für Fachgespäche.

 

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Gary zum SAT-Kongress

Gary gehört zweifellos zum Urgestein der Berliner Esperanto-Szene. Er war schon bei der legendären ĵaŭda rondo in der Falkstrasse 25 in Neukölln ein regelmässiger Teilnehmer. In den letzten Jahren ist sein Wirken in Berlin weniger sichtbar gewesen. Er nahm oft an der Gesprächsrunde im »Arema« teil und ist jetzt auch im »Lichtblick« häufig anzutreffen.

Nun hat die Zeitschrift »La Ondo de Esperanto« in ihrer Nummer 287 (Auszug als PDF) auf Seite 24/25 unter dem Namen von Gary einen Beitrag mit dem Titel »SAT-anoj ekfrontas la defion de novaj komunikaj teknologioj« veröffentlicht.

Es ist in Berlin kaum bekannt, dass Gary seit vielen Jahren sehr aktiv bei SAT ist. So ist er Ansprechpartner (peranto) für Deutschland (Germanio) und für den »freien esperanto-bund« als Nachfolger der einst starken Arbeiter-Esperanto-Bewegung.

Die »Sennacieca Asocio Tutmonda«, wie der etwas sperrige Namen ausgeschrieben lautet, ist die zweite weltweite Dachorganisation von Esperanto-Freunden neben UEA (Universala Esperanto Asocio). Auch SAT lädt in jedem Sommer zu einem Kongress ein, auf dem es allerdings familärer zugeht, als auf den bombastischen Weltkongressen (Universala Kongreso, UK) von UEA.

Bei dem Beitrag in »Ondo« handelt es sich um das Ergebnis einer internationalen Arbeitsgruppe, zu der auch Gary gehörte, die einen Bericht über den SAT-Kongress 2018 in der serbischen Stadt Kragujevac vom 5. bis 12. August für die Medien erstellte.

Teilnehmer des 91. SAT-Kongresses in Kragujevac bei einem Ausflug

Der Text wurde auch auf der Web-Site von SAT veröffentlicht, wo es zudem einige Fotos von den Programmpunkten des Kongresses gibt.

Eine deutsche Fassung ist ebenfalls verfügbar.

Das Thema des Kongresses war  “Eo kaj transnacia komunikado en la epoko de informteknologioj” (Esperanto und die transnationale Kommuikation im Zeitalter der Informationstechnik) und wurde als Herausforderung für SAT verstanden. Es wurde über web-basierte Diskussions- und Entscheidungssysteme informormiert. Das schlug sich dann in der Resolution nieder, die eine regelmässige Anwendung innerhalb von SAT empfahl: “subtenas la proponon, ke la PK [Plenum-Komitato] okazigu regulajn perretajn opinisondojn inter la membroj pri SAT-specifaj kaj ĝeneralaj politikaj kaj sociaj temoj”.

Auch bei SAT muss man sich mit den strukturellen Mängeln überholter Kommunikationstechnik herumschlagen. So heisst es

Mit Bedauern stellten die Kongressteilnehmer fest, dass ein „altes“ Kommunikationsmittel von manchen unzweckmäßig benutzt wird: die Mailingliste. Die Leitresolution verurteilt „beleidigenden Austausch in der SAT-Mailingliste“ und „wünscht eine Verbesserung bei [der Mailingliste] SAT-diskuto durch Teilnahme von mehr Genossen und durch Schaffung einer weniger geschwätzigen und ernsthafteren Debattenstimmung“.

Der 92. SAT-Kongress, an dem Gary sicher wieder teilnehmen wird, soll im August 2019 in Barcelona stattfinden.

 

 

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Festschrift Lins mit Berlin-Bezug

En la mondon venis nova sento. Festlibro por la 75-jariĝo de Ulrich Lins. Eldonita de Hitosi Gotoo, Goro Christoph Kimura kaj José Antonio Vergara. New York: Mondial.

Vorstellung am 10. Dezember in der Danziger 50

Die Produktion dickleibiger Druckwerke erfreut sich in der Esperanto-Welt weiterhin grosser Beliebtheit. Nun hat es den Historiker Dr. Ulrich Lins getroffen, dem zum 75. Geburtstag eine Festschrift mit dem Titel »En la mondon venis nova lingvo« gewidmet wurde. Das bezieht sich auf die erste Zeile der Esperanto-Hymne, die da lautet »…venis nova sento«

Eine Buchbesprechung von Prof. Sabine Fiedler ist auf der Web-Site von GIL veröffentlicht worden.

