Das Ekzotika Renkontiĝo findet vom 9. bis zum 12. September 2011 in Berlin statt. Es geht um das Ausprobieren von Speisen und Aktivitäten aus dem Ausland. Natürlich bleibt auch Zeit, die Stadt zu erkunden – wir werden in Berlin ganz zentral wohnen!
Vegetarier und Veganer sind ebenfalls willkommen. Alle Restaurants bieten neben leckeren Fleischgerichten auch sehr empfehlenswerte vegetarische und vegane Gerichte.
Auch in diesem Jahr laden wir zum Sommerfest in den Garten der Familie Langer in Jüterbog ein (Ziegelstr. 35). Vorher gibt es eine Besichtigung des Klosters Zinna.
Am Samstag, den 27. August treffen wir uns um 12:00 12:45 Uhr vor dem Kloster Zinna, um etwas über dessen Geschichte zu erfahren und die mittelalterlichten Atmosphäre zu genießen (Eintritt 5 € pro Person, selbst zu zahlen) Danach erwarten uns gegen 15 Uhr im Garten von Langers eine Tischtennisplatte, ein Schwimmbecken und ein gefüllter Grill.
Wer übernachten will, sollte Zelt und Schlafsack mitbringen oder selbst bei der Zimmervermittlung nachfragen. Um Essen und Getränke kümmern sich Carola und Irina.
Kosten: 5 € (ermäßigt 2,50 € für Gäste aus Polen, Kinder, Studenten, Arbeitslose).
Anmeldungen bitte nur schriftlich oder elektropostalisch an al Carola Langer, Ziegelstraße 35, D-14913 Jüterbog carola-langer [] web.de.
KLOSTER ZINNA – „Bonan tagon“ („Guten Tag“), so oder so ähnlich begrüßten sich am Sonnabend die Esperantisten, die in Kloster Zinna zu ihrem jährlichen Sommertreffen zusammenkamen. Esperanto, das ist die einzige künstliche Sprache, die es bis heute auf zwei Millionen Sprecher weltweit gebracht hat. Der Clou: Im Esperanto wird alles so geschrieben, wie es gesprochen wird. Die Grammatik ist sehr regelmäßig, sodass man sie schnell erlernen kann.
Rund 100 Mitglieder hat der Ortsverein Berlin-Brandenburg des Deutschen Esperanto-Bundes, darunter auch eine Jüterbogerin, Carola Langer, die das Treffen am Sonnabend organisiert hat. Die Leiterin der Stadtbibliothek hat die Plansprache vor vielen Jahren durch Zufall für sich entdeckt. „Ich würde auch gerne Schüler dafür interessieren“, sagte Langer. Das Tolle an der Sprache sei ihr völkerverbindender Charakter. Sie habe schon mit Esperantisten in Brasilien und China kommuniziert. Aber sie spreche nicht besonders gut, schließlich komme sie ganz selten dazu. Was „Auf Wiedersehen“ auf Esperanto heißt, weiß sie aber: „Gis revido!“ (ang)
Die Entfernung zwischen Berlin und dem Ort des Sommerfests ist wieder etwas weiter. Um günstig hin und zurück zu kommen, bietet sich das Schöne-Wochenend-Ticket an. Mitfahrende können sich im E-Mailverteiler [] finden. Als Zugempfehlung geben wir:
Die Busverbindung lautet:
12:13 de Luckenwalde, Bahnhof
12:28 alv. Kloster Zinna, Markt
15:33 de Kloster Zinna, Markt
15:40 alv. Jüterbog, Zinnaer Vorstadt
Vor zehn Jahren wurden die Pläne zur Schaffung eines Esperanto-Hauses in Berlin konkret: Zwei Berliner Esperantisten kauften das Haus in der Einbecker Str. 36. Seitdem ist viel geschehen. 2005 machte ein Brand vieles zunichte. Seitdem dauern die Wiederauf- und Umbauarbeiten an. Um auf die letzten zehn Jahre zurückzublicken und Interessierten einen Einblick ins Innere des Esperanto-Hauses zu geben, laden wir zum Jubiläumsfest am 13. August ab 14 Uhr ein. Gäste sind herzlich willkommen.
Programm am 13. August 2011:
14:00 Begrüßung mit Kaffee
15:00 Einführung* in die Redaktion der neuen Internetseiten www.esperanto.de/bb
16:15 Film “The Universal Language” (30 min, Englisch mit Esperanto-Untertiteln)
17:00 Führung durch das Esperanto-Haus (wahlweise auf Deutsch oder Esperanto)
18:00 Ende
* Für die Einführung wäre es günstig, wenn die Teilnehmer ihren eigenen Rechner mitbringen könnten. Eine Teilnahme ist aber auch an den Rechnern vor Ort möglich.
Ort: Esperanto-Haus, Einbecker Str. 36, 10317 Berlin; 10 min vom S+U Lichtenberg
Die folgenden Personen aus Berlin und Brandenburg haben daran teilgenommen.