Lins war mehrfach in Berlin, zuletzt als Referent bei der Zamenhof-Ehrung im April 2017 im Polnischen Institut, wo er über »Der Wandel des Zamenhofbildes« gesprochen hat.

Das Inhaltsverzeichnis des Buches lässt erkennen, dass ein gerüttelt Mass Berlin-Bezug auf den 710 Seiten untergebracht wurde.

Wenn Thomas Borman über die Bespitzelung von Esperantisten in der DDR schreibt, wird Berlin, in diesem Fall Ostberlin, eine entscheidenede Rolle spielen. Hier war das Büro der Esperanto-Abteilung im Kulturbund der DDR (La danĝeraj lingvo-uzantoj – kiel la sekreta servo de GDR observis esperantistojn). Es sei hier erwähnt, dass im September 2018 eine ausführliche Untersuchung über den Kulturbund veröffentlich wurde, in der auch Esperanto mehrfach erwähnt wird und bekannte Persönlichkeiten der Esperanto-Welt mit Klarnamen genannt werden.

Zimmer, Andreas: Der Kulturbund in der SBZ und in der DDR – Eine ostdeutsche Kulturvereinigung im Wandel der Zeit zwischen 1945 und 1990, Springer, 99 €

Bei dem Beitrag von Bernhard Tuider, heute Leiter des Esperanto-Museums in Wien, über Alfred Hermann Fried, kann kaum unerwähnt bleiben, dass Fried in seiner Wohnung in der Golzstrasse in Schöneberg Esperanto gelernt hat und vergeblich versucht hat eine Esperanto-Gruppe zu gründen. Der Titel »Kiel vi vidas, via incito je lerni Esperanton ne estis vana« spielt auf die Nachricht von Fried an den französichen Pazifisten Gaston Moch an, der ihn lange bedrängt hatte, es doch mit Esperanto zu versuchen.

Javier Alcalde erwähnt drei Esperanto-Projekte von Silvio Gesell, der viele Jahre in der Obstbaukolonie Eden bei Oranienburg gelebt hat (Tri Esperantaj projektoj de Silvio Gesell). Bisher sind keine handfesten Belege aufgetaucht, dass man sich dort mit Esperanto beschäftigt hätte, obwohl das aufgrund der Umstände (Lebensreformbewegung, Vegetarier) naheligend war. In der Zeitschrift »Esperanto« war am 5. Februar 1913 ein Beitrag mit dem Titel »La fruktokultura kolonio „Eden“« erschienen. Der Verfasser E. Wengler gab allerdings als Wohnsitz Essen-Ruhr) an und kannte Eden nicht aus eigener Anschauung, denn er schreibt» ….mi ne estas certa, ĉu oni nepre postulas detenadon de alkoholo, nikotino kaj viando.«

Mit Fritz Wollenberg ist zumindest ein Berliner unter den Autoren. Er schreibt über den Pädagogen und bekannten Esperantisten Ludwig Schödl der 1909 in Berlin geboren wurde. (La kuraĝulo el Neuruppin. Ludwig Schödl – elstara germana esperantisto kaj pedagogo kun civitana kuraĝo).

Bei vielen Beiträgen der Festschrift wird man den Eindruck nicht los, dass die Autoren tief in ihre Archivkiste gegriffen haben. So ergibt sich ein Panoptikum von Beiträgen, deren Bezug zur Arbeit und zur Biografie des Geehrten sich nicht ohne weiteres erschliesst. Viele mögen gedacht haben, ein Historiker würde am ehesten ein irgendwie historisches Thema zu schätzen wissen.

Was man nicht erwarten darf, ist eine kritische Auseinandersetzung mit dem »Lebenswerk« von Lins, der sich unter dem Etikett »Die gefährliche Sprache« seit Jahrzehnten mit der Verfolgung von Esperanto unter Hitler und Stalin beschäftigt hat und auf diesem Gebiet unangefochten als Koryphäe gilt.

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