S-ino Christiane Altrogge, S-ino Wera Blanke,´D-ro Detlev Blanke, Prof. D-ro Ignat Bociort, S-ino Edeltraut Henning, S-ro Peter Kühnel, S-ro Johannes P. Moser, S-ino Elisabeth Schwarzer, S-ino Ina Tautorat, D-ro Bengt-Arne Wickström, S-ro Ulrich Wilke
Dr. Blanke wurde in das “komitato” des Weltesperantobundes UEA gewählt.
Eine ausführliche und kritische Berichterstattung gibt es bei libera folio (alles auf Esperanto)
Fritz Wollenberg hat einen Überblick über die nächsten Themen in der Danziger 50 (Prenzlauer Berg) verschickt. Es geht um Esperanto-Treffen weltweit (11. Juli) und speziell den Weltkongress in Kopenhagen (25. Juli). Am 8. August wird die Frage geklärt, was man Besuchern in Berlin zeigen könnte und 22. August werden berühmte Esperanto-Sprecher aus Berlin vorgestellt.
Es kann vom angekündigten Programm abgewichen werden, wenn ausländische Gäste ihren Besuch angekündigt habe.
Am Donnerstag findet zum ersten Mal eine offizielle Führung auf Esperanto im Computerspielemuseum statt. Seit einiger Zeit arbeite ich, Chuck Smith, dort – normalerweise auf Englisch, aber diesmal offiziell auf Esperanto!
Ich werde mich bemühen, langsam zu sprechen, damit auch Anfänger folgen können. Für eine Gruppe kostet die Führung 60 € und 2 € Eintritt, bei mindestens 10 Teilnehmern. Pro Kopf macht das also zwischen 5 € und 8 €.
Im Anschluss berichtet der Generalsekretär des DEB und Gründer einer neuen Esperanto-Vereinigung Martin Schäffer bei der Donnerstagsrunde im Esperanto-Haus über sein Leben und seine Arbeit in Mexiko.
Bitte melde dich, wenn du ins Computerspielemuseum kommen willst, per Kommentar hier oder auf Facebook an. Bis Donnerstag!
Am 6.7. ist der Vorsitzende der Esperanto-Liga Berlin zu einem Vortrag bei der Berlin/Potsdamer Regionalgruppe des Verein Deutsche Sprache eingeladen. Das Thema lautet “Europäische Sprachenpolitik und Esperanto”. Aus der Kurzfassung:
Im nächsten Jahr wird die Plansprache Esperanto 125 Jahre alt. Während der politische Durchbruch bisher ausblieb, hat sich eine lebendige Sprache entwickelt, die eine alternative Form der internationalen Kommunikation und zahlreiche Anwendungsmöglichkeiten vor allem auf privater Ebene bietet. Englisch ist die dominante Sprache in Wirtschaft und Wissenschaft und wird es auf absehbare Zeit bleiben.
Wie steht die Esperanto-Bewegung heute zur dominanten Stellung des Englischen? Welche sprachpolitischen Standpunkte nimmt sie ein? Aus der heterogenen Landschaft der Esperantovereine und Sprecher wird als Diskussionsgrundlage dabei das im Juni 2011 als Sonnenberger Leitsätze zur europäischen Sprachenpolitik verabschiedete offizielle Thesenpapier des Deutschen Esperanto-Bunds verwendet. Zudem sollen auch Berührungspunkte zwischen den Zielen des Vereins Deutsche Sprache und denen des Deutschen Esperanto-Bundes aufgezeigt und diskutiert werden. Welche Möglichkeiten der Zusammenarbeit zwischen den beiden sprachpolitisch engagierten Vereinen wären denkbar?
Gliederung des Vortrags
Sphären der heutigen Verwendung von Englisch
Kurze Übersicht über Esperanto
Sprachpolitischer Standpunkt des Deutschen Esperanto-Bundes anhand ausgewählter Thesen
Berührungspunkte zum Verein Deutsche Sprache
Diskussion
Mittwoch, 6. Juli, 19.30. Ristorante Galileo, in Berlin-Dahlem, Otto-von-Simson-Str. 26 (bisheriger Kiebitzweg), Ecke Thielallee, zwischen Capitol-Kino und „Rostlaube“ (FU-Gebäude), 5 Minuten vom U-Bahnhof Thielplatz
Auf dem Christopher Street Day, zu dem in diesem Jahr rund 700.000 Menschen kamen, verteilte die Piratenpartei einen Auszug ihres Grundsatzprogramms in mehreren Sprachen. Eine dieser Sprachen war Esperanto, was allerdings nur Eingeweihte anhand der Esperantofahne erkennen konnten. Der mehrsprachige Kaperbrief hatte eine Auflage von 20.000 Exemplaren und ist auch im Netz einsehbar.
Hinweis: Die Esperanto-Vereinigung Berlin-Brandenburg ist parteipolitisch neutral. Diese Meldung stellt keine Wahlempfehlung dar.